Michael hat mich eingeladen, mit ihm und seinem Sohn Niki, eine Höhlenexpedition zu unternehmen. Ich überlege einige Zeit hin und her – natürlich habe ich Angst, mich durch enge Gänge zu quälen, in Höhlen abzuseilen und Panik zu bekommen. Aber schließlich siegt die Neugier.

Schwer bepackt mit Kletterausrüstung, Schmutzkleidung und 3 Seilen machen wir uns vom Parkplatz Ledererstube bei Frasdorf auf den Anstieg über die Frasdorfer Hütte zum Einstieg der Höhle (etwa 2 Stunden mit schwerem Gepäck). Es ist empfindlich kalt und während des Umziehens schneit es sogar.

Gleich nach dem Höhleneingang geht es nur noch auf allen Vieren krabbelnd weiter. Und mir passiert gleich ein Malheur: Ich bleibe mit meinem Helm an der Decke hängend, die Lampe reißt herunter, totale Finsternis um mich, leichte Panik. Aber Niki leuchtet mir schnell, ich kann meine Taschenlampenteile zusammensuchen und mich beruhigen. Es wird wieder geräumiger und die erste Abseilstelle erwartet uns. Weiterer Marsch bis zu den Kaskaden.

Kostet alles irgendwie ziemlich viel Zeit. Niki hat keine Lust mehr und in den Kaskaden ist offenbar ziemlich viel Wasser. Also kehren wir um. Dazu müssen wir uns die Abseilstelle wieder hochseilen. Dieses ist gar nicht so einfach und kostet ziemlich viel Kraft. Aber alles geht gut und so stehen wir nach 3 Stunden wieder am Ein-/Ausgang der Höhle.

Zum Abschluß des Höhlenabenteuers kehren wir noch in der Frasdorfer Hütte zum Aufwärmen und Trocknen – mittlerweile regnet es – ein, bevor wir uns auf den feuchten Abstieg zum Auto machen. Aber es war ein Erlebnis, das viel Spaß gemacht hat.

Start am AutoAm Höhleneingang zur Spielberghöhle1. AbseilstelleAbseilenAb in die TiefeNiki beim AbseilenKurze AbseilstelleKrabbeln durch TunnelNiki im TunnelBlick in die SpielberghöhleDie erfolgreichen HöhlenklettererAbstieg von der Spielberghöhle