Tanz


Seit vielen Jahren tanzen und üben mein Partner Wolfgang und ich regelmässig Standard und Latein. Dabei haben wir auch die Grundschritte des Tango Argentino gelernt. Zufällig wurden wir kürzlich auf das Angebot zu einem Tango Argentino Workshop aufmerksam, angeboten von Diana und Juan für die Dauer einer Woche im 4-Sterne Parkhotel Bad Schandau. Voller Freude und Erwartung, diesen schönen Tanz besser kennenzulernen und mit einer neuen Figurenfolge am Ende der Woche heimzukommen, haben wir spontan gebucht. Wir machten uns keine Sorgen, dass im Internet Inhalte und Voraussetzungen der Kursteilnahme nicht angesprochen wurden.

Unsere Erfahrungen nach dieser Woche:

Juan und Diana sind ein wunderbares Paar mit Charisma und grosser tänzerischer und musikalischer Kompetenz. Und dennoch wurde diese Woche für uns zu einem kompletten Fiasko, aus folgenden Gründen:

  • Sichere Kenntnisse und Praxis waren unerlässlich, um den Schrittfolgen von Juan und Diana folgen zu können
  • Schrittfolgen wurden zwei- bis dreimal vorgetanzt. Dabei standen die Paare im Kreis aussen herum an den Wänden des Saales, mit entsprechender zufälliger guter oder schlechter Sicht auf die Füsse von Diana und Juan
  • Es wurde ein unglaubliches Lerntempo vorgelegt, auf Wiederholungen verzichtet
  • Bei Schwierigkeiten bestand die Nachhilfe darin, dass die ersten 2 Schritte noch einmal gezeigt wurden, die anschliessenden 4 Schritte aber nicht
  • Üben im angrenzenden Raum war nicht erwünscht und im Zeitplan nicht vorgesehen.
  • Ab dem 3. Tag bevölkerten am Abend unglaublich viele Tänzer das Parkett, weil eine weitere Gruppe Tango-begeisterter Paare angereist war. Bei den Erklärungen und beim Zeigen der Figuren waren daher Juan und Diana gar nicht mehr verstehbar noch sichtbar. Die Milongas am Abend waren entgegen unseren Erwartungen nicht zum Üben vorgesehen, sondern als Tanzabend für die routinierten Paare. Wir bedeuteten ein stehendes Hindernis für die anderen Paare

Diese Situation führte dazu, dass wir frustriert den ersten Tag absolvierten, den zweiten Tag einigermassen überstanden und am dritten Tag kapitulierten. Am Morgen des vierten Tags stand für uns fest, dass wir uns diesen Stress und die Unmöglichkeit etwas zu lernen, nicht weiter antun wollten. Wir haben daraufhin unsere Koffer gepackt und an der Rezeption die beiden restlichen Übernachtungen storniert bekommen. Leider war vom Management niemand erreichbar. Die Direktorin sei erst in einer Woche wieder im Dienst, sie habe Urlaub und würde selbst mittanzen, eine Vertretung gab es nicht.

In einer e-Mail haben wir daraufhin unsere Probleme noch einmal dargestellt und um Teilerstattung des Kursbeitrags gebeten. In der Antwortmail der Direktorin wurde uns mitgeteilt, dass sie „tief enttäuscht über den Eindruck, den Sie (also wir) von unserem Angebot gewonnen haben“ sei. Eine Reduktion des Pauschalpreises sei nicht möglich. Verständnis für unsere Situation zeigte sie nicht, vielmehr meinte sie, dass nur Grundschritte unterrichtet wurden.

Unsere Erkenntnis: Nie mehr wieder. Wir haben 1.000 Euro plus Fahrtkosten für 1200 km und jede Menge Zeit für einen Tanzworkshop investiert, der für unsere Bedürfnisse und Vorkenntnisse völlig ungeeignet war. In Zukunft werden wir wieder zu einem Bruchteil der Kosten an der Volkshochschule die Kurse für Tango Argentino besuchen, aber sicherlich mit mehr Lernerfolg und Spass statt totaler Frustration.

Unsere Tanzgruppe Götting hat sich heute abend im Mutabi in Bruckmühl getroffen, um anlässlich des Faschings – schließlich ist unsinniger Donnerstag – zu tanzen. Und fast alle haben sich maskiert! Manfred hat etliche Faschingsschlager zusammengestellt. Wolfgang betätigte sich als DJ und legte fetzige Tanzmusik auf. So war für beste Stimmung gesorgt.

Nur der Auftritt einer Garde fehlte, aber Angi überraschte mit einer kleinen Einlage.

Die Zeit verging schnell, viel zu schnell für diejenigen, die am nächsten Tag wieder in die Arbeit gehen mussten. Aber alle waren sich einig, das müssen wir nächstes Jahr wiederholen!

Fasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching MutabiFasching Mutabi

Ein Teil unseres Tanzkreises Bruckmühl/Götting hatte sich für den Faschingsball Bal Pare in Bad Aibling Karten besorgt. Wir waren sehr neugierig, ob sich das Eintrittsgeld von € 27,50 lohnen würde.

Wir wurden nicht enttäuscht:

  • Die Band Up to Date spielte vielseitige Tanzmusik in einer vernünftigen Lautstärke, auf die wir gut tanzen konnten
  • Es traten 4 Faschingsgilden auf: Bad Aibling, Rosenheim, Neubeuern, Rohrdorf
  • Die Faschingsgilde Bad Aibling hatte sogar eine Kindergruppe dabei, die als Wildkatzen verkleidet, eine Show aufführten. Das Prinzenpaar Stefanie und Hubert zeigte nicht nur den üblichen Walzer, sondern überraschte durch einen Akrobatikauftritt von Stefanie, die Turnerin ist
  • Die Faschingsgarde aus Rosenheim widmete ihren Auftritt Michael Jackson. Prinz Thomas, singender Tänzer aus dem Spielzeugland, begeisterte durch seinen singenden Showbeginn und den lateinamerikanischen Showtanz mit vielen Hebefiguren (und das, obwohl die linke Hand verstümmelt ist).  Seine Prinzessin Claudia, Meisterin der rauschenden Feste war die Hübscheste des Tages. Beide zeigten erstklassiges Tanzen
  • Die Faschingsgarde aus Neubeuern mit Prinzessin Katharina und Prinz Volker zeigten sich unter dem Motto „Afrika“
  • Die Faschingsgarde aus Rohrdorf unter Prinzessin Eva und Prinz Florian präsentierten sich im Stile des Wilden Westens. Hier boten die Männer eine eigene „Mister-Show“, die damit endete, dass sie in ihren rosafarbenen Unterhosen dastanden
  • Um Mitternacht gab es Weißwürste
  • Gute Stimmung bei ausverkauftem Saal

Bal Pare Bad AiblingBal Pare Bad AiblingBal Pare Bad AiblingBal Pare Bad AiblingBal Pare Bad AiblingBal Pare Bad Aibling - Up to DateBal Pare Bad Aibling - Up to DateBal Pare Bad Aibling - Gute Laune

Die heutige Tour soll den Teilnehmern der geplanten Ararat-Besteigung im Mai die Gelegenheit geben, sich ein wenig kennen zu lernen und zu beschnuppern. Dafür hatte sich Brigitte ursprünglich den Gilfert herausgesucht, aber am Pendlerparkplatz von Bad Aibling wird um 7.00 Uhr morgens kurzfristig umdisponiert: Auf Grund der Lawinenstufe 3 ist das Ziel der Schafsiedel, 2.447 m in den Kitzbühler Alpen. Schnell teilt sich die Gruppe auf die beiden Campingbusse von Brigitte und Hanne auf und wir fahren nach Kelchsau, Kurzer Grund.

Hinter der Mautschranke stellt sich der Fahrweg als Eisbahn dar. Aber Hanne fährt unverdrossen weiter. Auf halber Strecke zum Gasthof Wegscheid warten wir, also Hanne, Helga, Bernd und ich, auf Brigitte und deren Mitfahrer Christian, Rupert und Tommie. Sie kommen nicht und wir kriegen auch keine telefonische Verbindung. Hanne beschließt, weiter zu fahren. Unterhalb vom Gasthof parken wir und warten. Die Anderen kommen nicht, offensichtlich ist die Straße blockiert und sie haben keine Schneeketten dabei. Plötzlich kommen einige PKWs und im ersten lacht uns aus dem Kofferraum Brigitte entgegen. Christian steigt aus einem anderen PKW aus. So fehlen nur noch Tommie und Rupert, die offenbar die Skier angeschnallt haben und sich auf den langen Talhatsch begeben haben. Brigitte unternimmt alles, damit die beiden noch raufkommen, aber ihre Bitte, sich ein anderes Auto auszuleihen, wird doch abgelehnt. Und siehe da, plötzlich fährt ein Auto schnell an uns vorbei, aus dem die beiden winken.

So kann es also losgehen. Durch den Wald geht es auf dem Winterweg entlang eines Baches mit großen Felsen, die alle einen herrlichen Schneehut tragen und später im offenen Gelände vorbei an Eiszapfen zur Bamberger Hütte, 1.761 m. Auf einem Sonnenplatz oberhalb der Hütte kurze Rast, bevor wir den langen Anstieg zum Gipfel in Angriff nehmen.

Ein herrlicher Fernblick vom Gipfel belohnt uns für die Mühen des Aufstiegs.

Aufgrund der starken Schneeverwehungen wählen wir für die Abfahrt erstmal den Weg entlang der Aufstiegsspur. Oberhalb der Bamberger Hütte halten wir uns nach links, gelangen zu den Seen und schließlich zu den Almen. War der Schnee unterhalb des Gipfels noch sehr plattig, können wir jetzt unsere Spuren in herrlichen Firn legen. Auf dem Forstweg geht es in rasanter Fahrt hinunter zum Gasthof. Die letzten Meter gestalten sich noch als eine kleine Herausforderung, gilt es doch über eine enge Brücke den Bach zu überqueren, um zum Gasthof zu gelangen. Tommie legt hier noch eine kleine Showeinlage ein.

Schafsiedel - Aufstieg durch den WaldSchafsiedel - Eisfälle am WegSchafsiedel - Hindernis beim AufstiegSchafsiedel - unterhalb Bamberger HütteSchafsiedel - unterhalb Bamberger HütteSchaftsiedel - Brigitte und TommieSchafsiedel - Weitermarsch von Bamberger HütteSchafsiedel - RastplatzSchafsiedel - GipfelSchafsiedel - AbfahrtSchafsiedel - Abfahrt auf ForstwegSchafsiedel - Showeinlage an Brücke

Die Fahrstraße hinunter nach Kelchsau ist offenbar aufgeweicht und so entscheiden wir uns gegen eine Einkehr im Gasthof Wegscheid und fahren gleich nach Kelchsau. Die Einkehr in einem Gasthof schließt dieTour ab.

Beschreibung der Skitour

Verkehrsmäßig gelangen wir gut nach Aibling zurück und so gelange ich noch rechtzeitig nach Hause, um mich für den Faschingsball Ball Pare im Kurhaus Bad Aibling zurecht zu machen. Unsere Tanzgruppe trifft sich dort, um das Tanzbein zu schwingen und die Showeinlagen der Garden Bad Endorf, Rosenheim, Prien und natürlich von Bad Aibling zu bewundern. Nach Mitternacht streiken meine Beine in den engen Schuhen und so verlassen wir gegen 1/2 2 Uhr nachts müde den Ball.

Bal Pare

DJ Helmut mit seiner Musicbox hat in der Sportgaststätte Pang eingeladen zu Boogie, Swing und anderen Tänzen. Der Aufforderung kamen überraschend viele Tanzbegeisterte nach, die Boogie Sunshine aus Rosenheim, die Swing und Boogie-Szene aus München rund um Markus & Bärbl und viele Andere. Der festlich geschmückte Saal war zum Brechen voll, immer wieder mussten Sitzgelegenheit gesucht und gefunden werden.

Wir waren zusammen mit unseren Tanzfreunden Manuela und Winfried ebenfalls dabei. Ein großer Weihnachtsbaum mitten im Saal erschwerte zwar das Tanzen, konnte aber die Stimmung nicht trüben. Eigentlich wollten wir ursprünglich nicht so lange bleiben, aber bis Mitternacht schwangen wir dann unter vielen Profis doch das Tanzbein und hatten eigentlich keine Lust, nach Hause zu gehen. Aber Angi hatte ja bereits eine Skitour für den nächsten Tag vereinbart.

Nachdem der Tag prachtvolles Wetter lieferte, konnte ich es mir natürlich nicht verkneifen, mit dem Foto bewaffnet zum Langlaufen nach Hundham – Fischbachau zu gehen. Schade nur, dass die Loipe mittlerweile in einem schlechten Zustand war.

WinterlandschaftWinterlandschaftWinterlandschaftWinterlandschaftWinterlandschaftWinterlandschaftWinterlandschaftWinterlandschaft

In der Hirschau geben Marcus und Bärbl, die Stars der Swing-Szene in Deutschland, heute eine Balboaparty mit Einführungskurs. Da können wir natürlich nicht fehlen.

Außer uns sind praktisch keine Anfänger da, nur eine Frau. Dafür jede Menge super Tänzer. Im Einführungskurs wird alles ruckzuck erklärt und die Paare ständig durchgewechselt. Auf diese Weise tanze ich praktisch mit allen Männern einmal durch. Macht unglaublichen Spaß.

An einem Tisch sitzen die Größen des Balboatanzes, die für das Workshop-Wochenende aus den USA angereist sind. Auch Legenden, wie Ray Cunningham sind dabei. Alle werden am Wochenende unterrichten. Diese Gelegenheit lassen wir noch aus, da wir vorher noch ein wenig mehr dazu lernen wollen.

Auf der Party sind wir natürlich die Schlechtesten. Aber es ist eine phantastische Gelegenheit, die besten Balboatänzer der Welt und die Balboaszene Münchens live zu erleben. Ich werde ganz neidisch. Klasse ist, dass auch Helmut und Inge, unsere Rosenheimer Tanzlehrer dazustoßen, begleitet von einem Boogiepaar, die uns bereits auf dem Tanzschiff aufgefallen sind.

Herrlicher Abend, der uns mit dem Balboavirus weiter infiziert hat.

Überall sind die Anschläge und Anzeigen zu finden, beim Bäcker, im Gasthaus, in sämtlichen lokalen Zeitungen: Heute gibts einen Schnuppertanzabend bei den Square Dancern Flying Dandelions (fliegende Löwenzähne) am Irschenberg.

Da dürfen wir natürlich nicht fehlen. Im Nu sind wir mittendrin und lernen die ersten Figuren. Gut aufpassen heißt es, wenn man auf der Tanzfläche steht, sonst versteht man den „Caller“ nicht und weiß nicht, was man tanzen soll. Gott sei Dank sind jede Menge Geübter da, die uns Anfängern helfen, die Orientierung im Raum, besser gesagt im 4-Paare-Quadrat nicht zu verlieren und seinen Partner und den „Corner“ immer wieder zu finden. Macht riesig Spaß, auch wenn der ein oder andere Neue stöhnend vor sich hersagt „der reine Wahnsinn“. Es klappt bereits ganz gut.

Die Flying Dandelions geben sich große Mühe mit uns, ermuntern uns und sind überhaupt ausgesprochen nett. Mal schauen, was sich daraus entwickelt.

Ein besonderes Schmankerl für Tanzbegeisterte bot die „Große Sternfahrt der Chiemsee-Schifffahrt„. Eine Flotte mit 5 Schiffen stach dabei zum „Formationstanz“ in See. Unter verschiedenen Themen an Bord der Schiffe reichte das tänzerische/musikalische Angebot von Swing bis Volksmusik. Manfred organisierte dazu für 4 Paare aus unserer Tanzgruppe des SV DJK Götting e.V. Plätze auf dem Schiff Irmingard. Zusammen mit 4 anderen Schiffen legten wir pünktlich um 19.00 Uhr von Prien ab.

Unser Schiff bot nicht nur 2 Tanzflächen, sondern auch 2 DJs. Gemäß dem Motto auf unserem Schiff „Dance & Show on the lake“ wurden viele Oldies von DJ Helmut und DJ Fritz gespielt. Im Nu war die große Tanzfläche im Bug des Schiffes von den Tänzern belegt. Aufgrund des guten Wetters konnten wir auch auf die Tanzfläche am Sonnendeck ausweichen. Dort war es wesentlich weniger heiß und die Luft herrlich. Die Boogie-Liebhaber frönten ausdauernd ihrer Leidenschaft, aber auch Standard und Latein wurden angeboten. Nur für Quickstep war nicht genug Platz vorhanden.

Mitten auf dem Chiemsee und in dunkler Nacht formierten sich die Schiffe zu einem Stern. Auf der randvoll ausgebuchten Irmingard herrschte allerbeste Stimmung. Die Showeinlagen eines Elvis-Doubles und einer Stepdancerin ließ die Tänzer verschnaufen. Gegen Ende der Schifffahrt um 23.00 Uhr wurde noch ein prächtiges Feuerwerk im Hafen gezündet, das natürlich vom See her mit den Bergschatten im Hintergrund besonders eindrucksvoll wirkte.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, einige Eindrücke.

Einstimmung am Hafen Schiff Edeltraud Blick zurück beim Ablegen Unter Deck, Hans und Heiderosi, Manfred und Traudl
Hans, Heiderosi und Emma Gabi und Wilfried Tanzen hält jung: 76. jähriges Geburtstagskind
Sternfahrt Wolfgang und Gabi bei der Showeinlage Manfred und Angela