Eindrücke aus Norwegen:

Sonntag, 13.04.2014: Anreise nach Orsta

Früh treffen wir  uns in Raubling, um in 2 PKWs zum Flughafen zu fahren. Alles läuft planmäßig und pünktlich sind wir in Oslo. Trotz der Vorbestellung dauert es fast eine Stunde bis wir unsere Autos in Empfang nehmen können: ein Passat und ein Toyota Hybrid. Es ist das erste Mal, dass wir ein Elektroauto mit Benzinmotor fahren. Wir müssen uns erst an die überraschenden Geräusche gewöhnen.

Die Fahrt geht anfangs über die Autobahn, aber bald wird es deutlich langsamer durch eine lange Baustelle und durch Bundesstraßen Überall ist Geschwindigkeitsbegrenzung. Lange sind wir unterwegs bis wir unser Ziel erreichen bei Orsta. Die Überfahrung eines Passes stellt eine Herausforderung dar, da es zu schneien begonnen hat und die letzten 200 Höhenmeter gesperrt sind. Erst als der Schneepflug auf der anderen Seite kommt und sich vor unsere wartende Kolonne setzt, kann es weitergehen. Allerdings mussten wir feststellen, dass der gemietete Passat nur Sommerreifen hat. In einem Tunnel wäre es fast zu einem Unfall gekommen. Peter im Passat muss bremsen und rutscht. In Folge dessen kommt der Tojota stark ins Schleudern. Nur der Fahrkunst unserer Fahrer ist es zu verdanken, dass alles glimpflich ausgegangen ist. Aber wir haben einen ordentlichen Schrecken bekommen. Um 21.00 Uhr schließlich erreichen wir unsere Hütte. Nach einem Schluck Wein fallen wir ins Bett.

Montag,14.04.2014:Skitour Richtung Kolasinden (1.432 m), ca. 700 Höhenmeter

Gleich um 7.00 Uhr stürmen wir einen Supermarkt und kaufen fürs Frühstück ein. Leider ist das Wetter nicht gut, es regnet. Über Ostra fahren wir nach Standalthyten. Für den Passat ist früher Schluss. Mit den Sommerreifen ist der Anstieg nicht möglich, trotz unserer Schieberei. Die Umgebung verbirgt sich im Schneegestöber. Trotzdem spuren Günter, Peter und Klaus orientierungssicher wie immer, Richtung Kolasinden. Leider sind die letzten 200 Höhenmeter nicht mehr machbar aufgrund zu viel Schneefall, Lawinengefahr und Nebel. Wir fahren etwas ab und machen Pause. Ein Norweger ist unserer Spur gefolgt. Bald treffen wir uns, ratschen ein wenig und vereinbaren, dass er uns ein paar Tipps für Touren gibt. Die Abfahrt birgt so manche Überraschung: Immer wieder bohrt sich ein Ski in ein nicht sichtbares Loch und führt dazu, dass Hilfe von den Anderen nötig wird. Unten im Tal treffen wir den Norweger in seiner Hütte. Es stellt sich heraus, dass er (Stig Helset) das Buch „The Sunnmore Alps“ herausgegeben hat. Das schenkt er uns sogar noch zum Abschluss.

Zurück zur Hütte, Kuchen gegessen. Als Abendessen gibt es Garnelen, Risotto und Salat. Der frisch gebackene Streuselkuchen schmeckt als Nachspeise.

Dienstag, 15.04.2014: Skitour Eidskyrkja (1.482 m), 1.650 m Höhenmeter

Während der Nacht hat es bis herunter geschneit. Offenbar sind wir richtige Glückspilze: In Norwegen hat es während des gesamten Winters nur wenig geschneit, aber seitdem wir hier sind, gibt es unerwarteten Neuschnee. Auch das Wetter bessert sich. Wir steigen voller Vorfreude ins Auto und fahren über Volda nach Fyrde. Von dort aus geht es über eine kleine Forststraße zum Ausgangspunkt unserer heutigen Tour. Leider ist für den Passat auch dieses Mal wieder früh Schluss, aber auch der Toyota muss 100 Höhenmeter später aufgeben. Es liegt zu viel Schnee auf der Straße. Also geht es zu Fuß weiter. Bald darauf kommt der Schneepflug und räumt. Eine andere Gruppe scheint offenbar das gleiche Ziel zu haben.

Peter spurt hinauf, später Wechsel auf Angela. Leider zieht es sich zunehmend zu, die Sicht ist teilweise sehr schlecht. Der Gipfel ist vergletschert und dementsprechend flach. Als Gipfelkreuz finden wir einen Schneehügel vor – wahrscheinlich verbirgt sich darunter eine riesige Ansammlung von Steinen. Nach einer kurzen Pausen, der Wind pfeift und lässt uns kalt werden, wedeln und carven wir hinunter. Die Abfahrtsfreuden durch den herrlichen Pulverschnee verleiten uns dazu, nochmals die Felle anzuschnallen und wieder hinauf zu steigen. Mittlerweile sind jede Menge anderer Skitourengeher auf der Spur. Dabei dachten wir, die norwegischen Berge und v.a. die Abfahrten für uns alleine zu haben!

Bald drehen Peter und Klaus ab in eine Scharte. Leider  verschlechtert sich wieder die Sicht und so erklären wir einen Vorhügel zum Ziel. Bei der Pause bläst der Wind das Sitzpolster davon. Bei dem Versuch, dieses zu fangen, spielt das Sitzpolster mit Peter Fangermandl: Kaum fast ergriffen, bläst der Wind es wieder davon. Die Abfahrt ist wieder vom Feinsten und wir fahren erstmals Richtung Fjord ab. Nur im unteren Teil wird es wieder spannend, da wenig Schnee liegt und immer wieder Gras- und Felsenbuckel und verdeckte Bachläufe manche Überraschung bergen.

Zur Hütte gehört ein Rettungsboot. Deshalb tauschen einige von uns die Skier gegen eine Schwimmweste aus und wagen sich hinaus aufs Wasser. Der Ausflug dauert aber nicht lange, da der Wind und das nasse Wetter auch die hartgesottensten Seebären wieder auf Land treibt.

Obwohl der Elektriker gestern die Stromprobleme in der Küche behoben hat, gibt es einen erneuten kompletten Stromausfall mitten in der Vorbereitung des Abendessens. Erst nachdem wir die richtige Telefonnummer von den Österreichern in der Nachbarhütte erhalten, kann das Kochen fortgesetzt werden und der knurrende Magen beruhigt werden.

Mittwoch, 16.04.2014: Skitour Richtung Grothornet (914 m), ca. 700 Höhenmeter

Der tosende Wind weckt uns, die Bäume biegen sich, auf dem Meer wird die Gischt rasend schnell nach oben gepeitscht und über das Wasser getrieben. Aber unverdrossen fahren wir zum Ausgangspunkt unserer heutigen Tour. Über Liadalen, Vartdalen, Nordre und Barstadvika geht es ins Tal Barstadelva, wobei der letzte Teil eine Privatstraße mit Mautgebühr ist. Unterhalb der dortigen Ferienhütten können wir parken. Die Skier werden geschultert, da erstmal kein Schnee liegt. Aber wir können einem kleinen Wanderweg hinauf folgen. Bald schnallen wir die Skier an und legen unsere Spur. Der Wind ist orkanartig und wer nicht aufpasst, wird umgeweht. Auch kennt er kein Erbarmen mit der Brille von Christine. Eh sie es sich versieht, packt der Wind die Brille und bläst sie davon. Wahrscheinlich direkt hinein in einen kleinen Bach. Unsere Versuche, sie zu finden, scheitern.

Immer wieder sind zudem Bäche zu überqueren und dabei wird Sigi fast in einen Bach hinein gedrückt. Trotzdem kämpfen wir uns voran. Doch die Wettersituation lässt uns umdisponieren und so erklären wir einen kleinen Buckel mit Namen Grothornet zum heutigen Ziel. Aber selbst dieser ist uns nicht vergönnt. Bis auf Brigitte und Angela stiefelt der Rest der Gruppe zu Fuß Richtung Gipfel, muss aber etwa 50 Meter unterhalb aufgeben. Zu stark sind die Böen.

Alle halten ihr Material wie Skier, Stöcke, Felle so fest wie möglich, während wir uns für die Abfahrt rüsten. Traumhafte Abfahrtsverhältnisse entschädigen uns für den erfolglosen Kampf mit dem Wind. Eine Herausforderung stellen auch hier die Bachüberquerungen dar. Erst am Auto machen wir Brotzeit.

Mittags brechen wir nach Alesund auf. Die Fähre bringt uns zu dieser angeblich schönsten Stadt Norwegens, die sich durch ihre Jugendstilhäuser auszeichnet. Nur schade, dass der Wind weiterhin pfeift und die Stadtbesichtigung recht ungemütlich macht. Aber der Weg hinauf zum Aussichtsberg über 418 Stufen ist nach unserem Vormittagsprogramm kein Problem und vermittelt uns einen guten Eindruck über den Fjord und die Stadt.

Zurück fahren wir wieder mit der Fähre, aber dieses Mal nach Store-Standal. Eine Forststraße führt uns  über das Tal Standaldalen zu dem Ausgangspunkt unserer ersten Tour. Die Landschaft beeindruckt gerade entlang des Meeres durch seine Schroffheit, spärliche Besiedelung und Berghängen auf denen der Schnee nicht liegen bleiben kann aufgrund der Steilheit. Die Zeit schreitet schnell voran. Nach Einkaufen für 3 Ostertage schmeckt der Geburtstagskuchen umso besser.

Unsere fleißigen Mädels kochen einen prächtigen Matjesauflauf.

Donnerstag, 17.04.2014: Skitour Richtung Fingeren (1.180 m), ca. 300 Höhenmeter

Der Wind peitscht auch heute morgen gegen die Hütte. Mittlerweile laufen die Elektroheizkörper in allen Zimmern, z.T. regnet es zum Fenster herein. Doch wir lassen uns die Stimmung nicht vermiesen und packen die Rucksäcke. Wieder geht es hinauf zu Standalhytta. Schneeprobleme gibt es dieses Mal keine mehr. Der Schnee ist vielmehr stark durchnässt. Der Fingeren sollte trotzdem machbar sein, auch wenn es zuerst durch Gestrüpp hinaufgeht. Auf den Fotos ein toller Gipfel, der als Felsen wie ein Finger aus der Schneeumgebung herausragt. Bei uns allerdings schaut allerdings alles wenig einladend aus. Günter, Christine und Angela überlegen gar, ob sie bei diesem Wetter nicht verweigern. Aber der Gruppenzwang wirkt auch in diesen Fällen. Also hinaus in den Regen, hinein in die Goretex-Jacke.

Das Überqueren von Bachläufen gehört offenbar zu jeder norwegischen Skitour. Die Fotografen unter uns warten jedes Mal auf die beste Gelegenheit, witzige Fotos zu schießen. Doch niemand fällt ins Wasser, der Wind bläst kein Material fort und das Gebüsch lässt sich bergauf gut umgehen. Der Wind lässt sogar allmählich nach und der Regen ist erträglich. Trotzdem müssen wir bald einsehen: Vor einer Querung ist für uns heute Schluss. Der Schnee ist viel zu nass, das Gelände zu steil und die Lawinengefahr zu hoch. Also wird nicht lange gefackelt, Umbau auf Abfahrt. Wieder heißt es aufpassen, um nicht in ein Loch zu fahren oder gar in einen Bach. Allerdings sind die Büsche ebenfalls nicht ungefährlich, wie Günter bald erfahren muss. Wie ein Peitschenhieb trifft ihn ein Ast an der Nase und lässt das Blut laufen.

Nur etwas mehr als 1 Stunde hat unser Ausflug gedauert, bis wir frustriert das Auto erreichen. Ab in die Hütte nach Orsta.

Angelika und Peter treibt ihr Bewegungsdrang an und lässt sie in ein Skigebiet fahren. Der Rest der Gruppe verbringt den Tag mit Lesen, Filme und Bilder anschauen, Backen und Schlafen.

Freitag, 18.04.2014: Skarasalen (1.512 m) + 2 Nebengipfel, ca. 2.500 Höhenmeter

Endlich! Kein Wind, kein Regen, sondern ….. Sonne! Für diesen Fall haben Peter und Günter ein besonderes Schmankerl vorgesehen. Wir fahren nach Kvistad und eine Forststraße hinauf bis es aufgrund großer Furchen nicht mehr weitergeht. 2 vollbesetzte Autos hinter uns. Wir scheinen ziemlich die Ersten zu sein und bekommen daher einen der viel begehrten Parkplätze am Anfang der Skitour. Nur wenige Meter müssen wir zu Fuß gehen, dann geht es erst durch Büsche und später über freies Gelände hinauf zum Skarasalen. Die Gruppe vor uns, ein Norweger mit 4 netten Frauen, ist bald überholt und wir ziehen als erstes die Spur hinauf zum Gipfel. Die Blicke vor einem nahezu wolkenfreien blauen Himmel sind überwältigend und entlocken uns manchen Juchzerer. Der Gipfel gibt Blicke auf eine Unzahl herrlicher Skigipfel frei und auch ein Stück Fjord ist zu sehen. Wir fahren über Schneegangerl einige Höhenmeter ab, um dann in die Scharte hinunter zum Storfjorden einzubiegen. Unsere Begeisterung kennt keine Grenzen mehr: Mit direktem Blick auf den Fjord wedeln und carven wir durch Pulverschnee hinunter bis fast zur Schneegrenze.

Felle wieder an, hinauf Richtung Scharteneinfahrt und weiter nach Norden zu einem Nebengipfel (1.377 m). Brotzeit und Genießen dieser tollen Landschaft. Unserer Spur zum Skarasalen hinauf folgen mittlerweile eine Unzahl weiterer Skitourengeher. Bis auf Christine, Günter und Brigitte, die die Aussicht länger genießen wollen, hat der Rest der Gruppe noch nicht genug und fährt ab zum See Vasstoylvalnet. Vorsichtig gehen wir darüber immer in Erwartung plötzlich einzusinken. Aber auch das geht gut und wir ziehen wieder die Fälle auf, um den markanten Nebengipfel (1.150 m) im Süden zu besteigen. Die Bedingungen und die vielen Aussichtsblicke machen regelrecht süchtig, aber gute 2.000 Höhenmeter und 3 Gipfel sollen für heute reichen. Auch warten die Anderen sicherlich allmählich am Auto auf uns.

Vor uns liegen phantastische Hänge mit unglaublichen Weiten. Klaus zieht als erster eine grandiose Carvingspur. Peter, Angela und Sigi folgen.

Noch eine kurze Herausforderung beim Überqueren eines Flusses und das übliche Abenteuer durch das dichte Gestrüpp. Wir können bis zum Auto abfahren, obwohl mittlerweile der Schnee ziemlich geschmolzen ist. Kurz vor uns sind offenbar Christine, Günter und Brigitte angekommen.

Zurück in der Hütte fallen wir über den Hefezopf her und beschließen, noch mit dem Boot rund um die Insel vor uns zu schippern. Damit haben wir den Tag herrlich ausgefüllt und können umso mehr den Fischeintopf genießen.

Samstag, 19.04.2014: Kolastinden (1.432 m), Fingeren bis Felsen (1.150 m), ca. 1.800 Höhenmeter

Aufgrund der Osterfeiertage konnten wir 4 Tage nicht einkaufen gehen und Sonntag ist natürlich auch wieder geschlossen. Also erstmal die Vorräte aufgefüllt. Dann wieder hinauf zum Ausgangspunkt in Standaldalen. Auf bereits bekannten Wegen, aber dieses Mal mit Sicht zum Kolastinden. Ein kleiner Übergang führt uns auf die andere Seite, dann über einen Schneehang bis zum steil ansteigenden Gipfelaufschwung. Die letzten Meter sind über Fels zu überwinden. Bis auf Angela, die die letzten 3 Meter verweigert, stehen alle abwechselnd wegen Platzmangels auf dem Gipfel. Der Himmel ist zwar bedeckt, aber trotzdem haben wir eine gute Sicht auf die Fjorde und das offene Meer.

Nachdem sich das Wetter zunehmend besser, beschließen wir nach einer Pause, abzufahren und dann Richtung des noch ausstehenden Fingeren. Heute ist es kein Problem, wir treffen auf eine gute Spur und auf viele Skitourengeher. Der Gipfel selbst ist nicht besteigbar – auch wenn im Sommer eine Kletterei hinaufführt – aber wir können einen Blick in die Tiefe zur anderen Seite werfen.

Unsere Führer haben sich eine tolle Abfahrtsvariante ausgedacht und wir schwingen auf unverspurten Hängen hinab ins Tal. Erst weiter unten wird der Schnee richtig tief, die Rückenlage entsprechend ausgeprägter. Im von Gebüsch durchzogenen Teil treffen wir auf eine gute Spur, die uns über die Bäche und durch die Büsche bis zur Straße führt. Die letzten Meter zum Auto zu Fuß.

Auch dieses Mal wartet in der Hütte wieder ein Kuchen auf uns, der uns bis zum Abendessen mit Krabbenquiche den Hunger überbrücken hilft.

Sonntag, 20.04.2014: Slogen (1.524 m), Nebengipfel Jenteskaret, ca. 1.600 Höhenmeter

Traumwetter, Traumberg, Traumtour! Damit ist eigentlich alles zusammengefasst.
Von Saebo, einem netten Fischerdorf setzen wir mit der Fähre über den Hjorundefjorden nach Urke hinüber. Von dort aus hinauf über eine Forststraße bis Myrsaetra, unserem Ausgangspunkt. Der Weg zieht sich entlang des Langesaeterdalen über die Seen Litlevatnet, Storevatnet und Isvatnet bis hinauf zum Slogen. Der Slogen stellt sich als sehr felsiger Gipfel dar und lange können wir uns nicht vorstellen, dort hinauf zu kommen. Aber die Tour schlängelt sich fast rundherum und von Osten kommend lassen sich rassige Skihänge ausmachen. Der Weg wird zunehmend steiler, bis wir am Ende zu Fuß zum Gipfel weitergehen. Der Gipfel reicht gerade für uns aus, um Brotzeit zu machen und die sensationelle Aussicht über den Fjord und auch zur Scharte des Skarasalen (unserer Freitagstour) zu genießen. Wieder einmal sind wir die Ersten, aber einige Gruppen folgen uns.

Hinunter führt die Abfahrt zu den Seen. Von dort aus steigen wir nochmals auf, Richtung Jenteskaret, ein einfacher Schneebuckel. Uns folgt eine Gruppe Schweizer mit einem Bergführer und einem Skipper. Sie machen offenbar die übliche Schiffsreise mit Skitouren vom Boot aus. Laut Skipper ist allerdings diesen Winter die Schneesituation anders und erfordert zudem die Anfahrt mit einem Auto.

Am Auto angekommen, lässt die Abfahrtszeit der Fähre noch Bummelei zu. Daher gibt es mehrere Fotostopps. In unserer Hütte Abschiedssekt: Wir sind uns einig. Das war eine phantastische Woche mit herrlichen Touren und bestem Essen.

Eindrücke:

Die Kosten für die Skitourenwoche in Norwegen mit 8 Übernachtungen belaufen sich auf ca. 800 Euro. Darin enthalten sind 250 € Flugkosten, 160 € Übernachtungskosten, 100 € für Essen, 200 € für das Auto.

Die Norweger sind uns Ausländern gegenüber sehr nett. Immer ergeben sich spontan gute und informative Gespräche. Sie freuen sich ganz offensichtlich darüber, dass wir ihre Berge besuchen zum Skitouren gehen obwohl wir doch die tollsten Alpen haben.

Wir sind froh, uns für eine Hütte an Land entschieden zu haben und nicht für einen Aufenthalt auf Schiff. Damit sind wir total unabhängig und v.a. trocknen unsere Sachen über Nacht gut. Auch steht uns eine Waschmaschine zur Verfügung, wir können selbst kochen und haben mit den Autos die Möglichkeit, eine Stadt zu besuchen.

Überall sind kleine Hütten zu entdecken, die die Norweger offenbar v.a. in den Ferien nutzen.

Norwegen ist sicherlich für uns Deutsche relativ teuer. Man muss etwa mit dem Faktor 2 rechnen. Sobald man eine derartige Reise aber selbst organisiert, ein Ferienhaus bucht und selbst kocht, halten sich die Kosten in Grenzen. Und es macht Riesenspaß, eben nicht in einem sterilen Hotel abzusteigen und bedient zu werden.