Sammelsurium


Bislang habe ich den Strom bei E.ON bezogen. Die Jahresabrechnung ergab, dass die Vorauszahlungen genau das Stromentgelt abdeckten. Umso verwunderter war ich, dass trotz gleichbleibender Gebühren meine monatliche Abschlagszahlung um 10 % erhöht werden sollte.

Daraufhin erhob ich Einspruch. Mir wurde mitgeteilt, dass “die Abschlagszahlung zu hoch berechnet wurde. Dafür möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen.”

Versehen? Diese Art von Rechnungen erstellt doch eigentlich der Computer?

Bald darauf überlegte ich mir, zu einem anderen Anbieter zu wechseln, der mit Naturstrom (ENTEGA) warb und auch nicht teurer war, sondern sogar eine Neukundenprämie auslobte. Der Auftrag war schnell unterschrieben.

Umso mehr erstaunter war ich als man mir die neue Abschlagsprämie auf Basis des bisherigen Verbrauchs mitteilte. Ich sollte plötzlich mehr als das Doppelte bezahlen! Wieder erhob ich Einspruch und wieder wurde der Abschlagsbetrag auf den von mir berechneten Preis korrigiert.

Versehen? Oder handelt es sich nicht vielmehr um gängige Praxis der Stromanbieter, höhere Abschlagsprämien zu verlangen als eigentlich nötig sind? Bei 2 Stromanbietern beides Mal die gleiche Erfahrung zu machen, lässt mich stutzig werden.

Damit aber nicht genug. Seit ich bei ENTEGA Kunde bin, werde ich wöchentlich mit Anrufen bombiert. Gleich nach Unterschrift gab es einen Willkommensanruf. Dann nochmals einen und seither will man wöchentlich meine Kundenzufriedenheit abfragen. Wenn ich dagegen eine Frage per Mail absetze, warte ich vergebens auf eine Antwort! Ich kann nur davor warnen, einen Vertrag bei ENTEGA zu unterschreiben.

Ich habe keine Lust, für diese Praktiken zu bezahlen und ständig belästigt zu werden.

Nachdem sich die IKEA-Regale als Büromöbel auf Dauer nicht unbedingt eignen (biegen sich durch und schauen halt doch billig aus), fiel unsere Wahl bei der Neuanschaffung auf USM Haller. Diese sind zwar verdammt teuer, dafür aber extrem stabil und der Wiederverkaufswert gibt einen zusätzlichen Anreiz. Offenbar lassen sich gut erhaltene Teile auch nach einigen Jahren noch zu guten Preisen verkaufen, im Gegensatz zu Schreinerware, die praktisch unverkäuflich ist.

Die Flexibilität des Systems erlaubt es darüberhinaus, die Komponenten immer wieder anders zusammen zu bauen. Nicht bedacht haben wir allerdings, dass laut USM Haller für alle Veränderungen ein eigener Monteur nötig ist. Sogar im Internet konnten wir keine Gebrauchsanweisungen oder wenigstens Tipps und Tricks zur Montage und Demontage zu finden. Fast hätten auch wir aufgegeben.

Tipps bei Montage von USM Haller Regal:

Beim Festschrauben der Konnektoren in den Rohren darauf achten, dass diese nur relativ lose verschraubt werden. Keinesfalls festknallen, sondern kurz vor dem starken Druck aufhören.

Tipps bei Demontage von USM Haller Regal:

Bei der Demontage passiert es gerne, dass Teile der Konnektoren (die äußere Hülle) sich im Rohr festkeilen. Das Spezialwerkzeug zur Lösung schafft es nur zufallsbedingt, diese wieder herauszuholen.

Aber es ist eigentlich ganz einfach: Die Hüllen der Konnektoren haben eine kleine Einkerbung. Mit einem Schraubenzieher und einem Hammer in diese Einkerbung klopfen und schon ist die aufgebaute Verkeilung gelöst.

Beim Zusammenstecken der äußeren Hülle und der Spezialschraube darauf achten, dass das kleine Loch der Hülle am anderen Ende des Schraubenkopfs ist.

Übrigens:

Sie bekommen USM-Teile mittlerweile auch über eBay angeboten