Sa 25 Jul 2009
Opernbühne: Die Seufzerbrücke
Gebloggt von Angela unter Kultur
Mit Wölfi.
Wieder eine tolle Aufführung der Opernbühne in Maxlrain: Von Jaques Offenbach die Seufzerbrücke.
Inhalt:
Die Handlung der “Seufzerbrücke” spielt im Venedig des Jahres 1321. Die Stadt wird vom einem Dogen und seit zehn Jahren zusätzlich vom Rat der Zehn regiert. Der Doge Cornarino Cornarini ist durch Bestechung und Wahlgeschenke an die Macht gekommen und muß nun als Admiral eine Seeschlacht gegen die Feinde der “Serenissima” führen. Ängstlich wie er ist, lässt er seine Flotte im Stich und kehrt heimlich und unerkannt nach Venedig zurück. Hier muß er zu seinem Entsetzen sehen, dass nicht nur sein Page Amoroso, sondern auch sein Vetter, der Statthalter Fabiano Fabiani Malatromba um seine Gattin Catarina werben. Malatromba, die Flucht des Dogen ausnutzend, versucht zudem auch noch das Amt und den Thron des Dogen an sich zu reißen. Als Malatromba auf den Pagen trifft, lässt er den Nebenbuhler durch seine Sbirren verhaften und in die Verließe unter den Bleidächern werfen.
Im Dogenpalast kommt es zu einer Auseindersetzung zwischen dem Dogen und seinem Knappen auf der einen Seite und den Sbirren Malatrombas auf der anderehn Seite. Cornarini und sein Knappe Baptiste schlüpfen in die Rolle der Sbirren und müssen mit ansehen, wie Catarina scheinbar auf die Annäherungsversuche Malatrombas eingeht.
Im großen Saal tagt der Rat der Zehn, junge Venezianerinnen erbitten vom Rat für die Zeit des gerade beginnenden Karnevals das Gondolieri-Patent, das ausschließlich den Männern zusteht. Malatromba verlangt vom Vorsitzenden des Rats die Ernennung zum Dogen. Doch solange der alte Doge nicht tot ist, lässt dies die Verfassung nicht zu. Cornarini und Baptiste erscheinen im Saal und werden im Verlauf einer verwirrenden Diskussion demaskiert. Der Rat der Zehn verurteilt Cornarini wegen Fahnenflucht zum Tode und ernennt Malatromba zum neuen Dogen. Eine überraschend eintreffende Nachricht rehabilitiert Cornarini, so dass das Todesurteil aufgehoben werden muß. Plötzlich hat Venedig nun zwei Dogen. Ein Wettkampf zwischen den beiden Rivalen soll entscheiden. Am Ende bleibt schließlich Alles beim Alten und der einzige Herrscher ist jetzt der Karneval.
