Samstag, 08. Mai: Flug nach Marrakech
Mit Iberia fliege ich von München nach Madrid und nach einem längeren Aufenthalt weiter nach Marrakech. Wohl aufgrund der niedrigen Flugpreise gibt es bei Iberia nichts zu essen und zu trinken. Lediglich über eine Minibar können Speisen und Getränke zu absurd hohen Preisen erworben werden. Dies gilt auch für den Flughafen in Madrid.
Wie vom Reiseveranstalter angekündigt, holt mich unser marokkanischer Reiseführer am Flughafen in Marrakech ab und bringt mich zum Hotel Foucauld, das zentral am Place Djemaa el Fna liegt. Die Lage ist genial, allerdings ist es nachts sehr laut wegen der Straße und sehr schmuddelig. Abends bietet man ein reichhaltiges und gutes Buffet mit Salaten, Couscous, Gemüse, Huhn, Melone, Keksen und Pudding. Auch Bier kann bestellt werden.
Geld lässt sich am besten in einer Wechselstube umtauschen. Durch die Lage des Hotels bietet sich ein erstes Erkunden der Gassen und Souks an. Fotografen finden reichliche Motive. Leider wollen die meisten Menschen sofort Geld haben oder reagieren sehr unfreundlich. Auf dem zentralen Place Djemaa el Fna herrscht reges Treiben. Dort tummeln sich Schlangenbeschwörer, Wahrsager, Gaukler, Tänzer, Schausteller, auch mit Affen, usw. Am Abend ist der riesige Platz von Menschen überfüllt - nicht nur mit Touristen.












Sonntag, 09.05.2010: Marrakech
Das Hotelfrühstück auf dreckigen Tischen und mit kaputten Tassen lädt nicht zum Verweilen ein. Also ein erster Rundgang durch die leeren Gassen. Alles ist total ausgestorben, lediglich die Maschinen der Straßenreinigung fahren ihre Runden. Um 10.00 Uhr bin ich wieder zurück im Hotel und lerne dort meine Mitreisenden kennen. Sie sind erst gegen 3.00 Uhr morgens aus Casablanca mit dem Bus angekommen. Das Gepäck der Münchner ist noch irgendwo unterwegs. Die Umsteigezeit von 30 Minuten in Frankfurt war ganz offensichtlich zu kurz.
Ein Stadtführer, der sehr gut deutsch spricht, zeigt uns Salin Touls, einen Palast und den Handwerkssouk. Auch führt er uns in eine Apotheke und in ein Cafe in einem Hinterhof. Beides ist westlicher Standard, zumindest bei den Preisen.
Zum Abendessen in einer der offenen Küchen am Djemaa el Fna werden wir von den Köchen regelrecht hineingezwungen. Sie versuchen, sich dabei gegenseitig zu übertreffen und ihre Konkurrenten auszustechen. Sobald man Platz genommen hat, wird man mit lächerlich kleinen Portionen und saftigen Preisen abgezockt. Der Besuch von Bars gestaltet sich als schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, da Alkohol in einem muslimischen Land nicht geduldet wird. Cafes gibt es aber eigentlich fast überall. Für wenig Geld lässt sich dort Tee, Cafe oder Cola trinken.














Montag, 10.05.2010: Marrakech - Ait Benhaddou
70 km, 1.410 Hm bergab, 800 Hm bergauf
Heute soll es losgehen mit unserer Radltour. Allerdings ist das Gepäck von Claudia, Hans und Thomas immer noch nicht da. Mehrmals wird telefoniert. Schließlich heißt es, es sei am Flughafen. Nach ewigem Hin und Her fahren wir dorthin - dann ist plötzlich unser Führer Mohammed wie vom Erdboden verschwunden. Die Münchner kümmern sich also selbst um ihre Sachen und werden tatsächlich fündig. Irgendwann taucht auch Mohammed auf und so können wir endlich um 13.00 Uhr starten. Trotz unserer Bitte, möglichst schnell zum Ausgangspunkt unserer Radltour zu fahren, wird auch noch ein Stopp zum “Mittagessen” eingelegt. Aber schließlich fahren wir den 2.260 m hohen Tizi-n-Tichka hinauf und dort bestehen wir darauf, die Radetappe zu beginnen. Mittlerweile ist es 17.00 Uhr, 70 km liegen noch vor uns durch hügeliges Gelände. Da heißt es, Gas geben. Trotzdem werden natürlich einige Fotostopps eingelegt. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit erreichen wir unser Gite. Im Hof gibt es sogar eine Dusche, unsere Mannschaft kocht noch und so gibt es um 22.00 Uhr Abendessen.












Dienstag, 11.05.2010: Ait Benhaddou - Eingang Gorge du Todra
36 km, 170 Hm bergauf, 170 km mit Auto
Nach einer kurzen Radstrecke erreichen wir Ait Benhaddou. Hierbei handelt es sich um eine große Siedlung, bzw. um eine riesige Kasbah aus Lehm, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Eine ausgiebige Besichtigung lohnt sich, um in die Welt und das Leben der Berber eintauchen zu können.






Nach Besichtigung dieser gut erhaltenen Kasbah steigen wir wieder aufs Bike, um nach Quarzazate, dem “Tor zur Sahara” zu fahren. In einem Hotel mit Swimmingpool - das Wasser ist eiskalt - gibt es Mittagessen. Wie üblich ein Vorspeisenteller mit Salaten und die Hauptspeise Taschin bestehend aus Gemüse, v.a. Karotten, Kartoffeln, Auberginen und darunter Hühnchenfleisch. Wir machen noch eine ausgiebige Siesta, bevor die Räder aufs Begleitfahrzeug gepackt werden.








Die “Straße der Kasbahs” durch das Dades-Tal ist sehr verkehrsreich - deshalb kein Radeln - wenngleich landschaftlich sehr abwechslungsreich und voller Kasbahs. Wir können unseren Fahrer überreden zu einem Abstecher, bevor wir weiter nach Tinerhir und zum Eingang der Gorge du Todra fahren. Direkt an der Schlucht mit seinen senkrechten Wänden übernachten wir in dem netten Hotel du Todra.




Mittwoch, 12.05.2010: Gorge du Todra - Dades-Schlucht - Msemnir
90 km, 890 Hm bergab, 1.350 Hm bergauf
Nach dem Frühstück und Basteleien an den Fahrrädern fahren wir hinein in die Schlucht und in das Todratal. Auf gleichem Weg zurück und weiter bis Tinerhir. Auf einem großen Parkplatz, den auch große Reisebusse nutzen, mit Berber und Verkaufsständen, kommen die Räder nochmals auf unseren Kleinbus, bevor wir nach Boumaine-du-Dades und zum Start unserer eigentlichen Raddurchquerung fahren.












Erstmal geht es bergauf, z.T. in langen Kehren. Immer wieder Kasbahs, aber auch interessante Felsenformationen. Natürlich wagen wir auch Blicke in die Tiefe, in den Canyon du Dades. Schließlich erreichen wir über mehrere Kehren die 2.100 m hohe Passhöhe, bevor es über einen weiteren Anstieg schließlich hinunter nach Msemrir geht. Dort übernachten wir wieder in einem Gite. Offenbar eignet sich unsere Route auch gut für Motorradfahrer - beim Mittagessen haben wir 3 Motorradfahrer aus Landshut und Umgebung getroffen.















Donnerstag, 13.05.2010: Msemrir - Tizi-n-Quano - Camp auf Hochebene
47 km, 360 Hm bergab, 1.175 Hm bergauf
Vom Hotel aus geht es weiter über eine zunehmend schlechter werdende Piste. Lange windet sich die Straße hinauf bis wir den 2.911 m hohen Tizi-n-Ouano, den höchsten Pass der Tour, erreichen. Dort oben treffen wir auf einen Dresdner mit Jeep, der uns seine Lebensgeschichte erzählt und voller Bewunderung für uns Radler ist. Irgendwann reißen wir uns los und fahren an einer Herde kleiner Kamele vorbei, bevor wir unser Camp auf der Hochebene erreichen. Ganz in der Nähe ein Bauernhaus, rund um uns eine Herde Esel. Es ist ziemlich kalt, der Boden ist sumpfig. Aber für eine kleine Wanderung auf einen der naheliegenden Hügel reicht die Energie und die Zeit noch.








Freitag, 14.05.2010: Hochebene - Imilchil
60 km, 775 Hm bergab, 490 Hm bergauf
In der Nacht habe ich es vermutet, aber nicht geglaubt, beim Aufstehen ist es gewiss: Es hat geschneit! Dementsprechend kalt ist es. Damit hat niemand von uns gerechnet. Trotzdem schwingen Thomas, Hans und ich uns auf die Räder und fahren durch herrliche Landschaften, meist bergab nach Agoudal. Dort treffen wir die Anderen, die lieber mit dem Auto gefahren sind. Eine Teepause in einem nett hergerichteten Cafe - im Hof stehen Skier - wärmt uns. Danach radeln wir gemeinsam weiter nach D’Agda - im September findet dort der berühmte “Hochzeitsmarkt von Imilchil” statt. Wir machen dort in einem kargen Raum des dortigen Restaurants Mittagspause. Unten sitzen die Berber zusammen, wahrscheinlich gemütlich auf Teppichen und mit Tee und Wasserpfeife, während wir frierend auf Beton verköstigt werden.
Der Wind auf der Weiterfahrt ist teilweise so stark, dass wir die Räder in einem 45 Grad Winkel zur Straße halten müssen. Doch im Windschatten radelnd bilden wir einen richtigen Zug und erreichen sehr flott unser Quartier in Imilchil - das Lager am Lac Tislit wurde aufgrund der niedrigen Temperaturen und der schneebedeckten Berge gestrichen.
Mit dem Auto fahren wir noch an den Lac Tislit. Statt Lagerfeuer spazieren wir am See entlang. Ein Rundgang ist nicht möglich, da das Ufergelände sehr sumpfig ist.








Samstag, 15.05.2010: Imilchil - Anergui
70 km, 2.110 Hm bergab, 1.500 Hm bergauf
Am See vorbei biken wir hinauf zu einer kleinen Passhöhe und lassen es dann auf dem Asphalt so richtig laufen. Unten teilen sich die Wege für uns Radler und unsere Begleitfahrzeuge. Wir können direkt über die Berge fahren, während die Autos rundum fahren müssen. Vorher ist noch ein Fluss zu überqueren, bevor wir den langen Anstieg zum Pass Tiz-n-Tefensa in Angriff nehmen. Vorbei an Steineichen, Wacholder und grünen Wiesen zieht sich in angenehmer Steigung der Weg hinauf. Das Hochtal ist bereits in Reichweite - doch plötzlich bleiben die Räder stecken. Des Rätsels Lösung: Der Weg ist so batzig, dass der Lehm überall am Rad haften bleibt. Ein vorbeiziehender Schäfer versucht, uns mit seinem Stock zu helfen, aber innerhalb von Sekunden ist das Ergebnis wieder das Gleiche. Jetzt hilft nur noch vorsichtiges Schieben.
Während der Mittagspause kratzen die Einen den Dreck von Fahrrad und Schuhen. Die Anderen lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen und warten darauf, dass die Sonne den Lehm so weit trocknet, dass er von selbst abfällt.
Vorbei an den Dörfern des Hochtals mit vielen Menschen, die uns neugierig beobachten, endet die Fahrstrecke in einem Fluss. Dieser ist in der Schlucht mehrmals zu überqueren, bevor wir schließlich die Dörfer Tahzout und Tasraft erreichen. Weiter geht es auf der Schotterstraße bergauf, bis wir zurTeerstraße kommen. Jetzt endlich geht es bergab und wir glauben, dass nun die Anstiege für heute überwunden sind. Da staunen wir, als wir um eine Ecke biegen und sich plötzlich weitere 250 Höhenmeter auftun. Aber alles Lamentieren hilft nichts. Nach diesem Pass auf 2.500 m genießen wir dafür umso mehr die 1.000 Höhenmeter lange Abfahrt auf guter Asphaltstraße. Diese endet in Anergui, wo wir Quartier in einem einfachen Gite beziehen. Zum Ausgleich für den langen und harten Radltag können wir das dortige “Hammam” nutzen. Dabei handelt es sich um ein “Bad”, das von unten beheizt wird. Das Wasser ist so heiß, dass es fast kocht.




















Sonntag, 16.05.2010: Anergui - Cathedrale de Roches
37 km, 605 Hm bergab, 420 Hm bergauf
Vor uns liegt nach Aussagen unseres Führers und unserer Beschreibung ein gemütlicher Tag ohne große Steigungen und lediglich 35 km lang. Dachten wir! Von genussvollem Radeln kann keine Rede sein. Stattdessen durchqueren wir mehrmals den reißenden Fluss bzw. kraxeln an den Felsen entlang und versuchen dabei, die Räder und uns selbst nicht in den Abgrund fallen zu lassen. Nur durch die Hilfsbereitschaft in der Gruppe fällt niemand ins Wasser oder die Felsen hinunter. Über eine derartige MTB-Strecke ist keiner von uns begeistert. Aber was nutzt es? Der Fluss hat die bislang vorhandene Straße nahezu komplett weggerissen und offenbar war dies unserer Begleitmannschaft nicht bekannt.
Erst nach 6 Stunden mühsamem Fortkommen erreichen wir unseren Campingplatz zu Füßen der Cathedrale de Roches. Dieser liegt herrlich an einem Fluß und das dazugehörige Gite verkauft sogar Cola bzw. Sprite. Schade nur, dass man, v.a. nicht als Frau, ungestört baden und sich waschen kann. Offenbar sind wir waschwütigen Touristen für die hiesige Bevölkerung wie Kino.








Montag, 17.05.2010: Cathedrale de Roches - Zaola (unterhalb Tizi-n-Llissi)
50 km, 1.400 Hm bergauf
Nach den gestrigen unerwarteten Schwierigkeiten freuen wir uns über die gleichmäßig ansteigende Schotterstraße - auch hier wieder kein Verkehr. Fast 1.000 Höhenmeter geht es stetig bergauf, dann eine längere Abfahrt und nochmals etwa 300 Höhenmeter bevor die Strecke flacher wird. Das Wetter ist launisch, es fallen sogar einige Regentropfen.
Wir entscheiden uns dagegen, Richtung Pass Tizi-n-Llissi zu fahren. Stattdessen fahren wir hinunter in das Dorf Zaola. Ein geschäftstüchtiger, netter Berber baut hier stetig an einer Gite. Er begrüßt uns mit Tee und selbstgebackenen Keksen und heizt gleich die Dusche, so dass wir uns den Dreck des Tages abwaschen können.
Dieses Mal sind wir nicht die einzigen Gäste - eine Gruppe älterer Franzosen fährt einen Teil unserer Strecke entgegengesetzt. Aber alle finden einschließlich der Begleiter Platz. Ein Spaziergang durch das Dorf lohnt sich. Offenbar werden Versuche unternommen, die alte Struktur des Dorfs wieder aufzubauen.












Dienstag, 18.05.2010: Zaola - Azilal
85 km, 1.500 Hm bergab, 2.160 Hm bergauf
Laut Streckenbeschreibung steht heute die Königsetappe auf dem Programm - mehr als 2.100 Höhenmeter sind zu bewältigen. Wieder einmal feiern wir bereits das Erreichen des Passes, um später bemerken zu müssen, dass dies erst der “Vorpass” war. Aber schließlich kommen alle am Tizi-n-Llissi, 2.650 m an. Gemeinsam rauschen wir auf den guten Schotterpisten hinab. Vor einem weiteren Anstieg Mittagspause an einem windigen Platz. Die Landschaft ist äußerst karg. Ein streunender Hund bettelt um die Essensreste.
Aber bald wird die Landschaft wieder fruchtbarer. Wir erreichen die erste Stadt in fruchtbarer Umgebung. Leider ist diese selbst sehr dreckig und nicht sehr einladend. Also weiter durch eine zunehmend liebliche Gegend, die stark an die Toscana erinnert. Hier sind noch einige Anstiege zu bewältigen bevor es auf Teerstraße endlos lange hinunter nach Azilal geht. Azilal ist offensichtlich eine Universitätsstadt und bietet weitere Schulen an. Auf den Straßen fast nur junge Menschen.
Unser Hotel enttäuscht - Dusche erst ab 20.00 Uhr, die Räume, vor allem die Bäder heruntergekommen. Also kalt waschen, schließlich gibt es um 20.00 Uhr Abendessen und nach so einer langen Tour muss der Dreck so schnell wie möglich runter.












Mittwoch, 19.05.2010: Azilal - Cascades d’Ouzoud
40 km, 320 Hm bergab
Auf der Teerstraße fahren wir Richtung Westen, vorbei an Ait Taguella und schließlich nach Ouzoud. Dieses Mal wirkliches Genussradeln durch die hügelige Landschaft. Der Campingplatz in Ouzoud ist bald erreicht, die Zelte aufgestellt und das Mittagessen verzehrt.
Wie “normale” Touristen besuchen wir die Cascades d’Ouzoud, die höchsten Wasserfälle Marokkos. Den Weg hinunter zum Fluss reihen sich Andenkenverkäufer, Kioske und Restaurants aneinander. Mit besonderen Flossen ist eine Überquerung des Flusses möglich. Von dort kann man auf der anderen Seite nach oben an den Ausgangspunkt wandern.




Donnerstag, 20.05.2010: Ouzoud - Rue National Nr. 8 - Marrakech
25 km, 550 Hm bergauf, 150 km Autofahrt
Die letzten Kilometer unserer Radtour durch den Hohen Atlas stehen uns bevor. Noch ein letzter Pass nach Ouzoud und einige weitere Abfahrten und kurze Anstiege durch die “Toscana” Marokkos. Unser Ziel Khemis-des-Oulad-Ayad ist bald erreicht. Während die Räder aufs Dach des Minibusses gepackt werden, lassen wir bei Cola und Tee unser Radabenteuer ausklingen.
Die Fahrt mit dem Auto zurück nach Marrakech ist anstrengend - wir sitzen wie die Heringe bei großer Hitze im Auto. Jede Pause ist uns willkommen. Aber schließlich ist auch das geschafft. Wieder Quartier im Hotel Foucauld mit Zimmer zur Straße. Nach dem Packen und Abendessen im Hotel ziehen wir zum Abschluss nochmals los und genießen von einem Dachcafe die einmalige Atmosphäre des Djemaa El Fna.








Die Gruppe:





Freitag, 21.05.2010: Rückflug nach München
Mir bleibt nur noch Zeit zum Ausgeben meiner letzten Dirham und Abschiednehmen von einer tollen Gruppe. Mein Flieger nach München startet um 12.00 Uhr. Die Anderen fahren erst am Abend nach Casablanca und fliegen von dort nach München bzw. Wien weiter.
Jürgens Bilder
Fazit:
- Sehr abwechslungsreiche Landschaft
- Anspruchsvolle MTB-Tour hinsichtlich Tagesstrecken, Höhenmetern, Wegezustand, Klima (Hitze bis Schneefall)
- Kinder und Jugendliche fallen in Scharen über einen her, z.T. “Spießrutenfahren”
- Händler in Marrakesh betrügen häufig - es nützt auch nichts, wenn man moniert. Deshalb möglichst passend bezahlen
- Unterkünfte im Hohen Atlas sind sehr einfach
- Essen eintönig, fast immer Taschin
- Frühjahr eignet sich gut: es blühen viele Blumen, Temperaturen sind angenehm, weniger Staub. Aber unbedingt warme Kleidung und Schlafsack mitnehmen
- In Marrakech sollte man sich eine Übernachtung in einem der Riad-Hotels leisten
Veranstalter: Die BergSpechte
Kosten:
- Pauschalpreis: € 1.530,00
- Fahrrad-Flugkosten: € 140,00
- Trinkgeld und sonstige Kosten: € 100,00 - 200,00