Direkt vom Gasthof Glieshof, 1.807 m geht es weiter hinein ins Matschertal. Leider nur sehr wenig Schnee, anfangs müssen wir auf dem Forstweg zur Matscheralm sogar die Skier ausziehen. Die Matscheralm lassen wir links oberhalb von uns liegen und überqueren den Saldurbach. Der Weg zieht sich anfangs durch den Wald und wird immer steiler. Dieser steile Einschnitt wird von einigen mühsam per Pedes und von anderen mit vielen Spitzkehren bewältigt. Oberhalb davon angekommen, ist eine Erholungspause angesagt.

Leider geht es Trixi nicht gut und zusammen mit Franz brechen sie die Tour vorzeitig ab, während der Rest der Gruppe weiter hinauf zum Saldurferner steigt. Von dort halten wir uns links hinauf zur Lazaunscharte, 3.225 m. Auf der anderen Seite geht es hinein ins hintere Schnalstal. Für uns ist die Tour hier zu Ende, ist der Gipfel doch sehr ausgesetzt und felsig.

Nach einer “Gipfelrast” in der Sonne geht es entlang der Aufstiegsspur hinunter. Die oberen Hänge lassen sich gut fahren. Allerdings weicht der Schnee ziemlich schnell durch. Überrascht von diesen Schneeverhältnissen bohren sich meine Skier tief in den Schnee, so dass ich plötzlich feststecke wie in Beton. Nichts geht mehr und ich muss entlang meiner Füsse erst die Stiefel und schließlich systematisch die Skier ausbuddeln, um die weitere Abfahrt antreten zu können. Den Anderen geht es nicht besser. Immer wieder sacken wir bis zum Grund. Ich bewundere Ernst, der sich tapfer von einem Loch zum nächsten kämpft. Er hat sich sicherlich einige Weissbiere verdient! Die Steilabfahrt gestaltet sich einfacher als befürchtet und so kommen wir noch rechtzeitig vor dem Abendessen wieder an. Sogar eine kleine Erholung ist vorher noch drin.

Tourenbeschreibung

Gasthof GlieshofAlte Matscher AlmEiszapfenzauberSaldurfernerSaldurfernerAnstieg und Blick zur LazaunscharteBlick über Matschertal zur WeißkugelAbfahrtAbfahrtAbfahrtAbfahrtAbfahrt