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Bisher war ich sehr zufrieden mit der Fonic-Prepaidkarte. Leider muss ich aber jetzt feststellen, dass ohne Mitteilung von der Internet-Flatrate auf volumensabhängige Verrechnung umgestellt wurde. Eine E-Mail an den Kundenservice wurde nicht beantwortet, ein diesbezügliches Telefonat dauerte mehr als 10 Minuten (14 Cent pro Minute), da die Sachbearbeiterin total unfähig war, jede kleinste Frage zu beantworten und ich selbstverständlich permanent in der Warteschlange war.

Leider ist das iPhone 4 in Deutschland nur über einen Handyvertrag mit der Telekom zu bekommen. Das wollte ich nicht, zumal ich das iPhone weniger zum Telefonieren benötige. Mein Zweck ist vor allem herauszubekommen, was mittlerweile alles möglich ist.

In der Schweiz dagegen ist es möglich, ein iPhone 4 zu erwerben ohne den lästigen SIM-Lock und ohne Vertrag. Allerdings ist ein Erwerb in einem Apple Store praktisch unmöglich. Daher kam nur die Online-Bestellung infrage mit Lieferung an eine Schweizer Adresse. Die Preise sind deutlich unter den Preisen, die in Deutschland über Wiederverkäufer oder spezielle Händler realisierbar sind.

Bei Fonic erwarb ich eine SIM bzw. Micro-SIM-Karte – ist eine Karte. Gleich nach Lieferung brach ich die Micro-SIM-Karte aus und legt sie in das iPhone. Jetzt war der Schrecken aber groß: Das iPhone meldete, dass ich eine gültige SIM-Karte einlegen müsse. Durch meine Nachforschungen in diversen Foren erfuhr ich, dass ich die Micro-SIM-Karte erst entsperren müsse, also zuerst PIN eingeben und dann Einstellung, dass keine weitere PIN-Abfrage.

Aber wie sollte ich diese Eingaben machen, wenn ich mit dem iPhone nicht weiterkam? Also legte ich vorsichtig die Micro-SIM in ein altes Handy – eigentlich ist sie zu groß, aber es gelang mir, sie auf die Kontakte richtig zu legen. Jetzt wurde ich gebeten, die PIN einzugeben und konnte problemlos die benötigte Einstellung vornehmen.

Nach erneutem Einlegen der Micro-SIM im iPhone funktionierte es nun tadellos und ich konnte loslegen. Als erstes eine Flatrate für das Surfen besorgen durch eine SMS an Fonic zur Bestellung des Handy-Internet-Pakets für 9,95 Euro. Daraufhin begann ich zu probieren und baute die verschiedenen Internetverbindungen auf. Glücklicherweise checkte ich auch die angefallenen Kosten. Dabei bemerkte ich, dass statt des Internet-Pakets die Tagesflatrate abgerechnet wurde. Also Anruf bei Fonic, die es schließlich richtigstellten. Später konnte ich dem Kleingedrucktem auf der Internetseite entnehmen, dass grundsätzlich die Tagesflatrate abgerechnet wird, man diese zuerst kündigen muss, um dann das Internet-Paket aktivieren zu können. Immer natürlich vorausgesetzt, es gibt genügend Guthaben auf der Karte.

Auch wenn diese Fallen bei Fonic eingebaut ist, war ich von der Service-Hotline angenehm überrascht. Die übliche ewige Warterei entfiel und auf mein Anliegen wurde schnell eingegangen. Und der Preis ist meines Erachtens in Ordnung. Die Internetseite beinhaltet die notwendigen Informationen.

Nachdem mir Google einen Gutschein für Google AdWords-Anzeigen über 75 € zugesendet  hat, will ich diesen nutzen, um eine meiner Webseiten zu promoten.Also beginne ich mit der Erstellung der Anzeige, begrenze die Zeitdauer, um wirklich nur die Gutscheingebühr einzulösen und gebe meine Gutscheinnummer ein. Dabei erfahre ich, dass

  • die Aktivierungsgebühr von 5,00 Euro nicht durch den Gutschein gedeckt ist und daher auf alle Fälle zu bezahlen ist
  • nach aufgebrauchtem Gutschein die Anzeige weiterläuft – deshalb habe ich die Zeitdauer der Anzeigenschaltung begrenzt – und mir die Kosten dann natürlich berechnet werden
  • und schließlich: „Ihr Konto ist älter als für diese Werbeaktion zulässig“. Und tatsächlich finde ich auf der Rückseite des Gutscheins ganz klein gedruckt, dass sich das Angebot nur an Neukunden richtet

Fazit: Wie bei Gutscheinaktionen üblich, handelt es sich auch bei dieser Aktion von Google um reine Bauernfängerei:

  • Sie wissen selbstverständlich, dass ich schon längere Zeit ein AdWords-Konto habe und verleiten mich mit ihrem Gutschein, AdWords-Kosten zu generieren
  • Sie rechnen damit, dass ich eine Anzeige schalte und nicht darauf achte, die Summe zu begrenzen – bei Anfängern sicherlich ein häufiges Problem
  • Sie kassieren mindestens die Aktivierungsgebühr

Durch einen Forumsbeitrag bin ich auf ein neues Leistungsmerkmal bei Google gestoßen: den Google Ad Manager oder auf deutsch Anzeigenmanager. Klang im ersten Moment recht vielversprechend, zumal dann auch endlich die Anzeigen in einem neuen Fenster angezeigt werden können.

Mit einigen Problemen machte ich mich an die Installation – das verwendete Deutsch ist nicht immer einfach zu verstehen, aber mit der Hilfefunktion kapiert man es dann schon.

Erst nach der Installation verstand ich, was eigentlich der Sinn dieser Anzeigenverwaltungslösung ist: Ein besseres Instrument für Google für Wettbewerbsanalyse gibt es nicht!. Hiermit können sie einfach ermitteln, wie stark die Anzeigenlösungen des Mitbewerbs genutzt werden und wie viel dort zu erzielt wird. Das Tool Ad Manager wird von den Publishern für sie gefüllt. Sie brauchen nur noch ein einfaches Auswerteprogramm darüber laufen zu lassen und wissen, wie die Preise der anderen sind. Genial, aber sicherlich nicht im Sinne des freien Markts!

Die Einnahmen von Google Adsense sind für mich nicht nachzuvollziehen: Ich habe mehr als doppelt so viele Klicks wie ein Jahr zuvor, die CTR ist aber um 30-50 % eingebrochen und der erzielte Preis pro Klick von 17-18 Cent auf weniger als 12 Cent gefallen! Die CTR-Veränderung lässt sich durch Gewöhnung der User nicht erklären – ich habe 90 % neue Besucher, wie damals. Und ein Preisverfall kann es auch nicht sein, da die Nachfrage nach AdWords eigentlich steigt. Bleibt also nur die Möglichkeit, dass Google seinen Publishern anteilsmäßig vom erzielten Preis einfach immer weniger zahlt. Leider gibt es keine Aussagen, wie sich die Preise errechnen, z.B. Abschläge vom Kundenpreis.

Nachdem die technische Realisierung mit SQL-Datenbank und PHP doch länger dauert als vorgesehen, entschied ich mich, einstweilen eine Zwischenlösung zu realisieren:

Ich habe auf Basis der bestehenden PHP-Programmierung Seiten für die englische Version des ArbeitsRatgebers gebastelt und unter working-in-germany.com ins Netz gestellt. Die Hauptseite wurde umgestaltet und die Google-Suche für die Suchfunktion integriert, die Seiten, die bereits englisch existieren mit dem ArbeitsRatgeber durch eine englische Fahne verlinkt. Morgen werde ich noch die Suchmaschinenoptimierung vornehmen. Und dann …

… kann ich nur hoffen, dass diese Website bald gefunden wird und fleißig genutzt wird.

Als Existenzgründer scheue ich jegliche Art von Kosten. Dazu gehört auch, dass ich meine steuerlichen Angelegenheiten selbst mache. Die Umsatzsteuererklärung geht mithilfe des Formulars einmal im Quartal, die Einkommenssteuererklärung mit einer Steuer-Software.

Nun erziele ich meinen Umsatz nicht auf die übliche Weise mit Rechnung und Umsatzsteuer an meine Kunden. Vielmehr ist meine Haupteinnahmequelle Google Adsense. Ich erlaube also Google, auf meinen Internetseiten Werbung zu schalten. Dafür erhalte ich jeden Monat abhängig von den Klicks eine Überweisung. Nachdem Google ein amerikanisches Unternehmen ist, wird auf diese Werte keine Umsatzsteuer in Ansatz gebracht.

Dies ist für hiesige Finanzämter schwer nachzuvollziehen. In welche Zeile des Formulars gehören jetzt diese Umsätze? In Zeile 48 oder vielleicht doch eher in Zeile 45 oder vielleicht in …? Nach etlichem Hin und Her mit der dafür zuständigen Sachbearbeiterin bei meinem Finanzamt, fragte sie mich, ob ich nicht einen Steuerberater hätte, der diese Frage beantworten könne.

Habe ich aus obigen Gründen nicht. Schließlich endete die Diskussion nach der Frage in welcher Zeile der Umsatzsteuererklärung diese Einnahmen zu verbuchen sind damit, dass bei mir eine Umsatzsteuerprüfung stattfinden wird. Ob man sich dadurch verspricht, die Umsatzsteuer unterm Teppich zu finden?

Deutsche Finanzämter scheinen sich sehr schwer mit den „neuen“ Möglichkeiten zu tun, über das Internet Geld zu verdienen. Nur, so „neu“ ist das auch wieder nicht! Google Adsense gibt es mittlerweile schon um die 10 Jahre.

Wie ging es weiter mit 1und1?

1und1 hat – ohne Mitteilung der Kunden – die Einstellungen rund um die mime.php verändert. Das führte auf dem ArbeitsRatgeber zur Lahmlegung wichtiger Leistungsmerkmale. Dies hat mir Gott sei Dank ein User gemeldet, ansonsten hätte ich es nicht gemerkt.

Nach mehrmaligem Nachhaken auf meine Fehlermeldung habe ich fast 24 Stunden danach Mails bekommen, die absolutes Unverständnis ausdrückten. Und das obwohl der Fehler sofort sichtbar war. Von Fehlerbehebung oder einer Anleitung, wie das Problem zu beseitigen wäre, keine Spur. Nachdem diese Seiten jetzt 3 Tage unerreichbar waren, beschloß ich, die Seite von 1und1 abzuziehen. Mein IT-Entwickler bietet auch das Hosting von Websites an. Er erklärte sich bereit, die Seite vorab einzurichten und durch eine Frame-Umleitung sicherzustellen, dass der ArbeitsRatgeber für den User wieder mit allen Funktionalitäten bereitsteht.

So haben wir es auch gemacht. Jetzt muss die Domäne an sich noch umgezogen werden, um die Funktionalität auch für mich wieder zu gewährleisten. Die Probleme mit 1und1 sind damit hoffentlich ausgestanden. Dummerweise ist der Vertrag mit 1und1 auf 2 Jahre festgelegt. Mit Auslauf dieser Frist werde ich dann sämtliche Domains und Leistungen abziehen.

1und1 scheint sich an keine Konventionen von PHP zu halten – auf allen anderen Servern laufen meine Anwendungen, nur nicht bei 1und1. Nicht nur mit mime.php gab es Probleme, auch mit der .htaccess – diese waren damals allerdings lösbar.

Nach umfangreichen Programmierarbeiten konnte ich Mitte Februar endlich neue Leistungsmerkmale auf meinem ArbeitsRatgeber ins Netz bringen. Alles hat bestens geklappt. Um die Vermarktung dieser zahlungspflichtigen Leistungen voranzutreiben, habe ich begonnen, mögliche Kunden zu kontaktieren. Und dann erhalte ich gestern von einem Interessierten die Nachricht, dass all diese Seiten nicht angezeigt werden!

Ein Gespräch mit meinem Entwickler zeigte schnell auf, dass zur Generierung einer Rechnung per E-Mail die mime.php bei 1&1 benötigt wird. Diese kann nicht mehr erreicht werden!

Also nach langem Suchen auf der Website von 1&1 nach einer Telefonnummer oder einer E-Mail-Adresse oder Formular endlich eine Telefonnummer gefunden.  Anruf bei 1&1. Nach der üblichen – kostenintensiven – Prozedur im Callcenter ließ man mich 15 Minuten warten, bis man mir mitteilte, dass man sich das Problem anschauen werde und ich Nachricht erhalten werde. Diese Nachricht kostete mich insgesamt 3 Euro Telefonkosten, nachdem sich 1&1 die Minute für 0,14 Cent vergüten lässt. Ich zahle also für die Fehler von 1&1.

Erst nach mehrfachem Nachfragen teilte man mir wenigstens die Bearbeitungsnummer mit. Eine Benachrichtigung oder gar Fehlerbehebung ist bislang nicht erfolgt.

Wie ich mit einem derartigen Dienstleister ein Internetgeschäft voranbringen will, ist mir ein Rätsel. Die dringende Empfehlung für Existenzgründer daher: Hände weg von 1&1!!!

Heute um 15.00 Uhr war es soweit: Die neue Leistungserweiterung auf dem ArbeitsRatgeber stellten wir ins Netz. Damit ist nun die Möglichkeit geschaffen, dass registrierte User direkt Veranstaltungen, Schulung und Produkte aufführen können. Und – das Wichtigste – sich mit ihrer Adresse und ihrem Profil eintragen können. Was damit bezweckt wird?

Ein User, der durch ein Suchwort auf den ArbeitsRatgeber gelangt, kann sich dort zuerst allgemein informieren. Mit dem Zugriff auf Adressen kann er jetzt jemanden finden, der ihm bei der Lösung seines individuellen Problems weiter hilft. Sei es nun ein Berater, ein Coach, ein Rechtsanwalt oder irgendeine Initiative, deren Mitglieder sich gegenseitig helfen.

Nun bin ich natürlich neugierig, inwieweit diese neuen Möglichkeiten angenommen werden.

Heute ist es geglückt: Dank Michael haben wir jetzt die bisherigen HTML-Seiten des ArbeitsRatgeber auf PHP umgestellt. Und zwar so, dass die URI/URL beibehalten wird. Nachdem meine User fast ausschließlich über Google auf meine Seiten kommen, ist das ein absolutes K.O.-Kriterium.

Wichtig für die Umstellung ist die htaccess-Datei. Darin steht, dass das Rewrite-Modul des Apache-Servers auf „On“ zu schalten ist. Seltsamerweise ist der Pfad für die Umleitung mit Verzeichnis anzugeben, obwohl die Datei auf der gleichen Ebene liegt. Das herauszubekommen, hat ewiges Nachfragen bei 1&1 erfordert. Unter XAMPP ist das nicht notwendig.

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