Sport


Mit Ralf, Benni, Michi, Volker, Peter, Christine, Roswitha vom Skiclub Aising-Pang geht es ins Tennengebirge. Unsere Unterkunft ist der Alpengasthof Lämmerhof in Lungötz.

Donnerstag, 6. Januar 2011
Hoher Zinken, 1.764 m, ca. 16 km, 1.200 Hm, 4.30 h

Wir treffen uns in Rosenheim und fahren nach Lämmerbach bzw. Hinterseee. Der dortige Parkplatz ist bereits brechend voll. Die Skitourengeher wälzen sich in Scharen über den Forstweg hinauf zur Genneralm. Hier eröffnet sich ein großes Skitourengebiet: In die verschiedensten Richtungen zweigen die Spuren ab. Schnell ist der Gipfel erreicht. Da es noch früh ist und die Bedingungen gut sind, fügen wir den Nachbargipfel hinzu, fahren ein Stück nach Süden ab und steigen nochmals auf den Gipfel des Hohen Zinken. Dort sind wir mittlerweile fast allein und auch bei der Abfahrt ist von den anfänglichen Menschenmassen nichts mehr zu sehen.

Nach dieser Einstiegstour fahren wir zu unserem Gasthof.

Massen am AusgangspunktGenneralmGenneralmGipfel des Hohen ZinkenNachbargipfel Hoher ZinkenAusblick2. Anstieg zum Hohen Zinken

Tourenbeschreibung Hoher Zinken

Freitag, 7. Januar 2011
Hochkarfelderkopf, 2.219 m, ca. 11 km, 1.400 Hm, 4.10 h

Nach einem reichhaltigen Frühstücksbüffet können wir direkt von der Unterkunft zur Liftstation gehen, um den Hochkarfelderkopf zu besteigen.

Bei der Abfahrt kommen wir ins Waldgebiet. Die Jungs kriegen vom Abfahren nicht genug und kommen natürlich viel zu weit ab von der Richtung. Dank Christine schlagen wir Mädels uns rechtzeitig in die Büsche und kommen oberhalb des Liftgeländes raus, während auf die Jungs ein Stück Fußmarsch wartet.

Ausgangspunkt HochkarfelderkopfWaldanstieg Hochkarfelderkopftennengebirge-0018.JPGtennengebirge-0020.JPGtennengebirge-0021.JPGHochkarfelderkopftennengebirge-0025.JPG

Tourenbeschreibung Hochkarfelderkopf

Samstag, 8. Januar 2011
Eiskogel, 2.321 m über Tauernscharte, ca. 14 km, 1.360 Hm, 4.10 h

Mit dem Auto fahren wir nach Werfenweng und auf den dortigen großen Parkplatz. Von dort geht es durch den Wald hinauf zur Hackelhütte, weiter in die Tauernscharte und hinauf zum Gipfel des Eiskogel.

Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsroute, zum Schluß über eine aufgelassene Skipist.

JämmerhofStart zum Eiskogeltennengebirge-0029.JPGHackelhoftennengebirge-0031.JPGtennengebirge-0033.JPGtennengebirge-0034.JPGEiskogeltennengebirge-0036.JPGtennengebirge-0038.JPGTauernscharteTauernscharte

Tourenbeschreibung Eiskogel

Sonntag, 9. Januar 2011
Mandlscharte, 2.098 m, ca. 7 km, 1.000 Hm, 3.00 h

Mit dem Auto geht es über Abtenau nach Astau/Gugg und hinauf zum Gehöft Pommer. Über den Sommerweg ist das Plateau der Stuhlalm schnell erreicht. Wir halten uns jetzt links. Die Scharte wird zunehmend steiler. Bei gutenVerhältnissen kann sie aber mit Skiern gemeistert werden. Auch wenn die übliche Jahreszeit März/April für die Begehung ist, die heutigen sonnigen Firnverhältnisse lassen es zu.

In der Scharte werden wir von einigen topfitten Skitourenläufern überholt, die offenbar mit der Steilheit bestens klarkommen und die Höhenmeter im Nu überwinden.

Stuhlalm - GeländeStuhlalmtennengebirge-0058.JPGMandlscharteMandlscharteMandlscharte oben

Tourenbeschreibung Mandlscharte

Mit Hanne und Konnie.

brunnstein-0002.JPGbrunnstein-0003.JPGbrunnstein-0004.JPGbrunnstein-0005.JPG


Größere Kartenansicht

Nachdem ich bereits am Mittwoch am Stümpfling mit den Langlaufskiern unterwegs war und Sutten und Stümpfling begangen bzw. gefahren bin, starten wir heute die Skitourensaison.

Wir fahren nach Hochfügen und gehen nicht wie ursprünglich geplant den Metzener sondern über die Piste auf den Rosskopf. Leider war die Abfahrt eine einzige Katastrophe, da entweder Bruchharsch oder eine zerfurchte und festgefrorene Piste zur Verfügung stand.

hochfugen-0003.JPGhochfugen-0004.JPGhochfugen-0007.JPGhochfugen-0009.JPG

Donnerstag, 26. August 2010
Lindau – Chur,  109 km, 550 Hm, 5.20 h

Mit dem Zug fahren wir von München nach Lindau. Der Zug ist voller Wanderlustiger und Fahrradfahrer. Das Bayernticket teilen wir uns noch mit 2 anderen Reisenden, die uns am Bahnhof angesprochen haben und bis Immenstadt fahren wollen. Wie üblich, geht es auch dieses Mal nicht ohne Probleme mit der Bahn ab: Kurz vor Immenstadt ereilt uns die Durchsage, dass die Lokomotive defekt sei, in Immenstadt deshalb der Zug ende und wir in einen anderen Zug umsteigen müssen, der Lindau 75 Minuten zu spät erreicht. Die Zeit wird auf diese Weise knapp, können wir doch erst um 14.30 Uhr unsere erste Radetappe starten. Zugfahren macht einfach keinen Spaß – leider können wir nicht einmal eine Kostenerstattung geltend machen, da wir diese innerhalb einer Woche machen müssten, also mitten auf der Radltour!

Entlang des Bodensees fahren wir nach Bregenz und von dort weiter nach Vaduz, Liechtenstein. Hier gönnen wir uns eine kurze Pause bei einem Eis und einem kurzen Stadtdurchgang, bevor es den Luzisteig hinauf geht und dann nach Chur. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wir dort unser Quartier, das Backpacker Hostel JBN. Pizza und Salat stärken uns für den nächsten Bikertag.

nizzaradtour-0010.JPGVaduz - LiechtensteinLuzisteigChurJBN Hostel in ChurZimmer in JBN


Radroute 697741 – powered by Bikemap

Freitag, 27. August 2010
Chur -Oberalppass – Hospental,  106 km, 1.950 Hm, 6.30 h

Von Chur fahren wir über Ems auf der Hauptstraße über Flims, Laax nach Illanz. Leider verpassen wir die Abzweigung in Reichenau, um über die ruhige und landschaftlich schöne Straße auf der anderen Seite des Tals geruhsam radeln zu können. Der Autoverkehr und der entsprechende Lärm vermiesen das Radeln. Aber in Illanz wechseln wir die Straße und fahren wie geplant über Obersaxen, Muster und Selva. Immer wieder zwingen uns heftige Niederschläge zu Pausen. In Disentis holen wir uns unser Mittagessen aus dem Supermarkt, bevor es bei wieder schönem Wetter hinauf zum Oberalppass geht. Eine kurze Kaffeepause und schon lassen wir es hinunter nach Andermatt und weiter das Tal hinein nach Hospental laufen. In der dortigen Jugendherberge Hospental finden wir Quartier.

nizzaradtour-0029.JPGBlick auf Reichenaunizzaradtour-0032.JPGnizzaradtour-0037.JPGRegenunterstand im MüllhäuschenObersaxennizzaradtour-0042.JPGnizzaradtour-0044.JPGKlosterkirche von MusterAnstieg OberalppassOberalppassOberalppass - Richtung Andermatt


Radroute 697764 – powered by Bikemap

Samstag, 28. August 2010
Hospental/Andermatt – Furkapass – Sion,  139 km, 1.100 Hm, 7.00 h

Leider hängen schwere Wolken über dem Furkapass und bereits bei unserem heutigen Start regnet es. Aber wir sind optimistisch und radeln Kehre um Kehre hinauf. Tatsächlich lässt der Regen nach. Nur – leider zur Abfahrt setzt er in voller Stärke ein. Auch nach einer Wartepause bei Kaffee und Kuchen im einzigen Restaurant kurz unterhalb des Passes lässt er nicht nach und wir sehen uns gezwungen, uns dick in unsere Klamotten einzupacken und durch tiefes Wasser auf der Straße hinunterzubremsen. Auch ist es empfindlich kalt.

In Oberwald angekommen sind die Hände trotz Handschuhen bitter kalt und meine Bremsklötze abgefahren. Ein cleverer Radhändler hat aber genau an der richtigen Stelle sein Geschäft und lebt offenbar von den Radlern, die nach Abfahrt vom Furkapass Probleme mit den Bremsen haben. Stolze 70 SFr sind zu berappen für 2 Paar gewöhnliche Bremsklötze.

Dafür bessert sich zunehmend das Wetter, die Sonne kommt immer mehr durch. Die Pause in Brig nutzen wir bei herrlichem Sonnenschein zum Trocknen unserer Kleidung, während wir es uns beim Eisschlecken gut gehen lassen. Über Visp fahren wir auf stark befahrener Straße und bei Gegenwind weiter nach Sion. Wieder übernachten wir in der dortigen Jugendherberge Sion und lassen uns eine Pizza schmecken.

HospentalStart Jugi HospentalFurkapassFurkapassFurkapassAbfahrt FurkapassWeinbergeBrig - PauseBrig - Kaffee- und TrockenpauseVor SionSionJugendherberge Sion


Radroute 711716 – powered by Bikemap

Sonntag, 29. August 2010
Sion – Großer St. Bernhardpass – Saint Pierre,  126 km, 2.320 Hm, 7.00 h

Das Wetter verspricht gut zu werden. Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet fahren wir uns warm auf einer leeren Bundesstraße nach Martigny. Von dort es geht 44 km hinauf zum Col du Grand St. Bernard. Die Steigung ist angenehm, nur die zunehmenden Autos und Motorräder stören die Fahrt. Selbst den Tunnel nutzen sie nicht. Die letzten 500 Höhenmeter sind steil und winden sich über Serpentinen und einer engeren Straße hinauf. Trotz Sonne ist es kalt und so wärmen wir uns in einem der Restaurants am Pass bei Suppe und Menü auf. Flott fahren wir hinunter und erreichen bald Aosta.

Aosta lässt uns die Kälte schnell vergessen. In der Sonne essen wir Eis und beobachten die zahlreichen Sonntags-Spaziergänger.

Weiter geht es auf stark befahrener Straße nach Saint-Pierre. Nach kurzer Suche finden wir ein schönes Zimmer im Hotel Chateau zu einem günstigen Preis. Eine richtige Radlermahlzeit gibt es mit Salat und Spagetti in Chez Mario.

Vor MartignyVor MartignyLandschaft am Gr. St. BernhardGr. St. BernhardGr. St. BernhardGr. St. Bernhard - RestaurantGroßer St. BernhardGr. St. BernhardGr. St. BernhardAbfahrt Gr. St. BernhardAbfahrt Gr. St. BernhardAostaAostaSchloss bei St. PierreBurg bei St. PierreBurg St. Pierre


Radroute 711728 – powered by Bikemap

Montag, 30. August 2010
Saint Pierre – Kleiner St. Bernhardpass – Ste. Foy du Tarentaise,  87 km, 2.070 Hm, 5.30 h

Nach einem tollen Frühstücksbuffet können wir uns wieder warmfahren auf ebener Strecke nach Morgex bzw. Champex. Über La Thuile erreichen wir den Col du Petit St. Bernard. Im dortigen Bergrestaurant wärme ich mich zuerst am Holzofen. Mein Tacho zeigt eine Temperatur von 4 Grad an und der Wind bläst kräftig.

Hinunter fahren wir auf einer herrlichen Strecke bis fast nach Bourg Saint-Maurice. Dort biegen wir ab Richtung Col d’Iseran. In Sainte-Foy-Tarentaise finden wir eine bezaubernde Gite d’Etape. Ein altes Lebensmittelgeschäft wurde 7 Jahre lang liebevoll renoviert und komfortabel ausgestattet (das Bad verfügt sogar über eine “Regen-”Dusche). Das Wirtsehepaar kocht für uns ein phantastisches Menü mit Salat, Quiche, Gemüse, Gänsefleisch und einem Pflaumenkompott als Dessert. Am Holzofen unterhalten wir uns noch bei Wein.

Burg vor ChampexLa ThuileBlick auf La ThuileBlick auf La ThuileKl. St. BernhardKl. St. BernhardKleiner St. BernhardAbfahrt Kl. St. BernhardAbfahrt Kl. St. BernhardGite d’Etape in Sainte-Foy-TarentaiseUnser ZimmerAufenthaltsraum


Radroute 712512 – powered by Bikemap

Dienstag, 31. August 2010
Ste. Foy du Tarentaise – Col de l’Iseran – Modane,  95 km, 1.900 Hm, 5.30 h

Leider müssen wir dieses bezaubernde Quartier wieder verlassen. Bei schönem, aber kaltem Wetter geht es gleich hinauf über Val d’Isere zum Col d’Iseran. Am dortigen Restaurant machen wir an der Hauswand Mittag und wärmen uns auf. Wieder eine schöne Abfahrt. Auf dem Weg nach Villarodin versuchen wir etwas zum Essen zu bekommen. Aber alle Supermärkte und Bäckereien sind geschlossen, keine Restaurants, nur Creperien. In der ersten werden wir gleich blöd angequatscht, dass wir das Fahrrad weg von den Blumen stellen sollen, im zweiten gibt es ein teures Sandwich ohne Butter, Tomate oder Salatblatt und wenig Wurst.

In Villarodin bei Modane haben wir eine Adresse für eine weitere Gite d’Etape mit Charme. Leider erscheint die Besitzerin auch nach längerem Warten nicht und so sind wir gezwungen, weiter nach Modane zu fahren. Diese Stadt scheint leider mehr Industriestadt zu sein. Wir finden ein einfaches Zimmer im Hotel Bellevue und essen ein Plate de Jour in einem anderen Hotel. Zum Frühstück kaufen wir notgedrungen in einem Bioladen ein, der Supermarkt ist weit ausserhalb.

Auffahrt Col d’IseranAuffahrt Col d’IseranCol d’IseranCol d’IseranAbfahrt Col d’IseranAbfahrt Col d’IseranAbfahrt Col d’Iseran


Radroute 712519 – powered by Bikemap

Mittwoch, 01. September 2010
Modane – Col du Telegraphe – Col du Galibier – Briancon/Terre Rouge,  97 km, 2.470 Hm, 5.30 h

Es wird zunehmend wärmer, offenbar kommen wir dem Süden näher. Von Modane fahren wir nach Saint-Michel-de-Maurienne und von dort hinauf zum Col du Telegraphe. Dann geht es ein Stück bergab nach Vallore bevor wir den Col du Galibier erklimmen. Um das gestrige Desaster mit dem Mittagessen zu vermeiden, suche ich vorher noch ein Cafe.

Am Col du Galibier steigen wir zu Fuß hinauf auf den Aussichtspunkt. Dann radeln wir ein kurzes Stück hinunter, um uns in einem Cafe mit deutschsprachigem Wirt einen Kaffee und ein Stück Tarte schmecken zu lassen.

Briancon ist schnell erreicht. Ein Besuch im dortigen Aldi stattet uns mit den wichtigsten Fressalien aus. Entgegen unserer bisherigen Planung entscheiden wir uns, nicht über das Tal weiter zu fahren, sondern einen zusätzlichen Pass, den Col du Izoard, mitzunehmen. Dementsprechend biegen wir in Briancon von der Bundesstraße ab. In dem kleinen Nest Terre Rouge entdecken wir eine einfache Gite d’Etape. Ein netter Wirt verköstigt uns und lässt uns sogar in 2 Zimmern schlafen – einmal hell und offenes Fenster, einmal dunkel und geschlossenes Fenster. So kommt jeder auf seine Kosten!

Auffahrt GalibierAuffahrt Col de GalibierAuffahrt Col de GalibierAuffahrt Col de GalibierCol de GalibierAbfahrt Col de GalibierGite d’Etape in Terre Rouge


Radroute 712525 – powered by Bikemap

Donnerstag, 02. September 2010
Briancon/Terre Rouge – Col du Izoard – Col de Vars – Jausiers,  92 km, 2.160 Hm, 5.30 h

Bei angenehmer Temperatur radeln wir hinauf zum Col du Izoard. Hinunter münden wir in Guillestre auf die Bundesstrasse. Mittagessen gibt es aus dem Carrefour, dann noch Sightseeing und hinauf zum Col de Vars. Dieser Pass zieht sich lange hin, da er am Ende einer Hochebene liegt.

In Jausiers nehmen wir ein Zimmer in einem Gite de Sejour. Auch dieses ist wieder liebevoll eingerichtet. Zum Abendessen gehen wir in die kleine Innenstadt – allerdings gibt es erst ab 19.30 Uhr etwas, und wir sind schon soooo hungrig.

Col du IzoardCol du IzoardMittagessen GuillestreGuillestreCol de VarsJausiers


Radroute 712533 – powered by Bikemap

Freitag, 03. September 2010
Jausiers – Cime de la Bonette – Nice,  142 km, 1.850 Hm, 5.50 h

Von Jausier biegt die Straße ab hinauf zum Cime de la Bonette (2.30 h), dem angeblich höchsten Pass der Alpen. Dafür wurde oben eine zusätzliche Schleife angelegt, um die Höhe von 2.800 m zu überschreiten. Aufgrund einer Baustelle ist der Autoverkehr für 1 1/2 Stunden gesperrt. Auf diese Weise lässt es sich entspannt hinauf fahren und wir können die Landschaft genießen. Die letzten Höhenmeter sind wieder richtig steil. Am Pass selbst kann man noch einige Meter hinaufwandern und hat von dort einen herrlichen Rundblick über die Seealpen.

2.800 Höhenmeter Abfahrt liegen vor uns, aber auch fast 120 Kilometer. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Tagen läuft es dank des Gefälles prächtig hinunter. Eine kurze Mittagspause unterwegs, dann über einen Gorge, einen längeren Tunnel, grandiose Ausblicke in die Schlucht und mehrere weitere Tunnel gelangen wir in den weitläufigen Aussenbereich von Nizza. Immer wieder können wir Radwege nutzen, sogar in Nizza führt entlang des Meeres ein abgetrennter Bereich für Radler. Unser etap-Hotel ist auf diese Weise bald erreicht. Dort treffen wir uns mit Wolfgang, der mit dem Auto die Etappe in 2 Tagen zurückgelegt hat.

Cime de la BonetteCime de la BonetteAbfahrt Cime de la BonetteAbfahrt Cime de la BonetteAbfahrt Cime de la BonetteAbfahrt Cime de la BonetteNizza


Radroute 712536 – powered by Bikemap

Samstag, 04. September 2010
Nizza – Sightseeing

Nach so viel Radeltagen bleiben die Räder heute im Zimmer. Zu Fuß erkunden wir Nizza mit seiner Uferpromenade, das Schloss, die vielen kleinen Gassen und probieren neue Eiskreationen.

NizzaNizzaNizzaNizza

Wichtige Links:

Unterkünfte Chambres d’hotes charme
www.thebestbedandbreakfastfrance.com

Gesamte Route: 9 Tage, 993 km, 16.370 Hm
Ausgaben: ca. 600 €


Radroute 647613 – powered by Bikemap

Zum Abschluss der Skitourensaison steht noch ein Leckerbissen an, nämlich die Bündner Haute Route.

1. Tag: Sonntag, 25. April, 1.450 Höhenmeter

Wir starten unterhalb des Julier Hospiz, 2.230 m, am Julierpass. Der Parkplatz ist voll, etliche Skitourengeher kommen uns entgegen. Schwerbepackt mit vollem Rucksack, Kletterausrüstung, Pickel und Steigeisen steigen wir zum Fuorcla d’Agnel, 2.983 m, hinauf. Der Schweiß rinnt in Strömen, es ist unglaublich warum. Nach einer Pause in der Sonne fahren wir etwa 200 Höhenmeter bergab, um von dort den Pix Surgonda, 3.196 m, zu besteigen. Östlich vom Piz Traunter fahren wir hinunter in den Taleinschnitt. Dabei heisst es, vorsichtig zu sein: Der Schnee ist extrem tief. Die Hänge dürfen auf keinen Fall zu weit oben gequert werden. Aber trotz manchem plötzlichem Einbrechen und folgendem Wühlen aus dem Schnee kommen wir wohlbehalten 250 Höhenmeter unterhalb der Hütte an. Nochmals werden die Felle aufgezogen, um die letzten Höhenmeter hinauf zur Jenatschhütte, 2.652 m in Angriff zu nehmen.

Auf der Jenatschhütte werden wir bestens versorgt. Wir stärken uns mit Suppe, Reis mit Curry und Quarkspeise und natürlich jeder Menge Getränke.

Start unterhalb des Julier-HospizBergwelt am JulierpassFuorcla d’AgnelNickerchen am PassBlick zurück zur Fuorcla d’AgnelAufstieg zum Pix SurgondaAufstieg zur Pix SurgondaAbfahrtsfreuden vom Pix SurgondaAufstieg zur JenatschhütteJenatschhütte

2. Tag: Montag, 26. April, 1.400 Höhenmeter

Mit leichtem Gepäck können wir losziehen, da wir heute die Gipfel der Umgebung in Augenschein nehmen wollen. Von der Hütte geht es Richtung Piz d’Err. Dieser lässt sich gar nicht so einfach finden. Wir gelangen zu weit nach Westen unterhalb des Vad. d’Err. Hier ist kein Weiterkommen – es geht steil bergab. Also  etwas zurück und dann rund um den Felsbuckel, bevor es einen steilen Hang zum Gipfel des Piz d’Err, 3.378 m geht. Jeder probiert es anders: mit Harscheisen, die Skier am Buckel, mit Steigeisen, links oder rechts am Hang. Aber irgendwie schafft es jeder bis zum Skidepot. Die letzten Meter sind Felskletterei, die ich verweigere.

Nach einer Brotzeit fahren wir über ein Jöchl ab bis auf eine Höhe von 2.700 m. Die Zeit ist noch viel zu früh für eine Rückkehr zur Hütte. Deshalb ziehen wir die Felle wieder auf die Skier und steigen hinauf zum Tschima da Flix, 3.346 m. Dieser lässt sich bis zum Gipfel mit Skiern besteigen. Bei guten Schneeverhältnissen ist die Hütte bald erreicht. Unsere nassen Felle, Schuhe und Kleidung trocknet in der Hitze schnell, bevor wir bei Gerstensuppe, Braten mit Püree und einem phantastischen Schokoladenkuchen verwöhnt werden.

Wo ist der Piz d’Err?Anstieg zum Skidepot des Piz d’ErrSteiler Anstieg zum SkidepotFelskletterei zum Piz d’ErrBlick vom Piz d’ErrAbfahrt vom Piz d’ErrAnstieg zum Tschima da FlixGipfel des Tschima da Flix

3. Tag: Dienstag, 27. April, 500 Höhenmeter bergauf, 1.400 m bergab

Es ist bewölkt als wir starten. Wir müssen an steilen Hängen unterhalb des Piz Laviner vorbei, bevor es eine lange Abfahrt durch das Val Mulix nach Preda geht. Im Laufe der Abfahrt wird es immer nebliger, Schneefall setzt ein, der weiter unten in Regen übergeht. Bei diesen Bedingungen und vor allem den schlechten Sichtverhältnissen verspürt keiner Lust, noch einen Gipfel zu besteigen. Kurz nach der Alp Mulix ist mit Skifahren Schluß und wir packen die Skier an den Rucksack. So erreichen wir die Bahnstation in Preda, 1.789 m, gegen 1/2 1 Uhr.

Die Rhätische Eisenbahn bringt uns über viele Kreise und mit spektakulären Ausblicken hinunter nach Bergün, 1.367 m. Bereits in Sichtweite unseres Hotels Albula stürmen wir ein Cafe, um Cappucchino und Kuchen zu vernichten. In Bergün ist fast alles geschlossen, selbst die Läden. Aber mit einem einzigen Paar Schuh für die gesamte Gruppe, ausser den Skischuhen natürlich, lässt sich Bier einkaufen und auf dem Zimmer genießen.

Start von Jenatschhütte ins Val MulixQuerungen unterhalb Piz LavinerVal MulixBrückenübergang bei Alp MulixAlp MulixWeg zur Bahnstation PredaRast in Naz vor PredaBahnhof PredaBahnstrecke nach BergünHotel Albula in BergünBergünBergün

4. Tag: Mittwoch, 28. April, 1.580 Höhenmeter bergauf, 700 bergab

Das Taxi steht pünktlich um 1/2 7 Uhr vor der Tür und drängt zum Aufbruch. Es bringt uns weit ins Val Tuors – wir können etwa bis nach Tuors Davant, ca. 1.750 m fahren und sparen uns einen langen Hatscher. Zu Fuß marschieren wir nach Chants. Dort können wir über den Forstweg mit den Skiern zur Alp digl Chants, 1.999 m, aufsteigen. Im Blick den markanten Piz Üertsch laufen wir weit ins Val Plazbi hinein, bevor der Weg nach Osten Richtung Es-cha-Hütte abzweigt. Auf der Fuorcla Pischa, 2.871 m, zeigt sich unser heutiges Gipfelziel, der Piz Blaisun, 3.200 m.

Anfangs mit Skiern, aber bald zu Fuß und mit Eispickel stapfen wir in Günters Fußspuren direkt hinauf zum Gipfel. Der Hang ist weitaus steiler als vermutet und so manches Steilstück ist zu überwinden.

Nach Rückkehr zu unserem Skidepot fahren wir anfangs über herrliche Firnhänge ab. Leider wandeln sich die Schneebedingungen aber bald und wir kämpfen uns durch den bereits bekannten tiefen Sumpf zur Es-cha-Hütte, 2.594 m.

Das Hüttenpaar wartet bereits auf uns – schließlich sind sie extra wegen uns noch einen Tag länger hier geblieben. Wir sind die einzigen Gäste. Auch hier wird wieder ordentlich aufgekocht: Suppe, Salat, Reis mit Geschnetzteltem, Obstsalat mit jeder Menge Nachschlag.

Start nach Taxifahrt im Val TuorsChantsVal Plazbi mit Piz ÜertschKartenstudium bei Alp digl ChantsAufstieg zur Fuorcla PischaSteiler Anstieg zum Piz BlaisunWeiter Ausblick von Piz BlaisunAbfahrtsfreuden vom Piz BlaisunAbfahrt mit Blick auf Piz BlaisunEs-cha-HütteBelagerung der Es-cha-HütteAusblick von der Es-cha-Hütte

5. Tag: Donnerstag, 29. April, 1.600 Höhenmeter bergauf, 1.570 bergab

Bei schönem Wetter geht es hinauf zur Furcla d’Es-cha, 3.002 m. Vorher allerdings müssen wir noch ein Steilstück mit den Skiern am Buckel und mit Hilfe von Ketten und einem selbst gelegten Seil überwinden. Von dort oben sieht man den Aufstieg zum Gipfel des Piz Kesch, 3.418 m. Aber zuerst geht es noch hinunter, dann mit den Skiern über den Gletscher zum Skidepot.

Ausgerüstet mit Seil, Gurt, Steigeisen und Pickel wagen wir den Anstieg auf den Gipfel. Dieser ist über 200 Höhenmeter steil, teilweise ausgesetzt und es gilt, eine 2-er-Kletterei zu überwinden. Aber alle schaffen es und die Freude darüber ist groß!

Nach diesen Mühen genießen wir umso mehr die herrliche Abfahrt bis hinunter auf 2.700 m. Noch viel zu früh für die Hütte. Also ohne Gepäck Aufstieg zur Furcola Viluoch, 2.936 m, wieder hinunter, und noch ein kleines Skitourenrennen hinauf zum Skidepot des Piz Kesch. Danach packen wir unsere schweren Rucksäcke auf den Buckel und ziehen zur Keschhütte, 2.632 m, hinüber. Auch dort sind wir wieder die einzigen und letzten Gäste. Sogar die leckere Nusstorte bekommen wir zum halben Preis und so mancher ist bereits satt, bevor Zucchinisuppe, Püree mit Wurstbraten und Schokocreme aufgetischt werden.

Morgendlicher Start auf der Es-cha-HütteAuf dem Weg zur Furcla d’Es-chaBlick zur Furcla d’Es-chaSteilstück zur Furcla d’Es-chaAbstieg von Furcla d’Es-chaAbstieg von Furcla d’Es-chaKletterei am Piz KeschKletterei am Piz KeschGedrängel am Piz KeschAbfahrtsfreuden am Piz KeschBlick von Furcola ViluochKeschhütte

6. Tag: Freitag, 30. April, 1.550 Höhenmeter bergauf, 1.690 bergab

Heute können wir direkt von der Hütte erstmal abfahren. Zuerst geht es das Val dal Tschuvel, dann das Val Funtauna hinunter. Erst an der Alp Funtauna, 2.192 m kleben wir die Felle unter die Ski und steigen zum Scalettapass , 2.606 m, hinauf. Dort querenwir zum Scalettahorn, um von dort auf den Piz Grialetsch, 3.131 m zu steigen. Aber irgendwie finden wir den Weg nicht und müssen nochmals zurück. Die vorgesehene Aufstiegsroute erweist sich als nicht möglich, da zu viel Geröll liegt. Später ergibt ein Kartenvergleich, dass mittlerweile der Anstieg auf den Gipfel über eine andere Route erfolgt.

Statt Gipfelanstieg genießen wir eine Brotzeit und fahren dann hinunter über Lawinenhänge ins Gletschtälli, ca. 2.300 m. Von dort aus steigen wir hinauf zur Grialetschhütte, 2.546 m. Auch der dortige Hüttenwirt ist noch einen Tag länger geblieben, um uns bewirten zu können mit einer Minestrone, Püree mit Leberkäse in Sauce, Salat und Obstsalat.

Abfahrt von der KeschhütteBlick ins Val FuntaunaBlick vom Scalettapassin der Nähe vom ScalettopassAnstieg Piz GrialetschGeröllanstieg zum Piz GrialetschOberhalb GletschtälliGrialetschhütte

7. Tag: Samstag, 01. Mai, 850 Höhenmeter bergauf, 1.700 bergab

Entgegen aller Vorhersagen ist das Wetter viel besser. Immer wieder ist blauer Himmel zu sehen, dann zieht es wieder zu. Der Schnee allerdings bereits von der Hütte an nicht befahrbar. Immer wieder bleiben wir im Sumpf stecken oder überschlagen uns sogar. Um aus dem Loch rauszukommen, ist nicht selten, Hilfe nötig. Nach der Hüttenabfahrt steigen wir über einen langen Gletscher zum Piz Sarsura, 3.178 m. Die letzten Höhenmeter sind wieder sehr steil und nur zu Fuß begehbar.

Die oberen Hänge sind abfahrtsmäßig wieder ein Genuß. Aber leider ist der Übergang in den tiefen Sulz schnell erreicht und wir müssen wieder sehr aufpassen, um nicht plötzlich festzustecken oder gar das Gleichgewicht zu verlieren. Erst weiter unten sind die Verhältnisse besser und dank Lawinenabgänge können wir bis auf 1.900 m abfahren. Die letzten 200 Höhenmeter Richtung Zernez sind zu Fuß schnell überwunden. Allerdings dauert es dann doch mehr als eine Stunde, bis die Autos vom Julierpass geholt sind.

Grialetschhütte am MorgenPiz Vadretbundner-0188.JPGAbfahrt von der Grialetschhüttebundner-0195.JPGAnstieg zum Piz SarsuraGipfelstürmerGipfelstürmerinnenAbfahrtsproblemeAufstehen ist schwerAbfahrt über LawinenhängeAbfahrt über Lawinenhängebundner-0214.JPGbundner-0215.JPGbundner-0219.JPGbundner-0221.JPG

Teilnehmer: Günter, Benni, Volker, Ralf, Peter, Franz, Trixi

Kosten: ca. 400 Euro


Wanderroute 475782 – powered by Wandermap

Hanne, Helga, Brigitte und ich wollen die letzten Schneereste nutzen und eine Skitour machen. Unser Ziel ist der Hochkönig, 2.941 m in den Berchtesgadener Alpen. Dazu fahren wir nach Mühlbach am Hochkönig, 1.502 m. Am Parkplatz vom Arthurhaus stehen bereits einige Autos.

Zu Fuß mit den Skiern am Rucksack geht es zur Mitterfeldalm, 1.690 m. Von hier aus können wir auf Skiern hinaufsteigen. Vorsichtig queren wir die steilen Hänge, von denen bereits einige Lawinen abgegangen sind, bevor wir die weiten Hänge erreichen. In Anblick der markanten Torsäule marschieren wir hinauf. Lange Querungen ziehen sich hinauf zum höchsten Punkt des Hochkönigs, auf dem das Matrashaus steht – leider nicht geöffnet. Deshalb holen wir unsere Brotzeit aus dem Rucksack bevor wir uns an die Abfahrt machen.

Oben lässt es sich gut fahren, allerdings ein wenig windgepresst. Mehrere Querungen und Gegenanstiege sind zu absolvieren, bevor wir die eigentlichen Hänge erreichen. Leider ist der Schnee ziemlich langsam und je weiter unten sumpfig.

Eine lange Tour mit 1.550 Höhenmeter, die aus Abfahrtssicht nicht so besonders lohnend ist, da sehr viele Querungen und wenige wirkliche Hänge.

Arthurhaus - Ausgangspunkt zum HochkönigMitterfeldalm am HochkönigQuerungen am HochkönigHochkönigHänge am HochkönigTorsäule am HochkönigMatrashaus am Gipfel des HochkönigQuerungen am Hochkönig bei der Abfahrt

Tourenbeschreibung

Früh um 5.30 Uhr fahren wir los in die Hohen Tauern über Taxenbach und Rauris nach Kolm-Saigurn. Die Autofahrt ist länger als gedacht, 2.30 Stunden. Leider entsprich das Wetter nicht ganz unseren Erwartungen – es geht ein heftiger Föhnsturm und es kommen dichte Wolken auf. Bereits am Parkplatz kommen uns die ersten Skitourengeher vom Hocharn, 3.254 m, entgegen – sie haben die Tour abgebrochen. Auch wir überlegen, beschließen dann aber doch, es zu wagen.

Die ersten Hundert Meter laufen wir mit den Skiern am Rucksack die Straße entlang. Dann können wir die Skier anschnallen und suchen uns ein Weg durch die Büsche. Danach geht es stetig bergauf. Weiter kommen uns Skitourengeher entgegen und berichten von unglaublichem Sturm. Nach der ersten Steilstufe diskutieren wir nochmals, ob wir weitergehen wollen. Nachdem aber immer wieder mal die Sonne herausschaut und der Anstieg ganz gut zu erkennen ist, gehen wir weiter. Lange zieht sich der Weg dahin über stetig steile Hänge. Carmen bricht ab, während Hanne und ich weiter dem Gipfel zustreben. Unterhalb unseres Ziels werden wir vom Nebel eingeholt. Die Sicht ist schlecht und wir tasten uns vorsichtig entlang vorhandener Spuren weiter hinauf. Mit einem Freudenschrei erreichen wir das Kreuz, das plötzlich im Nebel vor uns auftaucht.

Der Wind weht heftig, keine Sicht. Also nichts wie runter ins Tal. Leider gestaltet sich die Abfahrt als mindestens genauso anstrengend wie der Aufstieg. Durch den Nebel ist der Gleichgewichtssinn gestört und vor allem ist der Schnee nicht weich geworden. Wir fahren wie Anfänger über eine holprige harte Piste.

Wir benötigen 1 1/2 Stunden für diese Abfahrt, obwohl wir zügig abfahren. Aber immer wieder müssen wir ausrasten. Wir sind glücklich, heil unten anzukommen und am Parkplatz Carmen zu treffen, die seit Stunden auf uns wartete.

Hocharn - Kolm-SaigurnHocharnHocharnHocharnHocharnHocharnHocharn

Beim Rausfahren müssen wir leider 9,00 Euro (Wucher!) Maut bezahlen. Schade, dass wir so schlechte Abfahrtsbedingungen hatten. Die Hänge müssen bei gutem Schnee ein einziger Traum sein.

Tourenbeschreibung

GPS-Track und mehr

Bei herrlichem Wetter fahren Hanne, Kone, Helga und ich ins Griesner Kar. Ausnahmsweise ist der Parkplatz nicht überfüllt, aber einige Rentner nutzen den Tag. Nur durch den Wald müssen wir die Skier tragen, ansonsten können wir alles mit den Skiern gehen. Es hat etwa 15 cm Neuschnee, darunter ist es hart.

Wir folgen der Skispur hinauf in die Scharte der Goinger Halt, ansonsten ist noch nichts gespurt. Eigentlich würden wir gerne das Schönwetterfensterl fahren, aber irgendwie sind wir faul.

Die Abfahrtsbedingungen sind teilweise schwierig – immer wieder ziemlich sulzig, dann aber auch hart mit ausgeprägten Spuren.

GriesnerkarGriesnerkarGriesnerkarGriesnerkarGriesnerkarGriesnerkarGriesnerkar

Freitag, 2. April: Hohe Warte, 2.687 m

Auf der Fahrt ins Ultental legen wir hinter dem Brenner einen Zwischenstopp in Navis ein, um von dort mit den Skiern auf die Hohe Warte in den Tuxer Alpen zu gehen. Es hat frisch geschneit und das Wetter verspricht, sonnig zu werden. Auf der Suche nach einem Parkplatz werden gleich 2 Autos am Wegesrand “versenkt” – die Ausbuddelarbeit verschieben wir aber auf unsere Rückkehr.

Wir folgen dem Forstweg in das Weihrichtal. Unterhalb der Stoffenalm geht es dann steil bergauf. Hier heißt es aufpassen, um keine Lawinen los zu treten, aber Peter spurt geschickt hinauf zur Scharte, bei den Einheimischen als Silbersattel, 2.398 m, bezeichnet. Die Gruppe ist fast komplett über den Anstieg verteilt, da wir mit Abstand gehen.

“Festgeparkt”Navis in den Tuxer AlpenWeihrichtalWeihrichtal - Anstieg zur Hohen WarteWeihrichtalAnstieg zur Hohen WarteAnstieg zur Hohen WarteAnstieg zur Hohen Warte

Peter eilt gleich nach Erreichen der Scharte weiter und spurt entlang des Grats. Immer wieder wechselt er wegen der Steilheit und vorhandener Wächten die Seiten. Wir folgen langsam. Etwa 50 Höhenmeter unterhalb des Gipfels drehen wir um, da es immer wärmer wird und Günter die “Zeit davonläuft”, d.h. die Sonneneinstrahlung könnte die Lawinengefahr erhöhen.

Grad zur Hohen WarteGrad zur Hohen WarteGrad zur Hohen WarteBlick auf unsere SpurBlick auf unsere SpurGrad zur Hohen WarteRast am SilbersattelRast und Blick zum Gipfel

Herrliche Pulverschneehänge entschädigen uns für das entgangene Gipfelglück – nur Peter und Klaus sind ganz oben gewesen. Am Parkplatz zurück können sich alle beim Schieben, Schaufeln und G’scheid-Daherreden austoben, bis endlich alle Autos wieder auf der Straße stehen.

AbfahrtsfreudenAbfahrtsfreudenAbfahrtsfreudenAbfahrtsfreudenNoch ein paar Anschieber nötig?ultental0037.JPGultental0048.JPGultental0049.JPG

Weiter geht es über Meran und eine lange Fahrt durchs Ultental zu unserer Unterkunft in St. Gertraud.

Tourenbeschreibung, ca. 1.000 Hm

Samstag, 3. April: Hintere Eggenspitze, 3.443 m

Vom Quartier aus fahren wir hinauf zum Weißbrunnsee, 1.872 m. Hier können wir parken. Hinauf geht es zum Stausee Grünsee bzw. Rifugio Canzian, 2.591 m. Kurze Rast bevor es entlang des Sees bis zu den eigentlichen Hängen unterhalb des Gipfels geht. Bald wird aber klar, dass uns der eigentliche Gipfel verwehrt bleibt – es zieht blitzartig zu und der Anstieg ist zu steil, um gefahrlos bewältigt werden zu können. Also müssen wir uns mit dem Wintergipfel begnügen.

WeißbrunnseeAufstieg Hintere EggenspitzeAufstieg Hintere EggenspitzeAufstieg Hintere Eggenspitze

Die Abfahrt wird wieder ein reines Vergnügen und so sind wir bereits um 13.00 Uhr am Parkplatz. Zu früh für eine Einkehr und anschließender Rückfahrt zum Quartier. Während die anderen Kaffee und Apfelstrudel bevorzugen, ziehen Peter, Klaus, Hanne und ich nochmals die Felle auf. Kurz bevor es wettermäßig “dicht machte”, haben wir herrliche Hänge gegenüber, auf “In den Wänden”, 2.763 m gesehen. Dort wollen wir hin. Leider stollen meine Felle und das Gehen ist ziemlich mühsam. Peter und Klaus sind bereits einiges voraus. Wieder wird die Sicht sehr schlecht, aber dank Hanne haben wir für 15.00 Uhr  die Umkehr vereinbart. Kurz unterhalb des Gipfels kehren wir deshalb um. Zuerst entlang der Aufstiegsspur, bis wir wieder alle vollzählig sind und sich die Sicht bessert. Das Abfahren ist ein wahrer Genuss und so reuen keinen von uns die zusätzlichen Höhenmeter.

Tourenbeschreibung, Höhenmeter: 1.500 m + 800 m

Sonntag, 4. April: Ilmenspitze, 2.656 m

Das Wetter ist schlecht. Nachts hat es nass geschneit und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Aber eine Skitour geht immer, ist unser Motto! Also starten wir in St. Nikolaus und spuren hinauf zur Auerbergalm, 1.644 m. Peter und Günter legen voller Energie eine waghalsige Spur hinauf zur Seefeldalm, 2.110 m. In dieser Alm ist das oberste Fenster offen und wir steigen ein, um die klatschnasse Kleidung zu wechseln und uns für den Gipfelanstieg zu stärken. Wieder einmal ist die Sicht miserabel und so müssen wir trotz GPS die Tour kurz unterhalb des Gipfels abbrechen.

Aufstieg IlmenspitzeAufstieg IlmenspitzeAufstieg IlmenspitzeAufstieg IlmenspitzeAufstieg IlmenspitzeRast auf der Auerbergalm

Tourenbeschreibung, ca. 1.000 Höhenmeter

Montag, 5. April: Welscherberg, 2.636 m

Strahlend blauer Himmel und Neuschnee, aber heftiger Wind. Unser heutiges Ziel ist ein “windarmer Skiberg”, der Welscherberg. Diesen können wir von St. Gertraud aus besteigen. Dieses Mal sind wir nicht alleine, sondern werden gleich am Anfang von einer größeren Gruppe überholt. Leider zwingt uns der Wind, auf die Gipfelbrotzeit zu verzichten und schnell abzufahren. Wir suchen uns einen “windfreien” Rastplatz. Aber bei diesem Wetter und dem herrlichen Schnee können wir noch nicht ganz abfahren. Stattdessen steigen Peter, Roswitha, Peter und ich noch eine Scharte hinauf, um die Pulverschneeabfahrten  zu verlängern

Aufstieg WelscherbergBlick auf St. GertraudAufstieg WelscherbergAufstieg WelscherbergAufstieg WelscherbergAufstieg WelscherbergHeinz am Gipfel des WelscherbergBlick vom WelscherbergAussicht vom WelscherbergWind am WelscherbergZusatzanstiegAbfahrt vom Zusatzanstieg

Höhenmeter: 1.360 m + 150 m

Diese herrlichen Skitage lassen wir in einem Cafe in der Sonne sitzend bei Cappucchino und Kuchen ausklingen.

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Teilnehmer: Peter, Klaus, Trixi, Günter, Trixi, Franz, Peter, Heinz, Gunnar, Doreen, Roswitha, Georg, Sabine, Hanne

Unterkunft Außerbach, bei Fam. Meinhard Breitenberger, St. Gertraud, Tel. 0039 0473 798038, breitenberger.m@rolmail.net, Zimmer mit Frühstück ca. 21 €, auch Ferienappartement möglich

Mit Hanne und Conny auf den Zwieselbacher Rosskogel, 3.082 m im Sellrain.

Gute Verhältnisse

ZwieselbacherZwieselbacher Rosskogel - Untere ZwingZwieselbacher Rosskogel - Untere ZwingZwieselbacher RosskogelZwieselbacher RosskogelZwieselbacher RosskogelZwieselbacher Rosskogel

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