Sport


Wie immer wollten wir auch dieses Jahr wieder ein neues Skitourengebiet kennenlernen: Die Möglichkeiten rund um Maria Alm sollten erkundet werden. Die Wetterprognose war zwar leider nicht besonders gut – Sturm und Schneefall über die gesamte Zeit. Doch wir wollten es trotzdem versuchen.

Am ersten Tag konnten wir die Schwalbenwand besteigen, zwar bei schlechter Sicht und Wind, aber immerhin.

Am zweiten Tag fuhren wir von unserem Quartier in Mühlbach mit dem Skibus hinauf zum Arthurhaus. Sämtliche Autos waren unter einer riesigen Menge Neuschnee versteckt – mindestens 50 cm Neuschnee über Nacht. Und es schneite weiter. Schilder wiesen darauf hin, dass ein Weitergehen nicht erlaubt ist. Ein Einheimischer warnte uns eindringlich, die Pisten zu verlassen. Die Lawinengefahr ist 4 bzw. im Gelände sogar 5 und die Sicht denkbar schlecht. Selbst die normalen Skifahrer scheuten die Verhältnisse und mieden die Pisten. Nach längeren Diskussionen, was tun, einigten wir uns darauf, entlang der Piste hochzusteigen. Die meisten hatten nach der Abfahrt genug, entschieden sich zum Pisteln oder zur Einkehr im nahen Gasthaus. Einige wenige stiegen nochmals die Piste hinauf. Bei der abschließenden Einkehr kamen dann wieder alle zusammen, nachdem aufgrund von Stromausfall die Lifte nicht mehr fahren konnten.

Während die Mehrzahl der Gruppe den Skibus ins Tal nahm, probierten Ralf und ich die Möglichkeit aus, über einen Wanderweg ins Tal abzufahren. Das stellte sich als Highlight des Tages heraus, zog sich der Weg doch über eine herrlich verschneite Landschaft.

Am dritten Tag wurde nach anhaltenden Diskussionen die Entscheidung getroffen, eine Tageskarte zu nehmen und sich auf der Piste und dem herrlichen Neuschnee zu vergnügen. Die Lawinensituation war weiterhin relativ hoch, auch wenn der Schneefall eine Pause einlegte. Eine kleine Dreiergruppe beschloss, die Aufstiegshilfen abzulehnen und entlang der Piste etwas zu unternehmen. Auf dem Weg dorthin stießen wir auf eine Einheimischenspur, die Christine sinnvoll erschien, und marschierten bis zu einer Hütte. Dort trafen wir den Spurer, einen Bergwachtler mit seinem Hund.

An der Hütte hatten wir einen herrlichen Blick auf die Umgebung. Dabei konnten wir eine weitere Skispur ausmachen, die sich über sanft geneigte Hänge Richtung Hoher Keil hinaufzog. Die Entscheidung fiel uns leicht: Nach einer herrlichen Powderabfahrt wandten wir uns diesen Hängen zu und konnten über die bereits gelegte Spur den Gipfel erreichen. Dort waren bereits eine Menge Skitourengeher, die den Aufstieg von Bischofshofen genommen haben.

Am vierten Tag hatte es die ganze Nacht hindurch geschneit und es war kein Ende abzuziehen. Die Einheimischen waren seit 6 Uhr früh am Schneeräumen. Wenn sie fertig waren, konnten sie von neuem beginnen. Die ersten Dächer wurden freigeschaufelt. Der Verkehr kam zum Erliegen. Die Straße Richtung Maria Alm als auch nach Bischofshofen war gesperrt – umgeknickte Bäume und Lawinengefahr machte ein Durchkommen unmöglich. Eine Skitour bei diesen Verhältnissen war unmöglich. Also entschlossen wir uns schließlich, den Erzweg, den Ralf und ich bereits vorgestern abgefahren haben, hinauf zu marschieren. Doch der Weg war bereits am Anfang von umgestürzten Bäumen blockiert und keiner hatte Lust, sich von einem Baum erschlagen zu lassen. Also umdisponiert Richtung Hoher Keil über die sanften Hänge. Doch der Schnee war sehr tief und sehr nass. Also Stopp, Schneeprofile graben und auf der bisherigen Spur wieder zurück. Jetzt begann das lange Warten auf die Freigabe der Straße. Weit nach Mittag und einem langen Aufenthalt im Cafe wurde die Straße freigegeben und wir konnten die Heimfahrt antreten.

So hatten wir uns das verlängerte Dreikönigswochenende sicherlich nicht vorgestellt. Aber jeder war froh, den Schneemassen entkommen zu sein.

Samstag, 3. September 2011
Mit dem MTB nach Pfelders, zur Grünbodenalm und zur Bergstation

Freitag, 2. September 2011
Ausflug zur Burg Noval, MTB zum Einkaufen

Donnerstag, 1. September 2011
Wanderung zur Imestalm und zur Rauhjochspitze

Mittwoch, 31. August 2011
Mit dem MTB nach Pfelders und zur Lazinser Alm. Zu Fuß weiter zur Andelsalm und zum Lazinser Hof

Dienstag, 30. August 2011
Mit dem MTB zum Timmelsjoch und zurück zum Krustnerhof

Montag, 29. August 2011
Mit dem MTB nach Pfelders und zur Lazinser Alm. Zu Fuß zur Stettiner Hütte

Sonntag, 28. August 2011
Wanderung zur  Schneidalm und Zwickauer Hütte zum Hinteren Seelenkogel


Unsere Unterkunft: Krustnerhof

Empfehlenswerte Karten:

Dienstag, 26.04.11
Aufstieg Bovalhütte, ca. 2.00 h, 9 km, 650 Hm

Start zur BovalhütteAufstieg BovalhütteAufstieg BovalhütteAufstieg Bovalhütte

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Mittwoch, 27.04.11
Piz Bernina und Zupo, ca. 9.30 h, 24 km, 2.300 Hm

Bruch -  Richtung Piz BerninaRichtung Piz BerninaRichtung Piz BerninaGipfelanstieg Piz BerninaGipfelanstieg Piz BerninaGipfelbezwingerGletscher am Piz BerninaGletscher Piz Bernina

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Donnerstag, 28.04.11
Piz Morteratsch versucht, ca. 5.30 h, 15 km, 950 Hm

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Freitag, 29.04.11
Piz Palü Ost- und Hauptgipfel, ca. 7.00 h, 20 km, 1.600 Hm

Weg zum Piz PalüPiz Palü

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Samstag, 30.04.11
Piz Palü Ostgipfel und Abfahrt über Morteratschgletscher, ca. 7.30 h, 26 km, 1.600 Hm

Piz Palüpiz PalüPiz PalüPiz PalüPiz Palü GradGipfelstürmerRückmarsch von Bovalhütte

Freitag, 22.04.11
Griankopf und Rasassspitze, ca. 1.300 Hm, 16 km, 4.00 h
Die Schneelage in den Alpen hat uns zum Umdisponieren gezwungen. So fahren wir nicht in die geplanten Glarusalpen sondern hinauf zum Reschenpass. Wir starten im Rojental, 1.973 m und gehen hinauf zum Griankopf, 2.896 m. Peter und ich nehmen noch die daneben liegende Rasassspitze, 2.941 m mit.

Kleine Anekdote am Rande: Bereits Rucksäcke gepackt, beschlossen wir, noch ein wenig hinter ins Tal zu fahren. Also Rucksäcke ins Auto. Huch, das Auto war bis auf den Kofferraum ja bereits abgeschlossen und der Autoschlüssel ist im Rucksack. Aber Günter weiss sich zu helfen mit Draht.

Tourenbeschreibung Griankopf

Ausgangspunkt zum GrainkopfWegkreuzGrainkopf Gipfelreschenpass-7.JPG


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Samstag, 23.04.11
Bärenbartkogel statt Weißkugel, 1.700 Hm, 23 km, 8.00h

Eine lange Tour steht uns heute bevor: Wir wollen über das Langtauferertal hinauf zur Weißkugel, 3.739 m. Auch hier hat es kaum Schnee. Wir sind gezwungen, 90 Minuten, oder die ersten 600 Höhenmeter die Skier zu tragen.Lange zieht sich der Weg hinauf bis zum Übergang und dem anschließenden Gipfelaufstieg. Wir Mädels haben irgendwie mittlerweile genug und beschließen, statt der Weißkugel den Bärenbartkogel in Angriff zu nehmen. Allerdings gestaltet sich von hier aus der Aufstieg etwas mühevoll, zudem wir mehrmals irrtümlicherweise versuchen, über den Grat den Gipfel zu erreichen. Die Höhenmeter summieren sich auf diese Weise

Tourenbeschreibung Weißkugel

Tourenbeschreibung Äußerer Bärenbartkogel , 3.475 m

Start im LangtauferertalTalhatscher zur WeißkugelPause am ÜbergangPause am ÜbergangBlick zur WeißkugelGipfel BärenbartkogelSkiakrobatikSkiakrobatik


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Sonntag, 24.04.11
Upiakopf, 1.350 Hm, 16 km, 5.00 h

Heute probieren wir es in einem anderen Tal: Unser Ziel sind die Glieshöfe. Aber schon bei der Anfahrt müssen wir erkennen, dass auch hier die Wiesen grün sind und uns ein längeres Tragestück bevorsteht.

Zum Upiakopf unterwegsAbfahrt vom Upiakopf


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Montag, 25.04.11
Mittlere Lochspitze von Langtauferertal, 1.300 Hm, 14 km, 4.30 h

Im Langtauerertal haben wir gesehen, dass eine Skipiste, die offenbar beschneit wurde, weit ins Tal reicht. Also probieren wir es dort. Ein Ziel als Skiberg ist mit der Mittleren Lochspitze schnell gefunden.

Start zur Mittleren Lochspitzereschenpass-20.JPGreschenpass-21.JPGreschenpass-22.JPGreschenpass-26.JPGGipfel Mittlere Lochspitzereschenpass-29.JPGreschenpass-30.JPG


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Teilnehmer: Peter, Klaus, Günter, Hanne, Roswitha

Sonntag, 3. April 2011
St. Christina – Roazscharte, ca. 1.100 Hm

Samstag, 2. April 2011
Pordoijoch – Pordoischarte – Abfahrt ins Val Lasties – Aufstieg – Abfahrt über Mittagstal bis Corvara. Über Lifte zurück zum Ausgangspunkt. Die letzten 300 Höhenmeter wieder aufgestiegen, ca. 1.700 Hm

Freitag, 1. April 2011
Campil – Roazscharte, ca. 1.100 Hm


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Samstag, 19.03.2011
Fahrt ins Valle Maira über Brenner, Mailand, Turin

Nach einer langen tagesfüllenden Fahrt erreichen wir unser Quartier Mistral in Ponte Maira. Mit einem leckeren, mehrgängigem Menü werden wir am Abend verwöhnt

Sonntag, 20.03.2011
Monte Ruissas, 1.200 Hm, 12 km

Die Nacht hat die Landschaft mit frischem Schnee überdeckt. Der Himmel ist wolkenverhangen, als wir am Parkplatz in Lausetto, 1510 m – bereits voller Skitourengeher – unsere heutige Skitour auf den Monte Ruissas, 2.736 m starten. Über herrliche Hänge findet Brigitte den Aufstieg nur mit Hilfe des GPS, weitere Gruppen schließen sich uns an. Nach einer Pause am Gipfel reisst es auf und wir erkennen, dass wir auf einem Nebengipfel gelandet sind.

Die Abfahrt führt über wunderbare Hänge zurück zum Ausgangspunkt. Im Auto erwartet uns ein Tegernseer  – für Nichteingeweihte: ein Bier – in der herrlichsten Nachmittagssonne.

Winterlandschaft Valle Mairavallemaira-0005.JPGAufstieg M. Ruissasvallemaira-0014.JPG


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Montag, 21.03.2011
Monte Viraysse, 1.300 Hm, 15 km

Vom Ausgangspunkt an der Loipe in Saretto, 1.539 m, geht es schnell hinauf zum Joch auf 2.011 m. Über eine lange Hochebene zieht sich der Anstieg weiter hinein bis zu einer letzten Steilstufe auf den Pass. Der Gipfelgrat ist abgeblasen, lässt sich aber gut gehen. Wieder bei herrlicher Frühlingssonne erreichen wir den Gipfel.

Die Abfahrt geht über Pulver und Firn über schön geneigte Hänge und später durch lichten Wald entlang der Aufstiegsspur.

Ausgangspunkt unterhalb der Rocca CastelloAufstieg Monte ViraysseAufstieg Monte ViraysseBlick ins Valle MairaAufstieg Monte ViraysseAufstieg Monte VirayssePass zum Monte ViraysseGipfelgrat Monte Viraysse


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Zum Abschluß des Tages packe ich nach Ankunft und kurzer Pause im Quartier noch die Langlaufskier auf die Schulter und wandere hinauf nach Saretto zur Langlaufloipe. Diese ist frisch gespurt und geht über Chiappera weit bis ins Tal hinein. Sehr anspruchsvoll, da ziemliche Anstiege, landschaftlich ein Traum.

Dienstag, 22.03.2011
Monte Chersogno, 1.500 Hm, 14 km

In Pellegrino, 1.588 m, ist die Fahrstraße zu Ende. Auf der Straße nach Campiglione können wir mit den Skiern hinaufgehen. Von dort geht es auf der Skiroute zu den Hütten des Gr. Chiotti, 2.002 m. Jetzt wird es zunehmend steiler bis hinauf zur Scharte. Diese steigen wir z.T. mit den Skiern am Rucksack auf. Aber bald ist diese Steilstufe überwunden und wir erreichen über angenehme Steigungen den imposanten Gipfel.

Straße nach CampiglioneGipfel vom Monte ChersognoOberhalb der SteilstufeBlicke im Valle MairaBlick in die ScharteCampiglioneCampiglioneTypisches Skitourenende

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Mittwoch, 23.03.2011
Monte Estelletta und Monte Midia Sopr, 1.100 Hm, 14 km

Direkt hinter unserer Unterkunft in Ponte Maira, 1.401 m, starten wir unsere heutige Tour. Mit dabei sind die Münchner Ernst und Marlies, die im Valle Maira ihre neue Heimat gefunden haben. Beide steigen mit den Schneeschuhen hinauf, Ernst fährt dann mit dem Snowboard hinunter. Er probiert immer wieder neue Routen aus und zeigt uns eine Rinne, in der noch größtenteils Pulver liegt.

Der Anstieg geht auf der normalen Skiroute zuerst zum Monte Estelletta, 2.318 m und weiter hinüber zum M. Midia Sop., 2.341 m. Die spezielle Abfahrtsroute darf natürlich nicht verraten werden.

Aufstieg M. EstellettaAufstieg M. Estellettavallemaira-0074.JPGvallemaira-0084.JPGvallemaira-0085.JPGvallemaira-0086.JPGvallemaira-0087.JPGvallemaira-0090.JPG


Valle Maira: M. Estelletta und M. Midia auf einer größeren Karte anzeigen

Donnerstag, 24.03.2011
Monte Vanclava und Monte Oserot, 1.900 Hm, 24 km

Vom Quartier fahren wir nach Chialvetta, 1.475 m, einer netten kleinen Ortschaft und einem riesigen Parkplatz. Von hier verzweigen viele Skitouren und im Nu haben sich die Skifahrer verteilt. Zuerst geht es zum Dorf Pratorotendo und zum Restaurant von Viviere – im Winter nicht bewirtschaftet. Dann weiter zu den verfallenen Häusern von Opera. Hier geht der Weg ab Richtung M. Vanclava, 2.877 m und M. Scaletta, 2.840 m. Die Sonne strahlt sehr intensiv und so brechen wir die Tour auf den Vanclava auf einer Querung ab. Wir fahren hinunter nach Opera und entscheiden uns nach kurzer Pause, noch den M. Oserot, 2.855 m, zu probieren. Trotz der steilen Rinne zum Gipfel ist dieser aufgrund der Hangneigung besser geeignet.

Ausgangspunkt Chialvettavallemaira-0095.JPGvallemaira-0099.JPGViviereViviereOperavallemaira-0111.JPGGipfel Oserot


Valle Maira: M. Oserot auf einer größeren Karte anzeigen
Valle Maira: M. Oserot auf einer größeren Karte anzeigen

Freitag, 25.03.2011
La Piovosa, 1.200 Hm, 8,5 km

Heute müssen wir ein ganzes Stück hinunter fahren und dann ins Marmoratal, um nach Tolosano, 1.506 m zu kommen. Am Ende der fahrbaren Straße geht sofort der Aufstieg los, zuerst durch Wälder, später über herrliche, weite Hänge. Unser Ziel ist de P. La Piovosa, 2.602 m. Ernst weiß wieder eine besondere Abfahrtsvariante.

In Vernetti machen wir noch einen kurzen Stop für eine “Trinkpause”.

Gipfel P. La PiovosaAbfahrt P. La PiovosaVernettiVernetti


Valle Maira: P. La Piovosa auf einer größeren Karte anzeigen

Fazit: Das Valle Maira ist ein großartiges Skitourengebiet, aber auch hervorragend für Wanderungen und MTB-Touren geeignet. Zudem ist es ein einziges Schlemmergebiet.

Bericht von Brigitte

Campill bei St. Martin in Thurn eignet sich gut als Ausgangspunkt für Dolomitentouren über ein verlängertes Wochenende. Die Pension Odles bietet sich mit Halbpension und schönen Zimmern hervorragend als Stützpunkt an.

Freitag, 11. März 2011
Campill – Puezscharte – Montigela
19 km, ca. 1.200 Hm

In knapp 3 Stunden fahren wir von Bad Aibling über den Brenner und das Pustertal nach Campill und die Straße weiter Richtung Abtei Badia. Bevor es steil bergauf geht, empfiehlt es sich, am dortigen Parkplatz, 1.520 m, sein Auto zu lassen und die Skier anzuschnallen. Allerdings heißt es aufpassen beim Aufstieg – es gibt auch Spuren, die schnell bergauf führen, aber ein Wasserfall versperrt den Weitermarsch. In diesem Fall muss man wieder abfahren, um auf den eigentlichen Weg durch das Tal hinauf zur Zwischenkofelalm zu kommen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt zeigt sich die Landschaft in ihrer vollen Pracht. Durch die Puezscharte geht es dann in vielen Spitzkehren hinauf zum Joch. Hier trennen sich die Wege zur Puez-Spitze oder zur Montigela, 2.666 m. Wir entscheiden uns für die kürzere Variante und erreichen bei strahlendem Wetter den Gipfel.

Über herrliche Hänge und durch Pulver fahren wir auf gleichem Wege hinunter zum Auto.

Aufstieg MontigelaAufstieg MontigelaAufstieg MontigelaAufstieg MontigelaAufstieg MontigelaAufstieg MontigelaAufstieg MontigelaAufstieg MontigelaAufstieg MontigelaAufstieg MontigelaGipfel MontigelaGipfel Montigela


Puezscharte – Montigela – Skitour auf einer größeren Karte anzeigen

Samstag, 12. März
Campill – Kreuzjoch – Medalges – Medalgesalm – Roascharte
21,45 km, ca. 1.800 Hm

Wir können direkt vom Quartier hinuntermarschieren zum Parkplatz. Auf einer ausgetretenen Spur steigen wir hinauf zum Kreuzjoch, 2.233 m und weiter zum Gipfel des Medalges, 2.454 m. Etwas weiter südlich fahren wir über die Medalgeshütte hinunter zur Forststraße. Von dort aus zweigt der Weg dann nach rechts zur Roascharte ab. Skitourengeher kommen uns begeistert entgegen. So mancher aus unserer Gruppe quält sich wegen der vielen Höhenmeter hinauf zur Roascharte, 2.617 m. Leider ist die Kleine Kanzel für uns nicht erreichbar – die Felsen sind mit einer Eisschicht überzogen.

Dank der nordseitig ausgerichteten Scharte wartet wieder eine prächtige Pulverschneeabfahrt auf uns.

Hotel OdlesUnterhalb KreuzkogeljochAufstieg RoascharteAufstieg RoascharteAufstieg RoascharteAufstieg RoascharteAufstieg RoascharteAufstieg Roascharte

Medalges – Roascharte – Skitour auf einer größeren Karte anzeigen

Sonntag, 13. März
Wengen – Antoniusjoch
14,2 km, ca. 950 Hm

Das Wetter hat sich ein wenig verschlechtert und so fahren wir nach Wengen. Unser Ziel ist die Antoniusspitze in der Kreuzkofel-Gruppe. Der Ausgangspunkt liegt außerhalb von Wengen, im Wengental. Der Aufstieg geht einige Kilometer relativ flach ins Fanestal, bevor ein steilerer Abschnitt hinauf zum Antoniusjoch, 2.655 m, führt. Der scharfe Wind am Joch nimmt die Lust auf den Fußmarsch hinauf zum Gipfel. Deshalb nach einer Brotzeit wieder hinunter.

Ausgangspunkt oberhalb WengenSchuh und Ski passen nicht zusammenAntoniusjochAntoniusjoch


Antoniusjoch – Skitour auf einer größeren Karte anzeigen

Jede Menge Loipen gibt es in Deutschland, dazu die entsprechenden Bücher. Nicht immer ist es aber einfach, herauszufinden, ob diese Loipen auch gespurt sind. Hier finden Sie die entsprechenden Internetseiten mit Informationen zum Loipenzustand, Beschreibung, Schwierigkeitsgrad usw.

Außerdem finden Sie bei Steinmandl.de eine Übersicht über Langlaufloipen im Einzugsbereich von München mit Links auf die aktuelle Schneelage.

Langlauf-Loipen rund um München mit Loipenplan und -info/-zustand

Mit dem Skiclub Aising-Pang geht es durch das Sellrain. Wir, das sind Peter, Klaus, Sigi, Peter II, Christine, Brigitte und ich.

Donnerstag, 10.02.2011
Sellrain – Roter Kogel – Potsdamer Hütte, ca. 18 km, 2.000 Hm, 5.30 h

Parkplatz in Sellrain am unteren Ende der Rodelbahn, 1.092 m.  Lang zieht es sich über das Fotscher Bach Tal über eine Forststraße hinauf. Die Potsdamer Hütte lassen wir links liegen und erreichen so den Gipfel des Roten Kogel, 2.832 m. Die Abfahrt gestaltet sich schwierig und anstrengend, da sich die Schneeverhältnisse ständig ändern und wir häufig unvermutet einbrechen. Aber schließlich erreichen wir die Potsdamer Hütte, 2.020 m.

Fotscher Bach TalUnterhalb Roter KogelRoter KogelRoter KogelRoter KogelHüttenaufstieg Potsdamer HütteBlick zurückPotsdamer Hütte

Freitag, 11.02.2011
Potsdamer Hütte – Lüsenser Villerspitze – Lüsens – Westfalenhaus, ca. 20 km, 2.000 Hm, 8.00 h

Auf der bereits bekannten Strecke ziehen wir unsere Spuren weiter hinein ins Tal des Fotscher Bachs, bevor wir nach rechts abbiegen zur Lüsenser Villerspitze, 3.027 m. Die letzten Meter sind zu Fuß zu bewältigen.

Von dort hinab nach Lüsens, 1.634 m, wobei sich die Abfahrt nicht einfach finden lässt. Die letzten Höhenmeter nach Lüsens bricht der Hang steil bergab. Deshalb müssen wir uns stark nach Norden wenden, bis die Hänge wieder befahrbar werden. Leider überall wenig Schnee, so daß wir vorsichtig über und um die Steine zielen müssen.

In Lüsens besorgt sich Brigitte einen Skistock – bei der Abfahrt ist ihrer zerbrochen. Nach einer Pause auf der Loipe folgt noch der Hüttenaufstieg hinauf zum Westfalenhaus, 2.273 m. Die Hütte ist neu renoviert und ein älterer Italiener, der Vater des Hüttenpächters, unterhält und versorgt uns mit einem leckeren Menü (Gerstensuppe, gemischter Salat, Schnitzel mit Bratkartoffeln und Kuchen).

sellrainrunde-0023.JPGsellrainrunde-0024.JPGsellrainrunde-0026.JPGsellrainrunde-0027.JPGQuerung zur Lüsenser VillerspitzeGipfelanstieg VillerspitzeLüsenser VillerspitzeLüsenser VillerspitzeLüsens mit Wasserfallsellrainrunde-0034.JPGLüsensWestfalenhaus

Samstag, 12.02.2011
Westfalenhaus – Westl. Seeblaskogel – Breiter Grieskogel – Schweinfurter Hütte, ca. 23 km, 2.000 Hm, 8.00 h

Gleich hinter der Hütte geht es hinauf über das Ochsenkar und das Winnebachjoch, 2.782 m in das Winnebachkar und schließlich über viele Spitzkehren in die Scharte des Seeblaskogel, 2.670 m. Der eigentliche Gipfel ist uns verwehrt durch zu steile Anstiege.

Nach einer kurzen Pause Abfahrt hinunter bis fast zur Winnebachseehütte, ca. 2.400 m. Wir kleben die Felle unter die Skier und steigen hinauf zum Breiten Grieskogel, 3.287 m, der sich gut mit den Skiern erreichen lässt. Von dort gibt es 2 Möglichkeiten zur Schweinfurter Hütte, 2.034 m, abzufahren: direkt über das Grastal oder über das Horlachtal. Bis auf Klaus und Peter entscheiden wir uns für das Horlachtal und anschließendem Anstieg über die Forststraße bzw. Rodelbahn zur Hütte. Dazu müssen wir noch den Kamm in einer kurzen Kletterpassage und mit Skiern am Rücken überwinden. Aber dank der Hilfe von Peter und Sigi schaffe ich auch dies. Danach erwarten uns 1.400 Höhenmeter Abfahrt – nur schade, dass die Schneebedingungen nicht die Besten sind, die Hänge würden sich grandios eignen.

Mit den letzten Sonnenstrahlen erreichen wir die Forststraße, lassen uns noch eine kurze Brotzeit in der Sonne schmecken und steigen dann hinauf zur Schweinfurter Hütte, frühere Gruber-Hütte. Dort empfangen uns Peter und Klaus, die direkt vom Breiten Grieskogel hinuntergefahren sind.

Blick zum Westfalenhaussellrainrunde-0041.JPGsellrainrunde-0042.JPGAufstieg Breiter GrieskogelBreiter GrieskogelAusblicksellrainrunde-0049.JPGsellrainrunde-0050.JPGsellrainrunde-0051.JPGsellrainrunde-0053.JPGKletterpassagesellrainrunde-0055.JPGBlick zurückRodelbahn unterhalb Schweinfurter Hüttesellrainrunde-0059.JPGSchweinfurter Hütte

Sonntag, 13.02.2011
Schweinfurter Hütte – Zwieselbacher Roßkogel – Pforzheimer Hütte – Gleirschalm – St. Sigmund, ca. 14 km, 1.100 Hm, 4.00 h

Direkt von der Hütte steigen wir durch zunehmend steileres Gelände hinauf zum Zwieselbacher Roßkogel, 3.081 m. Unterhalb der Scharte wird es so steil, dass die Skiern an den Rucksack geschnallt werden und wir durch Schnee und Geröll kraxeln müssen. Von der Scharte ist es dann nicht mehr weit zum Gipfel. Der übliche Anstieg von Haggen ist offensichtlich um einiges weiter – so sind wir die Ersten am Gipfel.

Vom Gipfel fahren wir nicht auf der üblichen Route nach Haggen ab, sondern über teils steiles Gelände über die Pforzheimer Hütte bis zur Gleirschalm, 1.666 m. Dort gönnen wir uns eine kurze Verschnaufpause mit Kaffee und Kuchen. Dann fahren wir noch die letzten Höhenmeter nach St. Sigmund hinunter. Der Bus nach Sellrain kommt erst in mehr als 30 Minuten, aber den beiden Peter, unseren Fahrern, gelingt es, per Anhalter mitgenommen zu werden und die Autos zu holen.

Bei Schweinfurter HütteScharte hinauf zum ZwieselbacherScharte hinauf zum ZwieselbacherBlick in ScharteBlick zur Schweinfurter Hütte und ScharteQuerung zum Zwieselbacher RosskogelBrotzeit am Zwieselbacher Rosskogel“Abfahrtsfreuden”

Damit geht eine tolle Runde durch das Sellrain zu Ende, das wieder ganz neue Streckenabschnitte aufgezeigt hat. Wir sind uns einig: über eine Rundtour oder Durchschreitung eines Gebiets geht einfach nichts. Schade, dass die Abfahrtsbedingungen keine richtigen Abfahrtsfreuden zugelassen haben.

sellrainrunde-0091.JPG

Leider lässt die Schneesituation momentan nicht viel Auswahl für eine Skitour und zu weit fahren wollen wir auch. Deshalb entscheiden Carola und ich, nach Hochfügen im Zillertal, zu fahren. Der Parkplatz ist noch ziemlich leer und so können wir direkt am Ende der Rodelbahn parken. Von dort gehen wir die Forststraße hinauf. Unser ursprüngliches Ziel, Marchkopf, 2.499 m lassen wir “links” liegen – es hat dort einfach zu wenig Schnee. Stattdessen ziehen wir unsere Spur hinauf zum Kleinen Gilfert, 2.388 m. Wir haben Glück, dass wir von einer 4-köpfigen Gruppe überholt werden, die uns eine gute Spur hinauf legen.

Der Gipfel bietet uns eine Überraschung: Statt dem üblichen Gipfelkreuz finden wir Bronzetafeln mit den verschiedenen Weltreligionen vor.

kleinergilfert-0009.JPGkleinergilfert-0010.JPGkleinergilfert-0012.JPGkleinergilfert-0013.JPG

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