Sport


Eigentlich wollte ich heute einen Ruhetag einlegen. Aber Wolfgang hat sich gemeldet und ich wollte ihm keinen Korb geben. Das Wetter ist auch weiterhin strahlend. Wir beschließen, aufs Trainsjoch, 1.707 m im Mangfallgebirge zu gehen.

Nach dem Ursprungpaß, 840 m, ist auf der rechten Seite ein großer Parkplatz. Dort steht zwar nur für Gäste der Mariandlalm, aber welche Alm hat momentan schon auf. Zumal bereits mehrere Skitourengeher dort parken. Während wir uns herrichten, kommt plötzlich ein Range Rover und daraus stürmt wutentbrannt offensichtlich der Wirt der Mariandlalm. Was wir hier täten? Wir sollten uns schleichen, das sei sein Parkplatz und im übrigen ist das hier eine Rodlbahn, Skifahrer sind hier unerwünscht, er hat deshalb auch die Forststraße gestreut, weiter oben wäre frisch aufgeforstet worden, das Runterfahren kostet 20 Euro Strafe ….. So geht die Schimpftiranade vonstatten und sämtliche friedvollen Gespräche werden im Nu im Keim erstickt. Also parken wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite, auch wenn die Schimpferei weiter geht. Wir können keinen Hinderungsgrund ausmachen, diese Skitour zu machen.

Auf der Forststraße geht es anfangs hinauf – tatsächlich hat er immer wieder heftig gestreut, wie sich das wohl mit der Rodlbahn verträgt? Wir erreichen eine kleine Ebene mit einigen Almen, die Untere Trockenbachalm. Dummerweise gehen wir dann auf der linken Seite des Baches hinauf. Dort werden die Hänge bald sehr steil und wir kämpfen uns hinunter zum Bach um auf die gegenüberliegende Seite zu gelangen. Von dort es hinauf auf den Trainssattel und links zum Trainsjoch. Kurze Pause und dann Abfahrt bis hinunter zu den Hütten der Trainsalm und der Bergwachthütte. Wir steigen hinauf zum Ascherjoch und beschließen aufgrund des tollen Pulverschnees nochmals runter zu fahren soweit es geht. Macht einen Riesenspaß. Bis wir wieder auf dem Ascherjoch sind, haben wir wohl etwas 1.500 – 1.600 Höhenmeter geschafft. Die Abfahrt geht über einige Lichtungen zur Trockenbachalm und zum Auto zurück.

TrainssattelTrainsjoch - GipfelTrainsalmBlick vom Ascherjoch

Zusammen mit Ruppert, Brigitte, Hanne und Conny fahren wir in die Wildschönau. Wie üblich lange Diskussionen, wohin wir eigentlich fahren wollen. Erst am Ausgangspunkt Schönangeralm, 1.173 m, entscheiden wir uns nicht aufs Großem Beil sondern auf den Lämpersberg, 2.202 m zu gehen. Dazu fahren wir auf der Fahrstraße etwas zurück zum unteren Parkplatz und steigen von dort aus auf.

Anfangs zieht sich die Spur durch den Wald. Nachdem es schon länger nicht mehr geschneit hat, ist die Spur teilweise eisig und ein wenig ausgelatscht. Aber bald sind die weiten Hänge erreicht und es zieht sich entlang des Grades hinauf zum Gipfel. Wetter ist wieder mal prächtig, auch wenn es langsam eintrübt.

Die Abfahrt nehmen wir mehr Richtung Süden, in Richtung Kleines Beil. Dort müssen wir nicht durch den Wald. Die Schneeverhältnisse sind besser als gedacht, leider halt mittlerweile stark zusammen gefahren, aber wenigstens nicht hart und nur wenig Bruchharsch.

Einkehr in der Schönangeralm rundet unseren Skitourentag ab.

LämpersbergLämpersbergLämpersbergLämpersberg

Heute ist Weihnachten, aber das Wetter und die Schneeverhältnisse haben unseren Hunger auf eine Skitour weiterhin angestachelt. Etwas Kleines geht immer und so steht schließlich der Jägerkamp als Ziel fest.

Gestartet wird am Parkplatz der Taubensteinbahn im Spitzingsee-Gebiet. Die ersten Höhenmeter geht es steil die Piste hinauf, bevor wir nach links abbiegen zur Schönfeldhütte und dann zum Gipfel des Jägerkamps, 1.746 m. Das Wetter ist überraschend gut, Föhn. Auf der gleichen Route wie bergauf fahren wir wieder hinunter. Allerdings gönnen Ruppert, Brigitte und ich uns noch eine lange Sonnen- und Brotzeitpause an der Rauheckalm.

JägerkampJägerkampRast auf der Rauheckalm

Ausgangspunkt ist die Rosengassehütte, 1.125 m am Sudelfeld. Dort befinden sich 2 große Parkplätze. Die Skier lassen sich direkt am Auto anschnallen und steil führt die Spur mit vielen Spitzkehren hinauf, vorbei am Steintraithen, 1.748 m und schließlich entlang des Grades zum Großen Traithen, 1.854 m. Das Wetter ist herrlich, die Aussicht weit, lediglich die Schneeverhältnisse zum Abfahren nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.

Die Sonne steht noch zu flach, um die Abfahrt nach Süden aufzufirnen, daher entscheiden wir uns dafür, nach Westen abzufahren. Wir, das sind meine Aiblinger-Skifreunde Brigitte, Ruppert, Hanne und Conny, Christine und Skifreunde aus Schliersee, Mani, Lugi und Karin. Alles hervorragende Skifahrer und schnelle Bergansteiger. Ich war noch nie mit einer so schnellen Truppe unterwegs. Ganz ins Tal ist die Abfahrt nicht möglich, so steigen wir wieder auf zur Fellalm und fahren von dort hinunter, über eine z.T. steile Abfahrt zum Auto. Einige können gar nicht genug bekommen und laufen nochmals eine Rinne von 200 Höhenmeter hinauf.

Mir reichen die 1.200 Höhenmeter. Bei Cappucchino und Kuchen lässt es sich im Gasthof gut auf die Anderen warten.

Großer TraithenGroßer TraithenGroßer TraithenGroßer Traithen

DJ Helmut mit seiner Musicbox hat in der Sportgaststätte Pang eingeladen zu Boogie, Swing und anderen Tänzen. Der Aufforderung kamen überraschend viele Tanzbegeisterte nach, die Boogie Sunshine aus Rosenheim, die Swing und Boogie-Szene aus München rund um Markus & Bärbl und viele Andere. Der festlich geschmückte Saal war zum Brechen voll, immer wieder mussten Sitzgelegenheit gesucht und gefunden werden.

Wir waren zusammen mit unseren Tanzfreunden Manuela und Winfried ebenfalls dabei. Ein großer Weihnachtsbaum mitten im Saal erschwerte zwar das Tanzen, konnte aber die Stimmung nicht trüben. Eigentlich wollten wir ursprünglich nicht so lange bleiben, aber bis Mitternacht schwangen wir dann unter vielen Profis doch das Tanzbein und hatten eigentlich keine Lust, nach Hause zu gehen. Aber Angi hatte ja bereits eine Skitour für den nächsten Tag vereinbart.

Nachdem der Tag prachtvolles Wetter lieferte, konnte ich es mir natürlich nicht verkneifen, mit dem Foto bewaffnet zum Langlaufen nach Hundham – Fischbachau zu gehen. Schade nur, dass die Loipe mittlerweile in einem schlechten Zustand war.

WinterlandschaftWinterlandschaftWinterlandschaftWinterlandschaftWinterlandschaftWinterlandschaftWinterlandschaftWinterlandschaft

Lothar hat mal wieder eine Gruppe zusammen gerufen: Petra, Judith, Andre, Wolfgang und ich sind bei diesem Wetter gleich dabei.

Am Sudelfeld, vorbei am Parkplatz, der für die Skitouren Lacherspitz und Wildalpjoch vorgesehen ist zum nächsten (998 m), der auf der anderen Seite im Schatten liegt. Ein kleiner Fußmarsch zurück über die Bachbrücke und dann gleich rechts: Hier beginnt die Skitour aufs Wildalpjoch ( 1.720 m).

Die Tour ist nicht schwer zu finden, säumen doch eine Unmenge an Spuren bereits die Route. Die Lawinengefahr ist extrem niedrig, wie uns die vielen Risse in der Schneedecke, die durch die Spannung entstanden sind, zeigen. Von der Ferne schauen diese aus wie Gletscherspalten und es ist manchmal auch gar nicht einfach, diese zu überqueren. Auf den entstandenen Glasflächen sehen wir immer wieder Gamsen, die den Zugang zum Gras nutzen.

Der Gipfel ist bald erreicht und wir können bei herrlicher Sonne unsere Brotzeit verzehren. Die Abfahrt dagegen gestaltet sich etwas anspruchsvoller: Der Schnee ist bereits schwer und die vielen Spuren machen es nicht einfach. Irgendwie kommen wir dann auch zu weit rechts von unserer Aufstiegsspur und müssen durch den Wald und über einen Bach wieder auf unsere eigentliche Route zielen. Wunderbarerweise ist hier unten der Schnee z.T. noch pulvrig und auch nicht so viele Spuren, so dass das Abfahren doch noch zum Genuß wird. Am Ende der Tour gilt es nochmals einen Bach zu überqueren, der nicht ganz zugefroren ist. Während Petra noch ohne Probleme darüber kommt, kracht Lothar ordentlich ein, ohne sich allerdings nasse Füsse zu holen. Aber sie mussten es ja unbedingt riskieren – eine Brücke ermöglicht die Überquerung problemlos.

Ein kleiner Einkehrschwung in Geitau beendet die Tour, die eigentlich eine feine Nachmittagstour ist.

WildalpjochWildalpjochWildalpjochWildalpjochWildalpjochWildalpjochWildalpjochWildalpjoch

Das Wetter ist wechselhaft, die Lawinengefahr 3+. Da heißt es, vorsichtig zu sein. Trotzdem hält uns, Brigitte, Hanne, Ruppert und mich nichts davon ab, auf Skitour zu gehen.

Wir fahren über Wattens hinauf zum Lager Walchen, 1.402 m. Überall sehr wenig Schnee und heftige Winde scheinen den Schnee stark verblasen zu haben. Am Parkplatz schnallen wir die Skier an und marschieren die Forststraße hinauf zum Militärdorf. Auch die Lizumer Hütte lässt sich ausmachen. Wir zweigen aber vorher nach rechts ab und marschieren zur Mölser Scharte (2.379 m) hinauf. Mehr riskieren wir heute nicht, da die Schneeverfrachtungen sehr stark sind. Das Licht ist mittlerweile so diffus, dass man nicht erkennen kann, ob das Gelände steil oder flach ist.

Von der Scharte suchen wir uns den Abfahrtsweg vorbei an steilen Lawinenhängen und tief verschneiten Mulden hinunter ins Mölsertal. Wir gelangen sicher auf die Fahrstraße. Von dort aus lassen wir es “krachen”. Schnell rauschen wir die Straße hinunter, bis die Oberschenkel brennen.

Lizumer Hütte mit MilitärdorfWeg zur MölserschartePause kurz vor MölserscharteBlick von Mölserscharte

Beim Aufstehen regnet es in Strömen. Trotzdem riskieren wir es, zudem der Regen aufgehört hat. Wir, das sind, Brigitte, Ruppert, Hanne und ich. Unser Ziel ist das Kübelkar im Wilden Kaiser.

Bei der Fahrt nach Ellmau hinauf zur Wochenbrunneralm (1.085 m) bessert sich das Wetter dramatisch: Unten Nebel, oben wolkenloser blauer Himmel. Am Ausgangspunkt sieht man bereits die Spuren, die sich am rechten Rand hinauf ins Kar ziehen. Einige kleinere Lawinen sind bereits abgegangen. Flott geht es hinauf zum Ellmauer Tor (2.006 m). Dort oben pfeift der Wind, wir reißen unsere Felle herunter und holen die Windjacken aus dem Rucksack.

Ohne Brotzeit geht es gleich in die Abfahrt. Der Schnee ist ziemlich schwer und feucht. Ich habe wieder Mühe, mich durch diesen schweren Schnee und den vielen Spuren durchzukämpfen. Mitten auf der Abfahrt machen wir Brotzeitpause. Dabei treffen wir auf einen Kollegen von Hanna, der zum Training mit seinem Freund hinaufläuft – er fährt im Sommer fast täglich von Ellmau nach Bad Aibling mit dem Rennrad. Eine kurze Einkehr in der Wochenbrunneralm schließt die Skitour ab.

Niemand von uns hätte gedacht, dass auch heute wieder Kaiserwetter ist und so hat keiner einen Fotoapparat dabei, um die herrliche Szenerie aufzunehmen. Aber das war das Einzige, das den Tag “etwas” trüben konnte.

Tourenbeschreibung

Mit Petra und der Schichtgruppe Oberland gehe ich heute mit Skiern auf den Hirschberg (1.670 m). Obwohl mitten in der Woche sind am Ausgangspunkt in Scharling (750 m) am Liftstüberl bereits jede Menge Skitourengehen. Ist auch kein Wunder bei diesem strahlenden Himmel.

Der Gipfel ist schnell erreicht. Nach einer kurzen Pause geht es hinunter bis oberhalb von der Rauheckalm. Dort haben wir einen nordseitigen, steileren Hang entdeckt, der offensichtlich eine tolle Pulverschneeabfahrt verspricht. Und er hält, was er verspricht. Auch wenn wir dann wieder 150 m aufsteigen müssen, um auf die eigentliche Abfahrt zu stoßen, es ist ein wahrer Traum. Der sonnenbeschienene Hang dagegen ist stark durchpflügt und aufgrund der Wärmeeinstrahlung nur schwer zu befahren. Aber die folgenden Hänge liegen wieder im Schatten und bald treffen wir auf die Anderen, die den Pulverhang ausgelassen haben, am Auto wieder.

Den Abschluß dieses Tages bildet noch die Einkehr im Cafe Ungerer in Rottach-Egern.

Hirschberg - Aufstieg am BeginnBlick auf HirschbergBlick von Rauheckalm auf die beschneiten BergeBlick von Rauheckalm

Nachdem das Wetter nicht sehr beständig ist und der Schnee in den letzten Tagen weggeregnet wurde, beschließe ich, auf den Farrenpoint (1.273 m) von Bad Feilnbach, Malerwinkl (561 m) hinaufzulaufen. Mit dem Wetter habe ich Glück. Anscheinend laufe ich direkt in einer Regenpause. Ich begegne und überhole jede Menge Leute, die offenbar die gleiche Idee hatten. Im Nu bin ich am Gipfel und wieder zurück am Auto und fahre hinein nach Bad Feilnbach.

Dort parken jede Menge Autos und die Menschen strömen zum Weibamarkt. Also suche auch ich mir ein Plätzchen fürs Auto. Im Gasthof Pfeiffenthaler, einem hervorragend restaurierten Gebäude mit ausgebautem Stadl sind jede Menge Stände untergebracht, an denen Kerzen, Kuchen, Kräuter, Mode, Tee, Essenzen, Schmuck, Filzobjekte u.ä. verkauft werden. Im Gartenbereich finden sich einige Zelte mit Ständen, die offenbar keinen Platz mehr im Gasthof gefunden haben.

Fazit: Ein kleiner Markt mit jeder Menge Kostbarkeiten in einer anderen Atmosphäre, der sich wohltuend von den üblichen Weihnachtsmärkten abhebt.

WeibamarktWeibamarktWeibamarktWeibamarkt

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