1. Tag: Anreise nach Amman

Direkt von München fliegen wir nach Amman, das wir am Abend erreichen. Am Flughafen müssen wir auf die Teilnehmer, die von Frankfurt gestartet sind, warten. Dann geht es zum Hotel Amman International. Unerwarteter Schneeregen erwartet uns am Ziel, der zur Änderung des Programms zwingt, da mehrere Pässe gesperrt sind und manches Wadi aufgrund von Wassermassen nicht begehbar ist.

2. Tag: Jerash, Madaba, Aqaba

Ein Bus bringt unsere Reisegruppe nach Jerash im Norden von Jordanien, das die Römer erbaut haben. Dieses erstreckt sich über ein riesiges und sehr interessantes Arsenal: Säulen, ein Forum, Tempel, Kirchen, Amphittheater. Es liegt auf 1.200 m Höhe, ist sehr fruchtbar und hat heute etwa 65.000 Einwohner.

Amman im SchneeAmman im SchneeBusfahrt nach JerashBusfahrt nach JerashUnser Führer in JordanienJerashJerashJerashJerashJerashJerashJerashJerashJerashJerashJerash

Von dort fahren wir nach Madaba. Madaba mit seiner St. Georgskirche ist berühmt durch die Mosaikdarstelung der Landkarte von Palästina. Diese Bodenkarte mit einer Fläche von 16 x 6 m zeigt schematisch das damalige Palästina mit dem Mittelpunkt Jerusalem. In Madaba essen wir außerdem zu Mittag in einem Restaurant in einem typischen Altstadthaus.

MadabaMadabaMadabaMadaba

Nach so viel Kultur geht es weiter hinauf zum Berg Nebo. Hier soll bereits Moses gestanden haben. Das diesige Wetter verhindert den versprochenen Blick in die Ferne nach Jerusalem oder Jericho, aber das Tote Meer ist zu erkennen. Im dortigen Kloster sucht ein deutscher Mönch die Gelegenheit zu einem Gespräch.

Mount Nebo

Nach diesem Stopp fahren wir mehrere Stunden nach Aquaba, also nach Süden, um am nächsten Tag unser Trekking im Wadi Rum zu beginnen. Das Hotel erreichen wir erst spät am Abend, so dass wir die Stadt nicht mehr erkunden können.

Fahrt nach AquabaFahrt nach AquabaFahrt nach AquabaFahrt nach Aquaba mit Blick auf WadiFahrt nach AquabaFahrt nach Aquaba

3. Tag: Wadi Rum
Gehzeit: ca. 5 Std.

Der Bus bringt uns zum Eingang des Wadi Rum. Dort sind erst einige Formalitäten zu erledigen, die natürlich unser Führer Eid al Kreisha für uns erledigt. Wir können daher die Infrastruktur des neuen Visitor Centers nutzen und erste Blicke auf dieses Wüstental erhaschen. Vorher passiert allerdings noch ein kleines Missgeschick: einer der Teilnehmer stößt sich so unglücklich an einer Bustür, dass er sich ein große Schnittwunde am Kopf einfängt. Nach kurzem Nachdenken bleibt nur der Transport zu einem Arzt, um diese nähen zu lassen.

Eingang zum Wadi RumEingang zum Wadi RumWadi Rum: JeepfahrerWadi Rum: Jeepfahrer

Die auf Kundschaft wartenden Jeepfahrer haben kein Glück mit uns: Unser Trekking beginnt hier. Auf den Spuren von Larence von Arabien, der 1917 im Wadi Rum war, wandern wir vorbei an der Lorenzquelle mit Felsgravuren zum Bergmassiv Khazali mit einer Schlucht und Felsgravuren. Bevor wir unser Nachtlager erreichen, kommen wir noch an einer natürlichen Steinbrücke vorbei.

Wadi RumWadi RumWadi RumWadi RumWadi RumBeduzelt im Wadi RumBeduzelt im Wadi RumTeekannenKhazali mit SchluchtKhazali mit SchluchtKhazali mit SchluchtKhazali mit SchluchtKhazali mit SchluchtKhazali mit SchluchtKhazali mit SchluchtKhazali mit SchluchtKhazali mit SchluchtKhazali mit SchluchtMittagsessen im Wadi RumWadi Rum - KhazaliWadi Rum - KhazaliWadi Rum - KhazaliWadi Rum - KhazaliWadi Rum - KhazaliWadi Rum - KhazaliWadi Rum - KhazaliWadi Rum - KhazaliWadi Rum - KhazaliWadi Rum - KhazaliWadi Rum - Khazali - SteinbrückeWadi Rum - KhazaliWadi Rum - KhazaliAbendstimmung im Wadi RumZeltlager im Wadi Rum

4. Tag: Wadi Rum
Gehzeit: 4 Std. , Aufstieg: 350 m, Abstieg: 250 m

Nach Frühstück mit Fladenbrot, Frischkäse und Marmelade wandern wir weiter und erreichen bald den Siq Noghra, eine enge Schlucht mit vielen Seiten-Schluchten. Die Schlucht öffnet sich in ein weites offenes Gelände. Irgendwo da draussen, in dieser Wüste, am Rande von Steinwänden, im Sand und umgeben von dürren Büschen warten unsere Zelte auf uns, in denen wir dieses Mal 2mal übernachten werden.

Wadi RumWadi RumWadi Rum - Siq NoghraWadi Rum - Siq NoghraWadi Rum - Siq NoghraWadi RumWadi RumWadi RumWadi RumWadi RumWadi RumZeltlager im Wadi Rum

Vor dem Abendessen bleibt noch genug Zeit, um in den nahen Felsen zu kraxeln und die phantastischen Ausblicke in die Wüstenlandschaft in sich aufzunehmen.

Wadi RumWadi RumWadi RumWadi RumWadi RumWadi RumWadi Rum - Essenszelt

5. Tag: Wadi Rum – Besteigung des höchsten Berges von Jordanien Jebel Um ad-Dhami
Gehzeit: 5 – 6 Std. , Aufstieg: 600 m, Abstieg: 600 m

Diese Möglichkeit können wir uns natürlich nicht entgehen lassen: Die Besteigung des höchsten Berges von Jordanien, des Jebel Um ad-Dhami, 1.854 m. Dafür geht es erstmal ein ganzes Stück über die offene Ebene bis wir den eigentlichen Aufstiegspunkt erreichen. Auch wenn in unserer Beschreibung von schwieriger Wegfindung die Rede ist, geübte Wanderer finden auch ohne Führer den Weg zum Gipfel, wobei der eigentliche Gipfel durch einen Vorgipfel verdeckt ist. Der Blick vom Gipfel ist alle Mühen wert: man hat einen hervorragenden Blick über das Wadi Rum und bis nach Saudi Arabien. Landschaft pur, keine Ansiedlungen sind zu erkennen, nur Wüsten und Steinmeere. Auf dem gleichen Wege kehren wir zu unserem Lager zurück.

Wadi RumWadi RumWadi Rum - Jebel Um ad-DhamiWadi Rum - Blick vom Jebel Um ad-DhamiWadi Rum - Blick vom Jebel Um ad-DhamiWadi Rum - Blick vom Jebel Um ad-DhamiWadi Rum - Blick vom Jebel Um ad-DhamiWadi RumWadi Rum - Zeltlager mit BeduzeltWadi Rum - VerpflegungscrewWadi RumWadi Rum

6. Tag: Wadi Rum – Kerak – Wadi Finan
Fahrzeit: 6 Std.

Jeeps holen uns im Lager ab und mit einer wahnwitzigen Geschwindigkeit geht es über die Sandpisten zum Eingang des Wadi Rum. Jeder Jeepfahrer will es seinen Passagieren beweisen, dass er der Schnellste ist – wahrscheinlich um ein besonders großes Trinkgeld zu bekommen. Wir werden gehörig durchgerüttelt. Am Ein-/Ausgang ist die Fahrt zu Ende und wir wechseln auf einen größeren Bus, der uns zur Kreuzritterfestung Kerak bringt. Dabei handelt es sich um eine mittelalterliche Burg. Leider muss der ursprüngliche Besuch des Wadi Ibn Hammad ausfallen, da dieser weiterhin nicht begehbar ist. Der Tag wird überwiegend mit Busfahren gefüllt, da der Hinweg zur Burg etwa 3 Stunden dauert und der Rückweg ebenfalls. Aber schließlich erreichen wir die Ökolodge in Wadi Finan.

Blick auf KerakBurg KerakKerakKerakKerakÖkolodge Wadi FinanÖkolodge Wadi Finan

7. Tag: Wadi Finan – Nationalpark Dhana
Gehzeit: 5 – 6 Std. , Aufstieg: 1.100 m

Direkt an unserer Unterkunft auf 330 m beginnt der Weg hinauf zum Wadi Dhana, 1.200 m. Wir sind mittenin einem Naturschutzgebiet mit vielen Pflanzen und Tieren. Die dort lebenden Beduinen verdienen ihren Unterhalt durch den ökologischen Anbau von Obst und Heilkräutern, durch die Herstellung von Silberschmuck und den zunehmenden Tourismus. Wir übernachten im schön hergerichteten Gästehaus in Dhana.

Wadi FinanWadi FinanWadi FinanNationalpark DhanaNationalpark DhanaNationalpark DhanaNationalpark DhanaNationalpark DhanaNationalpark DhanaNationalpark DhanaNationalpark DhanaNationalpark DhanaNationalpark DhanaNationalpark DhanaGästehaus in DhanaGästehaus in Dhana

8. Tag: Dhana – unterhalb Mansura
Gehzeit: ca. 6 Std. , Aufstieg: 550 m, Abstieg: 900 m

Nach dieser netten Unterkunft mit herrlichem Blick auf unseren gestrigen Aufstieg setzen wir unser Trekking fort durch die kargen Landschaften Jordaniens. Zuerst auf der Teerstraße geht es hinauf und hinab, in Wadis, zu trockenen Flußläufen und entlang von Bergkanten. Ohne Führer wären wir hier verloren, keine Beschilderung, die Wegführung wechselt von ausgetretenen Wegen zu Hirtenpfaden und zu steinigen Straßen, aber auch zum Laufen im Gelände.

Trekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraZeltlager beim Trekking nach PetraZeltlager beim Trekking nach PetraZeltlager beim Trekking nach Petra

9. Tag: Entlang dem Wadi Araba
Gehzeit: ca. 6 Std. , Aufstieg: 800 m, Abstieg: 550 m

Wir wandern weiter. Erst zum Dorf Mansura, dann entlang eines Höhenwegs unterhalg der Rift Valley-Kante. Nur wenige Beduinen leben hier mit ihren Ziegenherden. Diese sind sehr neugierig und laden Vorbeiwandernde schnell zu einem Tee ein. Schade, dass wir in einer Gruppe sind, sonst hätten wir so manches Angebot wohl angenommen, um etwas über die Lebensweise der Beduinen zu erfahren. Im Wadi Araba machen wir auf einem Aussichtspunkt Mittag. Die Zelte werden in einer Felsbucht unterhalb des Höhenwanderweges aufgeschlagen.

Trekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach Petra

10. Tag: Weiterweg nach Heisha
Gehzeit: ca. 6 Std. , Aufstieg: 600 m, Abstieg: 650 m

Unser Weg führt uns weiter auf Schotterwegen und Ziegenpfaden durch eine Landschaft mit alten Wacholderbäumen, Schafs- und Ziegenweiden. Wieder geht es bergauf und bergab. Die Landschaft ändert sich drastisch, als plötzlich Felsen überall aus dem Boden “heraussprießen”. In einer malerischen Felslandschaft stehen heute unsere Zelte – in einem Hochtal mit angenehmen Temperaturen. In der Nähe befinden sich römische Wachtürme und Zisternen der Nabatäer und Edomiter.

Trekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraZeltlager bei Heisha

Nachdem wir wieder einmal relativ früh im Zeltlager sind, nutzen wir den Nachmittag zu einer ausgedehnten Fotopirsch rund ums Lager.

Trekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach Petra Fotopirsch bei HeishaFotopirsch bei HeishaFotopirsch bei HeishaFotopirsch bei HeishaFotopirsch bei HeishaFotopirsch bei HeishaFotopirsch bei HeishaFotopirsch bei HeishaFotopirsch bei HeishaFotopirsch bei Heisha

11. Tag: Heisha – Siq al Barid – Baidha – Petra
Gehzeit: ca. 8 Std. , Aufstieg: 700 m, Abstieg: 650 m

Ab Heisha ändert sich die Landschaft total: Hier wird bewässert und plötzlich tauchen in dieser pittoresken Steinwüste satte grüne Wiesen auf. Aber sobald das Wasser fehlt, befinden wir uns wieder in der kargigen, sandigen Felslandschaft. Aber schon früh haben in dieser Gegend Menschen gelebt, wie die antike Siedlung Siq al Barid (Klein Petra) oder die einige Kilometer entfernte neolithische Ausgrabungsstätte von Baidha beweist. Klein Petra gibt uns mit seinen Wasserleitungen, Zisternen und Fresken einen Vorgeschmack auf die Monumente von Petra.

Heisha - UmgebungHeisha - UmgebungHeisha - UmgebungHeisha - UmgebungHeisha - UmgebungHeisha - UmgebungTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraKlein Petra oder Siq al BaridTrekking nach PetraKurz vor BaidhaNeolithische Ausgrabungsstätte BaidhaTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach PetraTrekking nach Petra

Auf dem Weiterweg nach Petra gilt es noch eine etwa 10 m lange Schmalstelle zu überwinden. Für uns, die wir schwindelfrei und trittsicher sind, ist es mehr eine Gaudi. Aber übermütig sollte man an dieser Stelle nicht werden, da der Fels senkrecht hinabfällt. Jetzt noch um eine Kurve und wir erblicken das Felsenmonument von Ad-Deir und die ersten Touristenmassen. Der Grabtempel ist 47 m breit und 40 m hoch. Der Weg hinunter nach Petra und dann weiter zum Ort Wadi Mousa lässt eindrucksvolle Blicke auf einige Felsgräber erhaschen und wir sind schon gespannt, in den nächsten 2 Tagen Petra in seiner Gesamtheit zu entdecken.

Trekking nach PetraFotografen an der Schmalstelle vor PetraSchmalstelle vor PetraKurz vor PetraAd-Deir in PetraWeg nach Wadi MousaWeg nach Wadi MousaWeg nach Wadi MousaWeg nach Wadi MousaWeg nach Wadi MousaWeg nach Wadi MousaKameltaxiplatz in PetraKameltaxiplatz in PetraKameltaxiplatz in PetraKameltaxiplatz in PetraWeg nach Wadi Mousa

Nach einem langen Hatsch hinauf zum Wadi Mousa – hier dürfen keine Busse fahren – erreichen wir den Bus, der uns in ein neugebautes Resort, das Hotel Taybet Zaman bringt. Diese Unterkunft lässt wahrlich keine Wünsche offen, eigentlich ist jedes Zimmer ein eigener kleiner Bungalow. Nach den Tagen des Trekkings genießen wir diesen unverhofften Luxus umso mehr.

Hotelanlage in PetraHotelanlage in PetraUnser Hotelzimmer in PetraUnser Hotelzimmer in Petra

12. Tag: Wanderung durch Petra
Gehzeit: ca. 7 Std. , Aufstieg: 300 m, Abstieg: 300 m

Heute kommen wir nicht wie gestern über den “Hintereingang” nach Petra, sondern nehmen wie Tausende andere Touristen den Haupteingang. Von dort laufen wir den Menschenmassen hinterher durch den 1.200 m langen Siq, eine von 70 m hohen Steilwänden flankierte Klamm. Diese endet vor dem sogenannten “Schatzhaus des Pharao”, El Khazne. Dieses Gebäude mit seinen Tempelsäulen ist 40 m hoch und 25 m breit. Es zeigt eindrucksvoll die Kunstfertigkeit und hohe Architekturkunst der Nabatäer. Damit aber nicht genug, damit fängt die phantastische Welt von Petra erst an. Das Auge kann sich gar nicht satt sehen ob der vielen Gebäube, Gräer, Theater und mehr. Da stört nicht einmal der Verkehr von Händlern, Touristen, Eselrikschen und Kamelen. Wir fühlen uns wie im Märchen oder in einer riesigen Stadt mit Filmkulissen.

Siq von PetraSiq von PetraSiq von PetraSiq von PetraSiq von PetraSiq von PetraSiq von PetraSiq von PetraSiq von PetraSiq von PetraSiq von PetraSiq von PetraSiq von Petra mit Blick auf SchatzhausSchatzhaus von PetraSchatzhaus von PetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraUnser Führer in PetraPetraPetraPetraPetra

Bis uns der Bus abholt, schlendern wir noch an den Buden am Eingang des Siq entlang.

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13. Tag: Petra über Al Madras, Hoher Opferplatz
Gehzeit: ca. 5 Std. , Aufstieg: 600 m, Abstieg: 600 m

Nachdem wir gestern Petra von innen angesehen haben, erkunden wir heute die Umgebung der Stadt über die al-Madras-Route. Diese beginnt gleich am Eingang des Siq. Wir wandern hinauf auf einsamen Seitenpfaden zu einem Aussichtspunkt. Von dort weiter zu einem antiken Hohen Opferplatz. Dort wurden Tiere, Korn und Milch geopfert. Überall hat man herrliche Ausblicke auf die Tempel und Gebäude von Petra. Laut Aussagen unseres Führers sind bislang erst ein Drittel dieser Stadt ausgegraben.

PetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraPetraEnde der Besichtigung von Petra

Der Abstieg führt uns durch das Wadi Farasa vorbei an weiteren Grabtempeln nach Petra zurück.

Am Nachmittag spazieren wir ohne die Gruppe nochmals durch dieser Zauberreich und lassen Petra auf uns wirken.

14. Tag: Fahrt zum Toten Meer

Heute heißt es Abschied nehmen von Petra – wir haben uns beide in diese zauberhafte Stadt verliebt.  Mit einigen Stops fahren wir ans Tote Meer.

Dort angelangt, nutzen die meisten der Gruppe, um sich zu entspannen oder ein Bad ohne Schwimmen im Meer auszuprobieren. Wir dagegen nutzen die Zeit, uns die Umgebung des Hotels anzusehen und mit den Jordaniern, die an der Straße Picknick machen, in Kontakt zu kommen.

Fahrt zum Toten MeerFahrt zum Toten MeerFahrt zum Toten MeerFahrt zum Toten MeerFahrt zum Toten MeerFahrt zum Toten MeerFahrt zum Toten MeerHotel am Toten MeerAm Toten MeerAm Toten MeerAm Toten MeerAm Toten Meer

15. Tag: Amman – Flug nach München

Ganz in der Früh holt uns der Bus ab und bringt uns direkt zum Flughafen nach Amman. Von dort geht es zurück nach München.

Fazit:

Wer gerne wandert und die Landschaft erleben will, für den gibt es keine bessere Möglichkeit, Jordanien kennen zu lernen. Die Wanderung nach Petra ist einmalig und zeigt die vielfältigen Landschaftsformen dieses Landes. Höhepunkt ist natürlich das Ziel Petra, das durch den Einstieg von hinten am Abend des Ankunfttages die Vorfreude und Neugier auf Mehr erst so richtig aufkommen lässt. Dieses Konzept ist gut durchdacht und absolut empfehlenswert.

Veranstalter: Hauser exkursionen
Preis: 2.365,00 Euro/Person + 100 Euro Trinkgeld (normal ca. 30 Euro, aber unser Kassier konnte nicht wirtschaften und bezahlte zudem gegen unseren ausdrücklichen Wunsch Getränke)

Wetter:
Beim Trekking nach Petra üblicherweise Eintrübung am Nachmittag mit Hang zu Regen (wir blieben damit verschont) und z.T. starkem Wind in der Nacht. Unbedingt warme und winddichte Kleidung mitnehmen, sowie einen warmen Schlafsack

Sonstiges:
Die Trinkgeld-Kultur ist sehr stark ausgeprägt. Man hat den Eindruck, dass für jeden Händedruck Trinkgeld fällig wird. Übertreiben Sie es damit nicht. Die Anspruchshaltung wird dadurch permanent nach oben getrieben. Der Hauptteil des Einkommens sollte über die Bezahlung der Arbeit an sich erfolgen und nicht über das Trinkgeld.
Nehmen Sie sich Trinkwasser mit. Die Busfahrten sind z.T. lang und es wird nicht unbedingt zentral dafür vorgesorgt.