Heimat


Mit unserem Tanzkreis trafen wir uns anlässlich der Weihnachtsfeier im Gasthof Wilparting “Zum Moar”. Die Speisekarte versprach leckere Gerichte und auch das Ambiente ist sehr nett.

Ich kam etwas später und rechnete bereits mit geschlossener Küche. Auf Nachfrage konnte ich aber noch einen Salatteller bestellen. Doch welche Enttäuschung! Offenbar hat sich der Koch bei mir gerächt, dass er so spät (gegen 22.00 Uhr) noch einen Salat machen musste. Der Salat - eigentlich gute frische Zutaten mit Körnern - wurde im Öl-Essig-Dressing regelrecht ertränkt. Er war ungenießbar. Mit den Folgen hatte ich noch am nächsten Tag zu kämpfen.

Leider erst am nächsten Abend entdeckten wir auch, dass für den Wein weitaus mehr berechnet wurde, als dieser laut Speisekarte kostete.

Unser Fazit: Einmal, und nieeee mehr wieder!

Anläßlich der 1200 Jahr Feier von Götting findet heute der Tag des bäuerlichen Handwerks statt. Das Dorf hat sich herausgeputzt. Die Menschen haben sich in Schale geworfen und teilweise historische Gewänder oder wenigstens Dirndl und Lederhose angezogen. Auf der Pfarrwiese ist ein großes Zelt aufgebaut und mehrere Buden demonstrieren altes Handwerk. Auch unsere Metzgerei Eder hat sich verändert und ist sogar heute geöffnet. Vor einem Bauernhof sitzt eine ältere Bäuerin und fertigt aus Butter Kunstwerke. Alte landwirtschaftliche Geräte werden gezeigt. Im Bierzelt serviert der Schwoagawirt einige Schmankerl und die Kuchentheke lässt wahrlich keine Wünsche offen.

1200 Jahre Götting1200 Jahre GöttingMetzgerei EderBauernhof Götting1200 Jahre Götting1200 Jahre Götting1200 Jahre Götting - Kunstwerke aus Butter1200 Jahre Götting

Das Wendelsteinhaus feiert heute sein 125-jähriges Bestehen. Anlass für ein mehrtägiges Jubiläumsprogramm. Nur schade, dass das Wetter in der letzten Zeit nicht besonders sommerlich war, sondern sich v.a. durch ganztägigen Regnen auszeichnete. Nachdem unser geplanter Besuch am Donnerstag zur Abendserenade mit esBRASSivo aus diesem Grund nicht stattfand - das Wetter hat sich zwar noch gebessert, aber wir wollten ja im Trockenen laufen - hält uns heute nichts mehr. Der Wetterbericht verspricht für heute einen sommerlichen Tag.

Von Bad Feilnbach am Parkpaltz bei der Abzweigung nach Altofing fahren wir mit dem MTB das Jenbachtal hinauf, vorbei an der Wirtsalm, immer Richtung Wendelstein. Als die Forststraße endet und ein steiler Karrenweg beginnt, wechseln wir vom Radeln zum Wandern. In knapp 2 Stunden von Bad Feilnbach aus erreichen wir den Wendelstein. Dort ist bereits eine Bühne aufgebaut und Bierbänke laden zum Verweilen ein. Mehrere Gäste aus nah und fern haben es sich dort mit Speisen und Getränken aus dem Selbstbedienungsrestaurant der Bergstation Wendelstein bereits gemütlich gemacht.

In der wunderbaren Kulisse des Wendelsteins mit Blick auf Kaiser, Loferer Steinberge, Sudelfeld, Spitzingseegebiet und mehr unterhalten uns die Rosenheimer Swing-Formation JAZZICA mit ihrem Repertoire des klassischen Jazz im New Orleans-Stil bis Modern Jazz und Jazz-Rock. Nach 2 Stunden Musikgenuss machen wir uns auf den Rückweg und beschließen unseren Ausflug mit Kaffee und Kuchen an unserem Ausgangspunkt.

Wendelstein JubiläumWendelstein JubiläumJAZZICA am WendelsteinJAZZICA vor BergkulisseJAZZICA am WendelsteinJAZZICA am WendelsteinJAZZICA am WendelsteinJAZZICA am WendelsteinJAZZICA am WendelsteinJAZZICA am Wendelstein

Ein Fest jagt das andere: Heute ist Bürgerfest in Bad Aibling anlässlich des 75-jährigen Stadtjubliäums.

Leider regnet es auch heute wieder mit wenigen Pausen. Dementsprechend wenig Andrang findet sich auf den Straßen rund um den Marienplatz von Bad Aibling. Doch die Veranstaltungspunkte werden trotz der schlechten Bedingungen durch gezogen. Wir ziehen durch die Gassen und genießen wieder einmal die Aiblinger Big Band.

Auch die Kinder haben ihren Spaß und basteln fleißig Segelboote aus Holz. Etwas Verwunderung löst die Flüstertüte aus.

Wir beschließen das Bürgerfest mit Kuchen in der Alten Meierei. Dort sind die Kuchenstücke allerdings mittlerweile so dünn geworden, dass dies bis auf weiteres wohl unser letzter Besuch war.

Flüstertüte BürgerfestFlüstertüte BürgerfestAiblinger Big BandAiblinger Bürgerfest Kinderbasteln

Schon lange freuen wir uns darauf, nachdem uns fast jeder Musikbegeisterte darauf hingewiesen hat. Heute geben die Bananafishbones ein Konzert bei Kultur im Park von Bad Aibling.

Wir zweifeln aufgrund der Gewitterstimmung, ob das Konzert im Kurpark stattfinden kann. Zumal es heftig regnet, als wir mit dem Rad losfahren wollen. Also disponieren wir um und fahren mit dem Auto. Zu unserer großen Überraschung ist aber alles draußen aufgebaut und es sind noch relativ wenig Menschen da. Das ändert sich aber bald und im Nu ist der gesamte Platz mit Begeisterten gefüllt.

Und als die Bananafishbones loslegen kennt die Begeisterung keine Grenzen mehr. Selbst als es in der kurzen Pause zu regnen anfängt, bleiben alle hier. Eine große Schar drängelt sich um die Bühne, während die anderen unter Regenschirmen oder eben ungeschützt ausharren. Selbst die Kinder sind ganz weg - teilweise kennen sie die Lieder von den Songs aus “den wilden Kerlen” - und singen mit.

Die Bananafishbones bestehen aus den beiden Brüdern Sebastian und Peter Horn (beide Gitarre und Gesang) und dem Schlagzeuger Florian Rein. Die drei Musiker treten bereits seit 1991 zusammen auf, kommen aus Bad Tölz und sind bekannt geworden durch ihre Hits “Come to Sin” und “Easy Day” und Filmmusiken. Ihr Repertoire ist ungewöhnlich breit und es ist faszinierend, wie diese 3 Jungs die Lieder interpretieren können.

Natürlich können sie ohne Zugabe die Bühne nicht verlassen. Ein kleiner Streich - die Ausgangstüre ist unerwarteterweise verschlossen - führt zu einer weiteren Zugabe.

Bananafishbones bei Kultur im ParkBananafishbones bei Kultur im ParkBananafishbones bei Kultur im ParkBananafishbones bei Kultur im ParkBananafishbones - Sebastian HornBananafishbones - Peter HornBananafishbones - Peter Horn und Florian ReinBananafishbones - Florian ReinBananafishbones bei Kultur im ParkBananafishbones bei Kultur im ParkBananafishbones - vor verschlossener TürBananafishbones - begeistertes Publikum

Anlässlich der Jubiläumsveranstaltung 100 Jahre Trachtenverein “D-Wendlstoana” Bruckmühl findet ein großer Trachtenumzug mit vielen Trachtlern statt. Wahrscheinlich sind einige Tausend festlich gekleidet dabei. Leider fängt es am Ende zu regnen an, bevor alle im Zelt in Sicherheit sind.

TrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzugTrachtenumzug

Der Landgasthof Stahuber in Thal bei Feldkirchen lädt ein zum Jazzfrühstück mit der Aiblinger Combo Mo(o)re. Wie bereits im letzten Jahr fahren wir mit den Rennrädern zu diesem herrlichen Gasthof.

Für 5 Euro Eintritt bekommen wir 3 Stunden lang ein buntes Programm aus Blues- und Latin-Titeln wie Jazz- und Swing-Standards von Duke Ellington, Glenn Miller, Sonny Rollins, Sten Getz, Billy Joel und anderen. Die Band zeichnet sich dadurch aus, dass ständig die Besetzung wechselt. So sind dieses Mal neben den Bandmitgliedern

Sabine Zahn (Gesang)
Stefan Maier (Saxophon)
Berthold Kammerer (Trompete)
Wilhelm Nötstaller (Piano)
Heinz-Jürgen Gross (Bass)
Michael Lackner (Gitarre)
Josie Friebel (Schlagzeug)

mit dabei

Susi Weiß (Piano)
Name? (Saxophon)
Vater von Stefan Maier (Gesang, v.a. von Frank Sinatra)
Schwägerin von Stefan Maier (Gesang)

Neben der herrlichen Musik, dem phantastischen Sommerwetter ist das Essen ein Genuß: Sommersalat und Nachspeisenplatte, aber auch der Schweinsbraten schaut lecker aus.

Landgasthof StahuberCombo Mo(o)reCombo Mo(o)re mit Susie WeißCombo Mo(o)re mit Sabine ZahnCombo Mo(o)reCombo Mo(o)reCombo Mo(o)reCombo Mo(o)re

Nach so viel Freuden für Gaumen und Sinne schwingen wir uns wieder aufs Fahrrad und fahren über Glonn zum Steinsee. Eigentlich würde ich dort gerne ins Wasser springen, aber sie verlangen wieder Eintritt und die Menschenmassen zwingen uns zur Umkehr. Dann halt Seehamersee. Auch wenn das Wasser nicht allzu sauber ist, das Wasser erfrischt herrlich. Über Vagen geht es weiter nach Mittenkirchen. Das herrliche Kuchenbüffet anlässlich des dortigen Gartenfestes zwingt uns zum nächsten Stop. So gelangen wir gegen 18.00 Uhr nach Hause. Nachdem das Endspiel um die Fußball-Europameisterschaft ansteht und in Mittenkirchen auf Leinwand verfolgt wird, fahren wir nach einer Dusche erneut dorthin. Grillfleisch zum Abendessen. Das Fußballspiel langweilt uns aber und so geht es zurück auf herrlich leerer Straße.

72 km, 750 Hm

Die kostenlosen Konzerte von “Kultur im Park” in Bad Aibling haben wieder begonnen. Heute sind erstmalig GM & the Blues Busters mit dabei.

Die Regenwolken am Himmel zwingen die Veranstalter und Initiatoren, Kurdirektion Bad Aibling und MusikInitiative Rosenheim, das Konzert in den großen Saal des Kurparks zu legen. Dieser Saal ist zwar weitaus weniger heimelig als der Musikpavillon, dafür kann man sitzen und wird bewirtet. Zu unserer großen Verwunderung sind relativ wenig Zuhörer anwesend. Die meisten Besucher hören offenbar lieber von der Terasse aus zu. Mit fortschreitendem Abend und der bald aufkommenden Stimmung, die die Band macht, ändert sich das aber. Erst recht als es heftig zu regnen beginnt.

Mit ihrem Repertoire von rockigen Nummern über Klassiker Johnny Guitar Watsons bis zu Uptempo-Shuffles in der Tradition T-Bone Walkers, erdigen Slow-Blues-Nummern und Country-angehauchten Stücken füllen die BluesBusters bald die kleine Tanzfläche vor der Bühne.

Die Band-Mitglieder:

Georg Meier: Gitarre und Gesang
Bernd Schmid: Saxophon, Gitarre und Gesang
Arno Wahler: Keyboard
Peter Janotta: Schlagzeug
Christian von Le Suire: Bass und Gitarre

GM & the Blues BustersGM & the Blues BustersGM & the Blues BustersBernd Schmid von GM & the Blues BustersChristian von Le Suire von GM & the Blues BustersPeter Janotta von GM & the Blues BustersArno Wahler von GM & the Blues BustersGM & the Blues Busters

Nachdem das Wetter nicht sehr beständig ist und der Schnee in den letzten Tagen weggeregnet wurde, beschließe ich, auf den Farrenpoint (1.273 m) von Bad Feilnbach, Malerwinkl (561 m) hinaufzulaufen. Mit dem Wetter habe ich Glück. Anscheinend laufe ich direkt in einer Regenpause. Ich begegne und überhole jede Menge Leute, die offenbar die gleiche Idee hatten. Im Nu bin ich am Gipfel und wieder zurück am Auto und fahre hinein nach Bad Feilnbach.

Dort parken jede Menge Autos und die Menschen strömen zum Weibamarkt. Also suche auch ich mir ein Plätzchen fürs Auto. Im Gasthof Pfeiffenthaler, einem hervorragend restaurierten Gebäude mit ausgebautem Stadl sind jede Menge Stände untergebracht, an denen Kerzen, Kuchen, Kräuter, Mode, Tee, Essenzen, Schmuck, Filzobjekte u.ä. verkauft werden. Im Gartenbereich finden sich einige Zelte mit Ständen, die offenbar keinen Platz mehr im Gasthof gefunden haben.

Fazit: Ein kleiner Markt mit jeder Menge Kostbarkeiten in einer anderen Atmosphäre, der sich wohltuend von den üblichen Weihnachtsmärkten abhebt.

WeibamarktWeibamarktWeibamarktWeibamarkt

In München auf der Theresienwiese wird heute das Oktoberfest mit dem berühmten Ruf des Oberbürgermeisters “Ozapft is”. Aber wir nutzen das herrliche Herbstwetter für eine MTB-Tour von Bruckmühl zum Taubenberg. Mit Hilfe der Wander- und Bikekarte Rosenheim haben wir uns eine Route ausgedacht, die die viel befahrenen Autostraßen weitgehend meidet.

Von Bruckmühl, vorbei am Autohaus Mitteregger und an einem Reitstall geht es direkt nach Vagen. Dort queren wir die Straße, die zum Irschenberg führt und fahren vorbei an der ehemaligen Schmiede und dem Braukeller auf Schotterstraße hinauf auf die Schöffleiten zum Bauernhof David. Direkt am Bauernhof - Vorsicht, der Schäferhund kann manchmal aggressiv angreifen - geht es links zu einem kleinen Gatter. Dort schiebt man am besten hinunter zum Gasthof Au. Wieder auf der Teerstraße geht es nach der Brücke sofort links in den Waldweg zum Seehamer See. Entlang des Sees fahren wir weiter über Kleinseeham nach Neukirchen. Die Kirche Hl. Dionysius lohnt einen kurzen Besuch. Über Einhaus geht es weiter auf der Bundesstraße nach Thalham. Die Wohngegend um Einhaus ist beneidenswert - mehrere Häuser haben einen phantastischen Rundblick.

In Thalham führt der Weg hinunter zur Mangfall. Wir fahren noch hinauf zum Götzinger Wirtshaus und statten der kleinen Kapelle einen Besuch ab. Leider ist sie abgeschlossen, aber Kirchlein und Friedhof liegen sehr malerisch. Wieder zurück und dann den Wegweisern folgend zum Taubenberghaus, 825 m, zuerst auf Teer, später auf Schotterstraße. Immer wieder haben wir einen herrlichen Blick über die Voralpen bis zum Wendelstein. Auf dem Taubenberghaus machen bereits viele Familien und Radler Mittag und wir gesellen uns bei Leberkäs und Weißwurst dazu, um Wetter und Ausblick zu genießen.

Nach dieser Stärkung geht es weiter vorbei am Wasserturm nach Nüchterbrunn und nördlich zu unserer Auffahrt zurück zur Mangfall. Mehrmals kreuzen Wege unsere Route und wir müssen die Karte konsultieren, inwieweit wir noch richtig sind. An der Mangfall entlang führen uns einsame Wege bis nach Wallenburg - der Weg zweigt vor einem Übergang über die Schienen nach links hinauf ab. In Wallenburg findet sich eine große, schlossähnliche Anlage, bei der leider nicht ersichtlich ist, als was sie genutzt wird. Wir überqueren die Bundesstraße Weyern-Miesbach und kommen gleich darauf zur Bundesstraße Miesbach-Irschenberg. Dort einige Meter Richtung Irschenberg, bevor die Route rechts nach Frauenried abzweigt. Auch dort wieder eine schöne Dorfkirche, an der rechts vorbei der Weiterweg ins Tal geht. Nochmal rechts halten und hinauf nach Ahrain. Einige Meter Richtung Irschenberg auf der Bundesstraße und dann rechts nach Poschanger, Untermoos, Wöllkam, Irschenberg, Lanzing hinunter nach Götting und Bruckmühl.

Entfernung: ca. 55 km
Höhenmeter: ca. 800

Wegkreuz in Vagen - am GoldbachAusblick bei Bauernhof DavidSeehamerseeSeehamerseeHl. Dionysius in NeukirchenKapelle in GotzingAusblick vom TaubenbergAusblick vom Taubenberghaus

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