Lothar hat mal wieder eine Gruppe zusammen gerufen: Petra, Judith, Andre, Wolfgang und ich sind bei diesem Wetter gleich dabei.

Am Sudelfeld, vorbei am Parkplatz, der für die Skitouren Lacherspitz und Wildalpjoch vorgesehen ist zum nächsten (998 m), der auf der anderen Seite im Schatten liegt. Ein kleiner Fußmarsch zurück über die Bachbrücke und dann gleich rechts: Hier beginnt die Skitour aufs Wildalpjoch ( 1.720 m).

Die Tour ist nicht schwer zu finden, säumen doch eine Unmenge an Spuren bereits die Route. Die Lawinengefahr ist extrem niedrig, wie uns die vielen Risse in der Schneedecke, die durch die Spannung entstanden sind, zeigen. Von der Ferne schauen diese aus wie Gletscherspalten und es ist manchmal auch gar nicht einfach, diese zu überqueren. Auf den entstandenen Glasflächen sehen wir immer wieder Gamsen, die den Zugang zum Gras nutzen.

Der Gipfel ist bald erreicht und wir können bei herrlicher Sonne unsere Brotzeit verzehren. Die Abfahrt dagegen gestaltet sich etwas anspruchsvoller: Der Schnee ist bereits schwer und die vielen Spuren machen es nicht einfach. Irgendwie kommen wir dann auch zu weit rechts von unserer Aufstiegsspur und müssen durch den Wald und über einen Bach wieder auf unsere eigentliche Route zielen. Wunderbarerweise ist hier unten der Schnee z.T. noch pulvrig und auch nicht so viele Spuren, so dass das Abfahren doch noch zum Genuß wird. Am Ende der Tour gilt es nochmals einen Bach zu überqueren, der nicht ganz zugefroren ist. Während Petra noch ohne Probleme darüber kommt, kracht Lothar ordentlich ein, ohne sich allerdings nasse Füsse zu holen. Aber sie mussten es ja unbedingt riskieren – eine Brücke ermöglicht die Überquerung problemlos.

Ein kleiner Einkehrschwung in Geitau beendet die Tour, die eigentlich eine feine Nachmittagstour ist.

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