Bereits im Frühjahr war klar: Heuer machen wir wenigstens 4 Tage lang eine MTB-Tour in den Alpen. Wir, das sind 3 Frauen, wobei Tina und Elisabeth Mütter von kleinen Kindern sind und daher nur zeitlich eingeschränkt von zuhause weg kommen. Gesagt, getan: Anfang August sollte es losgehen. Mit Tina konnte ich sogar auf 6 Tage verlängern, da die Oma bereit war, die 3 Kinder inzwischen zu unterhalten und zu umsorgen.
1. Tag
Am 1. August 2007, 8.00 Uhr treffen sich Tina und ich am Bahnhof von Bad Aibling, um mit dem Zug bis nach Gries am Brenner zu fahren. Geht relativ unproblematisch, umsteigen in Rosenheim und Innsbruck – dort leider Aufenthalt von 45 Minuten – für die Fahrräder wird in einem eigenen Abteil gesorgt. So erreichen wir gegen 12.00 Uhr unseren Ausgangspunkt bei strahlendem Wetter und angenehmen Temperaturen.
Tina wirft ihren Radlrucksack um, während ich meinen Rucksack auf dem Gepäckträger befestige und in schneller Fahrt geht es vom Bahnhof Gries, der oberhalb des Dorfes liegt, hinunter zur Dorfstraße und über eine Teerstraße hinauf nach Vinaders. An der Kirche beginnt die anfangs steile Auffahrt über eine Forststraße zur Sattelbergalm. Kurze Rast, Orientierung und weiter entlang der Forststraße, bis diese plötzlich endet. Die Radl- und Fußgängerspuren verraten den weiteren Verlauf: links hinunter auf die Wiese, dort steht ein Schild mit Radlverbot und ein weiteres, das auf den Grenzverlauf Österreich – Italien hinweist.
Also wird erstmal geschoben, später dann auf Trial und Karrenweg abwechselnd geschoben und gefahren. Wir kommen an einer Alm vorbei, die links am Hang liegt. Später erfahren wir, dass dort anscheinend ein Bauer wohnt, der mit der Mistgabel auf die Radler losgeht. Gott sei Dank haben wir kein Problem. Schon bald sehen wir über uns die Grenzkammstraße. Nachdem wir bislang fast keiner Menschenseele begegnet sind, treffen wir bei Erreichen der Grenzkammstraße auf mehrere Radler, die offensichtlich aus Angst vor dem Bauern den Fußweg hinauf genommen haben. Und – wir treffen gleich auf das erste Fort aus dem 1. Weltkrieg.

Wir profitieren von den Mühen und Anstrengungen der Soldaten, die damals sicherlich unter schwierigsten Bedingungen diese Straße angelegt haben, um die verschiedenen Stellungen und Forts miteinander zu verbinden. Sie ist so breit, dass wir bequem nebeneinander radeln können. Fast mühelos folgen wir der Schotterpiste, die sich oberhalb der Bäume entlang des Kamms mit herrlichen Ausblicken dahinschlängert.
Am Sandjöchl teilt sich die Straße in 3 verschiedene Richtungen: weiter entlang des Kamms, nach Norden Richtung Obernberg am Brenner oder eben nach Süden Richtung Gossensaß.
Nach Kartenstudium nehmen wir die Abfahrt nach Süden und sausen anfangs auf guter Piste, später etwas holprig lange bergab, bis wir Gossensaß erreichen. Unsere Beschreibung passt nicht recht mit den tatsächlichen Gegebenheiten überein. Aber irgendwie fahren wir auf Teerstraße über Steckholz und Tschöfs nach Sterzing. Dort muss natürlich erstmal ein Cappucino und ein Kuchen her.
Der Weiterweg gestaltet sich als etwas schwierig. Wir landen immer wieder auf dicken Autostraßen anstatt die beschriebenen Radwege zu finden. Aber mit Hilfe der Karte kommen wir nach Elzenbaum, dann entlang der Autobahn nach Stilfs und stoßen dort auf einen herrlichen Radweg, der geteert ist und praktisch ohne Autos. Schnell sind Pfultres, Grasstein und Mittewald erreicht. Mittlerweile ist es bereits 19.00 Uhr und es wird Zeit, eine Bleibe für die Nacht zu finden. Auf dem gut beschilderten Radweg, mittlerweile mehrmals durch Erdrutsche immer wieder nicht befahrbar gelangen wir nach Franzensfeste. Leider ein ziemlich ausgestorbenes Nest, ohne Quartiermöglichkeit. Über der parallel zu uns laufenden Autostraße ein nettes Dorf am Hang, das sich laut Karte als Aicha identifizieren lässt. Wir versuchen dorthin zu gelangen, landen aber direkt an der Eisenbahnlinie. Also schnell die Räder unter den Arm, über die Gleise geklettert und bald erreichen wir Aicha. Dort beenden wir in der Pension Anna gegen 20.00 Uhr unsere heutige Tour und lassen uns mit selbstgemachten Spagetti und Salat aus dem eigenen Garten verwöhnen.
Daten: 80 km, 1.550 Höhenmeter
Kosten: Übernachtung und Abendessen € 30,00
2. Tag
Nach einem reichlichen Frühstück springen wir wieder auf die Räder. Und die Schwierigkeiten mit der Tourenbeschreibung beginnen gleich wieder: “Sportplatz mit Bank”? – was das wohl ist? Eine Sitzbank oder eine Bank zum Geld holen? Wir werden nicht schlau daraus. Nach 30 Minutem eifrigem Suchen nehmen wir die Autostraße nach Mühlbach. Ist praktisch nicht befahren und geht nicht über den Berg, sondern drumherum. Also weniger anstrengend. In Mühlbach weisen Schilder auf den gut ausgebauten Radweg, der uns problemlos nach Rodeneck, bis zur Kirche führt. Dort ist gerade Markttag und wir kommen kaum durch die engen Gassen.
Von Rodeneck geht es über die normale Teerstraße hinauf nach St. Pauls und Nauders, dann weiter Richtung Rodenecker Alm. Das ist eine Hochebene. Lange windet sich die Straße hinauf, zuerst durch Dörfer und Wiesen, später durch den Wald. Ziemlich weit oben zweigt unser Weg auf den Bannwaldweg ab. Dies ist ein Schotterweg, der relativ eben entlang des Berges führt. Leider verdecken meist Bäume die Aussicht ins Tal. Wieder sind wir fast allein. 2 andere Radfahrer kreuzen mehrmals unseren Weg – sie scheinen wohl das gleiche Ziel anzustreben.
Bald treffen wir wieder auf eine Teerstraße und fahren hinunter nach Ellen. Direkt am Ortsausgang geht es in einer scharfen Rechtskurve hinauf nach Hörschwang und weiter nach Onach, Wellschellen und Untermoi. Die Straße verläuft oben entlang der Bergrücken mit mehrmaligen längeren Anstiegen und Abfahrten. Von Untermoi ganz im Tal nochmals über ein Joch hinunter nach St. Martin. Vor dem Suchen eines Nachtquartiers lädt uns die Burg noch zu einem kurzen Stopp ein. St. Martin liegt im Gadatal, im Ladin mit ihrer eigenen Sprache.
Im Touristenbüro fragen wir nach Zimmer und werden zu einem Privathaus hinter der Kirche geschickt. Auf unser Klingeln öffnet uns eine ältere, mütterliche Frau, die uns ganz fassungslos anschaut: “Ihr seid ja Frauen!” Auf den Hinweis des Fremdenverkehrsbüros, 2 Radler würden vorbeikommen, hat sie natürlich 2 Männer erwartet.
Aber sie nimmt uns begeistert auf und kann es gar nicht begreifen, dass wir über die Berge radeln. Wir gönnen uns einen Eisbecher und als Abendessen eine große Pizza mit Salat. Die Wetterprognose für morgen ist nicht besonders, aber bislang schaut es nicht so schlecht aus.
Daten: 70 km, 1.900 Höhenmeter
Kosten: Übernachtung € 25,00, Abendessen: € 12,00
3. Tag
In der Nacht hören wir bereits den starken Regen und es graut uns davor, aufzustehen. Leider hört es erstmal nicht auf. Die einzige Hoffnung ist nur, dass es nicht mehr derartig sündflutartig giest wie bislang. So ein Pech, noch dazu wo heute Elisabeth zu uns stößt, die bereits letztes Jahr eine Transalp gemacht hat bei Dauerregen.
Per Handy verständigen wir uns mit Elisabeth über den Treffpunkt – sie kommt nicht ganz pünktlich, weil sie die Länge des Tals unterschätzt hat und ein Campingmobile vor ihr hertuckert. Aber das ist nicht weiter schlimm. Tina und ich stehen unter dem Vordach der Kirche und gehen noch Brot und Wurst einkaufen.
Um 9.30 Uhr biegt sie dann ein. Wir lotsen sie auf einen Parkplatz, der so richtig fies zum Einparken ist. Aber mit viel Geduld und großer Kurbelausdauer gelingt es ihr, ihr Fahrzeug einzuparken. Schnell ist ausgepackt, Regenklamotten an und aufs Fahrrad.
Von St. Ulrich geht es über die Teerstraße nach Campill, das bereits auf 1.398 m liegt, also bereits 200 Höhenmeter höher als St. Ulrich. Vor der Kirche rechts bergauf, teilweise ziemlich steil, aber auf der Teerstraße ist das gut machbar. Später mündet die Straße dann in eine Schotterstraße, wobei in den Kehren meist Teer ist..
Der Himmel wird zunehmend heller. Bei der Auffahrt sind die Regenklamotten nicht so empfehlenswert, weil man darunter unglaublich schwitzt Aber je weiter wir hinauf klettern, umso weniger regnet es und auf ca. 2000 m schaut ganz vorsichtig die Sonne heraus. Pause und Kleidungswechsel auf der Straße.
Natürlich kommt genau in diesem Moment ein Auto entgegen.
Über Hochalmen, wie die Petzes Alm und herrliche Trialwege gelangen wir auf die Schlüterhütte auf 2.301 m. Eine herrlich gelegene und urgemütliche Hütte, in der wir Mittagsrast einlegen.
Tina fühlt sich gar nicht wohl und muss sich dazu zwingen, wenigstens eine Suppe zu essen. Aber jetzt geht es erst mal hinunter. Der Tag ist noch früh und vielleicht können wir noch ein Stück bergauf fahren. Der Weg führt über Schotter vorbei an der Gampenalm und weiter bis zur Zanser Alm. Wir erkennen bald, dass an ein Weiterfahren nicht zu denken ist – Tina geht es nicht gut. Also Quartiersuche, aber: Zanser Alm voll, Gasthaus daneben voll, sämtliche Almen in der Umgebung voll. Also düsen wir die Teerstraße bergab nach St. Magdalena. Tina friert erbärmlich, was kein gutes Zeichen ist. An 2 Höfen halten wir und ich begebe mich auf Quartiersuche. Der erste Hof ist wieder ausgebucht, aber bei dem zweiten, Unterkantioler Hof (1.360 m) haben wir Glück: Die Mieter einer Ferienwohnung sind für einen Tag nach Hause gefahren und die Wirtin lässt sich breitschlagen, uns die Wohnung zu geben.
Tina fällt nur noch ins Bett. Elisabeth und ich fahren ins Dorf hinunter, um im untersten Haus, das ist ein Lebensmittelgeschäft, für das Abendessen (Tortellini mit Gorgonzola und Tomaten) und das morgendliche Frühstück einzukaufen. Nochmals einige Höhenmeter zu unserem Quartier. Nach den heutigen Erfahrungen per Telefon reservieren wir noch auf der Mahlknecht-Hütte für den nächsten Tag. Von unserer Wohnung aus haben wir einen herrlichen Blick auf die Berge – das Wetter ist wieder prächtig.
Tina macht uns Sorgen: Sie hat ganz offensichtlich Fieber und ist total verquollen. Lassen wir uns überraschen, wie das Morgen aussieht.
Daten: 34 km, 1.400 Höhenmeter
Kosten: Übernachtung Ferienwohnung € 86,00, pro Person € 29,00
4. Tag
Anscheinend war das Eis, das Tina und ich am 2. Tag gegessen haben, nicht in Ordnung – auch mir ging es in der Nacht nicht besonders: Schüttelfrost, Erbrechen. Aber am Morgen fühle ich mich ganz passabel und denke nicht daran, meinen Drahtesel heute in Ruhe zu lassen. Tina hat sich leider noch nicht soweit regeniert – an Radln über die Berge ist nicht zu denken. Nach längeren Diskussionen steht fest: Elisabeth und ich setzen unsere Tour fort, während Tina bis Mittag sich weiter ausruht und dann mit dem Rad das Tal nach Klausen hinunter fährt. Dort muss dann die endgültige Entscheidung fallen – mit dem Zug nach Hause oder mit dem Bus nach St. Ulrich.

Von unserer Ferienwohnung geht es einige Höhenmeter bergab und dann über eine Schotterpiste erstmal hinauf. Leider ist bald Schluß und eine längere Schiebe- und Tragestrecke steht uns bevor. Eigentlich ein schöner Wanderweg, nur mit dem Fahrrad leider mühsam. Aber schließlich erreichen wir die Brogles Hütte.
Wir haben einen herrlichen Blick und es folgt ein grandioser Höhenweg.
Wo kommen aber nur plötzlich die vielen Menschen her? Die Lösung ist einfach: Bevor es ins Tal geht, sehen wir die Bergstation einer Bergbahn, aus der die Familien herausströmen. Danach sind wir wieder fast allein. In rascher Fahrt geht es hinunter nach St. Ulrich, in der uns die Folgen des Massentourismus erwarten: Kitschige Häuser, Boutiquen, Wellnesshotels, Trubel – und das ist das Schlimmste – lärmende Musik. Von St. Ulrich wollen wir hinauf auf die Seiser Alm und von dort zu unserem Ziel Mahlknecht Hütte. Als echte MTB-er nehmen wir natürlich nicht die Straße hinauf, sondern wollen über die Forststraße hinauf.

Aber wir nehmen den falschen Weg und landen schließlich auf einer Wiese vor einer Alm. Die Bewohnerin frägt uns, ob wir Hilfe brauchen und klärt uns darüber auf, dass der einzige machbare Weg mit den Rädern die Skiabfahrt ist. Noch wissen wir nicht, was uns blüht – wir gehen natürlich davon aus, dass diese wenigstens streckenweise befahrbar ist. Doch es erwarten uns üppige Wiesen, steile Hänge und morsche Bretter über Felsen. Wie oft sehnen wir, vor allem ich kräftemäßig ziemlich am Ende, das Erreichen der Seiseralm herbei. Aber alles hat ein Ende, sogar diese Schiebestrecke und wir stehen vor der Bergstation. Auch hier wieder ein Mordsbetrieb: Kutschen, große Hotels, Lamas.
Von der Seiseralm geht es ganz im Süden noch hinauf auf die Mahlknechthütte über eine gut fahrbare Forststraße. Alle fahren mit den Rädern hinauf, nur bei mir geht endgültig nichts mehr. Als ich mit dem Radl oben ankomme, hat Elisabeth längst Quartier bezogen und ist ganz begeistert von dem tollen Tag, der tollen Gegend, der tollen Tour und überhaupt. Nur ich bin so geschafft, dass ich mich mit meinen letzten Kräften aufs Zimmer schleppe, ins Bett falle und schlafe.
Daten: 32 km, 2.100 Höhenmeter
Kosten: Übernachtung 40 Euro
5. Tag
So ein Erholungsschlaf in den Bergen ist die beste Medizin. Und erst recht ein gutes Frühstück mit Müsli. Ich bin wieder topfit! Außer einer weiteren Gruppe von Radlern sind wir die einzigen, die sich für die Weiterfahrt rüsten.
Erstmal geht es hinauf auf das Mahlknecht-Joch. Dort oben steht anscheinend eine gut ausgebaute Alpenvereinshütte, während wir im Hotel übernachtet haben! Ein paar Fotos und flugs geht es hinunter über eine manchmal recht anspruchsvolle Piste das Valle di Duron. Einfach wunderschön!


Kurz vor Erreichen von Campitello strömen uns Hunderte von Wanderern entgegen – anscheinend eine Veranstaltung. Campitello ist ein nettes Dorf, das im Gegensatz zu St. Ulrich wirklichen Charme versprüht. Auf dem Radlerweg können wir parallel zur Autostraße nach Canazei fahren. Dank Handy erfahren wir, dass es auch Tina wieder besser geht und sie auf dem Weg über das Sellajoch uns entgegen fährt. Wir fahren über die Passstraße Richtung Pordoijoch und warten an der Kreuzung zum Sellajoch. Es reicht gerade für einen Apfel und Tina rauscht vom Sellajoch herunter. Riesenfreude, wir sind wieder zu dritt!
Gemeinsam geht es hinauf zum Pordoijoch und auf einem kurzen Wanderweg – laut italienischen Schildern Fußgänger 45 Min, Radler 20 Minuten – schiebend in 30 Minuten zum Anfang des Bindelwegs bzw. zur Rifugio Ferdarola. Eigentlich wollten wir dort heute übernachten, aber wir haben gerade Mittagszeit und bei diesem strahlenden Wetter und der wenig einladenden Hütte hält uns nichts von der Weiterfahrt ab.








Trotz vieler Wanderer – schließlich ist Sonntag – ist der Weg herrlich zu fahren und wir können uns an den Ausblicken zur Marmolada gar nicht satt sehen. Über den Übergang Porta Vescova stoßen wir auf den Wanderweg 699 und 634 (den in der Karte eingezeichneten Radlerweg haben wir nicht gefunden, wahrscheinlich ging er bei den Hütten links von 634 weg). Aber der Wanderweg ist eine richtige Trialstrecke und nachdem uns niemand entgegen kommt, können wir unsere Fahrtechnik trainieren. Fast im Tal stoßen wir auf die Teerstraße und fahren nach Forte. Ziemlich einsames Nest und außer dem Wellnesshotel “Al Forte” (ehemalige Festung) mit 3 Sternen gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit. Eigentlich passen wir hier nicht rein, auch wenn sie Bike-Urlaub anbieten. Aber sie meinen natürlich keine verschwitzten MTBer, sondern Motorradfahrer. Aufgrund mangelnder Alternativen und einem vernünftigen Preis bleiben wir schließlich doch hier und genießen Hollywood-Schaukel und ein 3-Gänge-Menü.
Daten: 47 km, 1.550 Höhenmeter
Kosten: Übernachtung 45 Euro, Essen 25 Euro
6. Tag
Wir stärken uns am Frühstücksbüffet und packen das letzte Mal auf dieser Tour unsere Sachen zusammen.
Es geht auf der Hauptstraße einige Meter Richtung Arabba und zweigt bald ab hinauf nach Cherz. Weiter geht es über z.T. steile Forststraßen zur Rifugio Incisa. Wir genießen die herrliche Landschaft mit den Felsmassiven der Sellagruppe, der Puezgruppe, der Geislergruppe und der Marmolada.




Nach diesem Genuß gehts hinab über die Negerhütte nach Corvara. Wir folgen kurz der Passstraße vom Campolongo hinunter und biegen gleich wieder rechts ab, um hinauf zur Braia Freida zu fahren. Ganz schön steil. Zum Schluß müssen wir in Serpentinen das Radl hinauf schieben. Und wieder sind wir mitten in einem riesigen Wandergebiet mit Unmengen von Hütten und Bergbahnen. Wir nehmen rasch Reißaus und fahren die Forststraße über die Frainahütte und den Weg Nr. 4 hinunter nach La Villa. Zur Abwechslung gibts noch einmal die dicke Hauptstraße nach Badia. Dort zweigen wir wieder ab in die Berge, dieses Mal nach Westen. Der letzte Anstieg über Pescol nach Juvel. Dieser Übergang wird natürlich gebührend gefeiert, bis es hinunter geht nach Campill zu einem Eisbecher und schließlich auf der bereits bekannten Straße zurück zum Auto nach St. Martin.




Damit finden herrliche Tage ein Ende. Aber wir sind uns sicher: Nächstes Jahr fahren wir wieder mit unseren Bikes in die Berge.
Tourenbeschreibung mit Kartendetails
Karten für die Tour:
Kompass Nr. 56: Brixen
Kompass Nr. 59: Sellagruppe